Samsung prüft zur Zeit verschiedene Möglichkeiten mit dem amerikanischen Flash-Speicher-Hersteller SanDisk zu stärker kooperieren, dabei wird auch eine vollständige Übernahme nicht ausgeschlossen und wäre sogar Vorteilhaft, denn Samsung könnte durch eine Übernahme etwa 400 bis 500 US-Dollar an Lizenzgebühren einsparen.
Mit einer Übernahme würde Samsung nicht nur hohe Lizenzgebühren einsparen, sondern auch den Vorsprung im Bereich der Speicherkarten für Kameras und Musik-Player gegenüber Toshiba ausweiten. Eine Übernahme würde Samsung, wie
Bloomberg berichtet, etwas 3 Milliarden US-Dollar kosten und wäre damit zum jetzigen Zeitpunkt recht günstig, denn nachdem die Speicherproduzenten immer mehr unter Druck geraten sind und sich die Preise teilweise fast halbiert haben, hat SanDisk den höchsten Quartalsverlust seit sieben Jahren eingefahren.
Doch Samsung muss auch auf die Konkurrenz achten. Schon Mitte August hieß es, dass Seagate
Interesse an SanDisk hat, jedoch konnten diese Gerüchte nicht bestätigt werden. Aber gerade Seagate steht massiv unter
Druck, da sich das Unternehmen lange aus der Flash-Speicher-Produktion heraus gehalten hat und jetzt den Anschluss im immer schneller wachsenden Flash-Speicher-Markt nicht verpassen darf. So läuft die Übernahme von SanDisk vielleicht auf einen Zweikampf zwischen Samsung und Seagate hinaus.
[dk]