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Mittwoch, den 30. November 2005

Seagates Microdrives in Zukunft mit noch mehr Performance

Durch die Integration der Datensteuerung direkt in das ein Zoll große Microdrive will Seagate in Zukunft die Geschwindigkeit der kleinen mobilen Laufwerke wesentlich beschleunigen. Die zugrunde liegende CyberCapture-Technologie verlagert die Steuerung und Controlle über das Dateisystem auf der Festplatte von den elektronischen Geräten direkt in das Microdrive, dass damit die Aufgabe theoretisch schneller und effektiver lösen kann. Die elektronischen Geräte wie zum Beispiel Digitalkameras können die frei gewordene Rechenkapazität dann für andere Aufgaben verwenden, während der Transfer der Bilddateien auf den Speicher schneller vonstatten geht.

So könnte die Technologie sowohl höhere Bildfrequenzen für Standbilder ermöglichen, aber auch eine höhere Qualität für Videos ließe dieses Verfahren in der Theorie zu, da mit zunehmender Speichergeschwindigkeit mehr Daten übertragen werden können. Je nach Anwendungsbereich kann damit entweder die Qualität (und damit die Größe) der Daten angehoben werden, die in gleicher Zeit übertragen werden.

Sony bietet im Rahmen der Zusammenarbeit mit Seagate mit dem Compactvault Removable Hard Disc Drive bereits ein Produkt an, welches die Laufwerke von Seagate mit der neuen Technologie unterstützt. Weitere Hardware, welche die CyberCapture-Technologie verwendet, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen, sodass zumindest in nächster Zeit der Nutzen von CyberCapture für den Endkunden noch nicht gegeben ist. Wann mit ersten Exemplaren in den Händlerregalen gerechnet werden kann, ist noch nicht bekannt.
[rl]

Vollkommen überarbeiteter Mac mini im Anmarsch?

Vom amerikanischen Insider-Magazin Think Secret gibt es erneut Informationen über kommende Macintosh Computer mit Intel Prozessoren. Nach Berichten über neue PowerBook und iBook Modelle sind nun Details zu einem komplett überarbeiteten Mac mini bekannt geworden. Exakte Daten über den verbauten Prozessor gibt es zwar nicht, aber die Multimedia-Fähigkeiten des Kleincomputers wurden massiv erweitert.

So wird der Mac mini mit einer neuen Version 2.0 der Media-Center-Oberfläche Front Row ausgestattet werden und über die Fähigkeit verfügen, als digitaler Videorekorder zu fungieren. Er soll damit in Konkurrenz zu bisherigen Produkten wie z.B. TiVo treten. Weiterhin wird der Mac mini über einen integriertes iPod-Dock verfügen, welches bereits bei der jetzigen Version angedacht war, aber nicht umgesetzt wurde.

Tiefergehende Informationen über die Hardware sind noch nicht bekannt geworden, so ist unklar ob die bisherige 2,5" Festplatte zugunsten einer vollwertige 3,5" Harddisk ausgetauscht wird. Vorgestellt werden soll der neue Mac mini bereits Anfang Januar auf der jährlich stattfindenden Macworld Expo. Festzustellen ist, dass Apple massiv in das Segment des Wohnzimmer-PCs drängt, anscheinend will man hier den Markt besetzen, bevor sich Intels VIIV-Konzept etablieren kann.
[ch]

Kommt die GeForce 7800 GS auch für AGP?

Freudige Nachrichten haben wir heute für AGP-User, welche bislang schmerzlich Produkte im High-End-Bereich vermissen. Zwar hat NVIDIA noch nicht einmal die PCIe-Version der GeForce 7800 GS offiziell bestätigt, nichtsdestotrotz berichtet die asiatische Hardware-Seite HKEPC bereits von einer AGP-Variante des kommenden NVIDIA-Sprösslings. Dies wäre doch eine sehr interessante Nachricht, da bei noch mehr als genug Usern ein AGP-System seinen Dienst verrichtet. Nachdem sich die letzte Meldung einer AGP-Version der Radeon X1800 als Tippfehler seitens des Herstellers entpuppte, würde die GeForce 7800 GS für AGP eine einzigartige Stellung im High-End-Segment genießen.
[ls]

Dienstag, den 29. November 2005

Firefox 1.5 fertig

Nach über knapp über einem Jahr gibt es eine neue Version des Open-Source Browsers Firefox. In Version 1.5 wurde gegenüber dem Vorgänger eine Menge verbessert. Neben SVG-, CSS2- und CSS3-Unterstützung und einer überarbeiteten Oberfläche wurde vor allem an der Geschwindigkeit gearbeitet. Zum Einsatz kommt nun die Rendering-Engine Gecko in Version 1.8. Ebenfalls überholt wurde die Verwaltung von Erweiterungen und die Update-Funktion.

Sämtliche Änderungen gegenüber dem letzten Update der 1.0.x-Reihe kann man in diesem Changelog und in den Release Notes nachlesen. Derzeit ist die finale Version noch nicht auf alle Mirror-Server verteilt worden, so dass teilweise mit Download-Problemen zu rechnen sein wird.

Download:
Mozilla Firefox 1.5 für Windows - deutsch (4,9 MByte)
Mozilla Firefox 1.5 für Mac OS X - deutsch (9,4 MByte)
Mozilla Firefox 1.5 für Linux - deutsch (8,1 MByte)
[ch]

Rambus schreitet im Kampf gegen Preisabsprachen voran

Die Gerüchte über eine mögliche Übernahme von Rambus durch Samsung haben sich schnell wieder gelegt. Dennoch wird es nicht still um die US-amerikanische Entwicklerfirma, die in einem weiteren Anlauf den Kampf um die Lizenzen aufnimmt. Nachdem der südkoreanische Elektronikriese Samsung bereits über 300 Millionen US-Dollar für unrechtmäßige Preisabsprachen im DRAM-Geschäft bezahlt hatte und damit dem Beispiel der Halbleiter-Schmieden Hynix und Infineon gefolgt war, scheint sich nun ein weiterer Fall in Bezug auf die von 1999 bis 2002 verbreiteten RDRAMs anzubahnen.

So ginge aus gerichtlichen Unterlagen von Hynix vom Juni diesen Jahres hervor, dass Samsung womöglich ebenfalls Preisabsprachen bei diesen RDRAMs getroffen haben könnte. Das Unternehmen hat diese Vorwürfe nun bestätigt und liefert damit weiteres Material für Rambus in der diesbezüglich bereits laufenden Klage.

Rambus verkauft Lizenzen zur Nutzung technischer Verfahren zum Beispiel im Speicherbereich und hatte in der Vergangenheit bereits für Aufsehen gesorgt, als man noch offene Lizenzgebühren für die verbreiteten DRAMs eingetrieben hatte. Dafür hatte man die ebenfalls zur Diskussion stehenden Rambus-DRAMs zunächst außen vor gelassen, um das Verfahren zu beschleunigen. Nun scheint die Zeit reif, auch hier noch einige Summen einzutreiben.

Gespannt sein darf man ohnehin über die Entwicklung des Verfahrens. Gerade der Preis spielte bei der mangelnden Verbreitung dieser Speicherchips eine wesentliche Rolle und war schließlich auch das Hauptargument für Intel, die eigene Untersützung für diese Technologie einzustellen, obgleich die Technik sich durchaus fortschrittlich und skalierbar für zukünftige Anforderung zeigte. Sollte Rambus es zum Beispiel gelingen, den Misserfolg der Technologie auf die Preisabsprachen zurückzuführen, darf man gespannt sein, welche Summen sich noch für das Unternehmen herausholen lassen.
[rl]

KDE 3.5 offiziell fertiggestellt

Das K Desktop Environment — kurz KDE — ist nun offiziell in der Version 3.5 erschienen und bringt im Vergleich zum Vorgänger 3.4 zahlreiche Neuerungen mit sich. So erlaubt es die Umgebung nun endlich, die erweiterten Berechtigungseinstellung von Dateien und Verzeichnissen über einen bequemen Dialog zu konfigurieren und wie von Windows gewohnt auf spezielle Anwender zuzuschneiden. Einzige Voraussetzung ist allerdings, dass die zugrundliegenden Access Control Lists im Dateisystem unterstützt werden, was jedoch zum Beispiel bei SuSE Linux 10 standardmäßig der Fall ist. Ebenfalls wesentlich ist die nochmalige deutliche Beschleunigung des Desktops gegenüber dem Vorgänger, die das Arbeiten deutlich bequemer vonstatten gehen lässt.

Unter der Haube hat sich bei vielen Anwendungen wie dem Konqueror einiges getan. So wurden die Menüeinträge deutlicher auf die Einsatzbereiche abgestimmt, sodass gewisse Optionen nur zur Wahl stehen, wenn die Anwendung als Webbrowser oder als Dateimanager verwendet wird. Die Browser-Engine erfuhr desweiteren einige Verbesserungen, was die Unterstützung von Cascading Style Sheets (CSS) betrifft. Ebenfalls verbessert wurde der Import-Filter von KMail, der es ermöglicht, Emails aus zahlreichen Anwendungen wie Outlook, Thunderbird, Evolution oder Pegasus einzubinden.

Um dem Einsteiger die Bedienung zu vereinfachen, überarbeitete das Projekt-Team außerdem die Tool-Tips, welche kurze Erklärungen zu bestimmten Symbolen und Schaltflächen auf dem Desktop beinhalten. Mehr Informationen zu den umfangreichen Neuerungen und Verbesserungen gibt es direkt auf der Webseite von KDE. Dort finden sich auch Informationen über die zahlreichen Mirror-Server, welche Binär- und Quellpakete von KDE 3.5 für zahlreiche Distributionen bereithalten.
[rl]

Samsung stellt das größte biegbare TFT-LCD vor

Die Samung Electronic Co. vermeldete heute, dass man das derzeit größte biegbare TFT-Display vorstellen konnte. Das transmissive LCD hat eine Bildschirmdiagonale von 7 Zoll (18 cm) und stellt ein VGA-Bild (640 x 480 Pixel) dar, das entspricht einer Auflösung von 114 ppi. Das Substrat besteht aus transparentem Kunststoff, der laut Samsungs Angaben stabiler ist als der konventionelle Glasunterbau bei herkömmlichen TFTs. Genau hier lagen bisher die Probleme. Mit gewöhnlichen Herstellungstechnologien für TFTs variierte die Dicke des Substrats und damit der Farbeindruck, so dass ein neuer Niedertemperatur-Herstellungsprozess ( < 130°C) notwendig wurde. Samsung erwähnt, dass auch das Zusammenfassen mehrerer Displays unter Beibehaltung des Farbeindrucks damit möglich ist. Da das Display beim Biegen nicht bricht, sieht der Konzern völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten wie Einsatz in Kleidungsstücken, wenn auch der Markt mobiler Handhelds eher als primäres Einsatzgebiet erscheint. Das LCD erreicht eine Farbpalette von 60% des NTSC Farbraums, ein nicht unüblicher Wert für TFTs.
[tm]

Neue Version des Sharkoon "Golfball" Gehäuselüfters erhältlich

SharkoonSharkoon bietet ab sofort den Silent Eagle 2000 in alternativer Optik an. Der 80mm Lüfter ist mit einem transparenten Rahmen und Rotor ausgestattet und besitzt 4 blaue Leuchtdioden die den Lüfter gleichmäßig ausleuchten und ihn damit ideal für die Ausleuchtung von Modding-Gehäusen macht. Die übrigen Features entsprechen den anderen Modellen der Golfball-Serie. So besitzt auch der Silent Eagle 2000 eine Oberflächenstruktur an den Rotorblättern, die aus aerodynamischen Gründen der eines Golfballs nachempfunden wurde. Die sogenannten "Dimples" sorgen bei einem Golfball durch viele kleine Luftwirbel für einen verringerten Druckwiderstand und somit ein gleichmäßiges und widerstandsärmeres gleiten des Balls durch die Luft. Übertragen auf Sharkoons Golfball-Serie sollen die Dimples für einen besseren Luftdurchsatz bei gleicher Drehzahl sorgen.

Sharkoon Silent Eagle 2000


Der Silent Eagle arbeitet mit einer Drehzahl von 2000U/min und besitzt dabei einen Luftdurchsatz von 38,5 m³/h. Das Geräuschniveau liegt dabei bei 17,8 dB(A). Gelagert wird der Rotor mittels einem robusten Metallgleitlager. Angeschlossen wird der Lüfter über ein universelles Anschlusskabel, das sowohl über einen 3-Pol Anschluss als auch einen 4-Pol Stecker mit zusätzlicher Anschlussleitung zur Drehzahlüberwachung verfügt. Um die Leitungen vor scharfen Kanten zu schützen sind sie durch einen Gewebeschlauch geschützt. Im Lieferumfang befinden sich auch 4 "Rubber Bolts" mit denen der Lüfter schwingungsfrei und ohne Werzeug montiert werden kann. Der Silent Eagle 2000 ist ab sofort zu einer UVP von 11,99 Euro im autorisierten Fachhandel erhältlich.
[so]

Sygate Personal Firewall wird eingestellt

Erst vor einem Monat machte Symantec die Übernahme des Sicherheitsunternehmen Sygate perfekt und nun werden erste Konsequenzen dieser Übernahme klar. Demnach wird, laut Berichten von CNET zufolge, sowohl die kostenlose Personal Firewall als auch die kostenpflichtige Sygate Personal Firewall Pro, ab dem 30. November nicht mehr zum Download angeboten. Symantec geht diesen Schritt aufgrund der Produktüberschneidung mit der eigenen Norton Personal Firewall, bietet jedoch den Besitzern der kostenpflichtigen Sygate Firewall Pro Sonderkonditionen beim Kauf einer entsprechenden Software aus dem eigenen Hause. Symantec schafft sich somit einen weiteren Freeware-Konkurenten vom Hals, nachdem Kerio bereits vor geraumer Zeit mit der Einstellung seiner Personal Firewall zum Jahresende bekannt gegeben hatte.
[ls]

Langzeit Beta-Versionen als neuer Trend?

In einem interessanten Artikel des Wall Street Journals wird über die immer größere Zahl von Diensten und Software mit lang andauernden Beta-Status berichtet. Ursprünglich rührt die Bezeichnung Beta für unfertige Software von IBM her. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es zwei Testphasen für neue Programme, die Alpha-Version wurde intern getestet, während die Beta-Ausgabe an ausgewählte Partner geschickt wurde. Im Fall von IBM waren das damals große Ölfirmen und Banken.

Beta-Versionen waren nicht für den produktiven Einsatz gedacht, ermöglichten aber Rückmeldungen von zukünftigen Kunden des Produkts. Mit Entstehung des Internets gab es nun einen viel größeren Kundenkreis, der auch direkt durch simples Herunterladen an Beta-Tests teilnehmen kann. Die ersten veröffentlichen Vorversionen waren 1994 vom Netscape Browser und 1997 vom Instant Messanger ICQ zum Testen freigegeben worden.

Heutzutage gibt es mehrere Gründe, warum Firmen Dienste und Software mit dem Beta-Label kennzeichnen. Einerseits gibt es einen nicht wegzudiskutierenden Marketing-Effekt. So entsteht der Eindruck beim Nutzer, dass es sich um ein sehr neues Produkt handeln muss und es auch ein gewisses Gefühl von Exklusivität erzeugt. Für die Firmen bietet es die Möglichkeit Feedback von Nutzerschichten zu erhalten, die sonst nie bei einem Beta-Test teilgenommen hätten. Andererseits können sich die Hersteller bei Problemen und Fehlern immer leicht mit Verweis auf den unfertigen Status herausreden.

Der derzeitige ungekrönte König bei den Betas ist Google. Nahezu sämtliche Webanwendungen haben derzeit einen unfertigen Status. Der Nachrichtendienst Google News besitzt diesen bereits seit 3 Jahren. Trotz oder gerade wegen der langen Beta-Phasen beim unangefochtenen Suchmaschinenbetreiber werden die Dienste in kurzen Abständen regelmäßig aktualisiert und Nutzerwünsche umgesetzt. So bekam Google im Laufe des ersten Tags von Google News 300 E-Mails, in denen die fehlende "Sortierung-nach-Datum"-Funktion bemängelt wurde. Bereits nach kurzer wurde diese integriert.

Bei den Anbietern gibt es jedenfalls verschiedene Auffassungen zum Beta-Status. Bei Microsoft hat man das Ziel den Beta-Status nur zum Bugfixing zu verwenden und gegebenenfalls neue Features erst in späteren Versionen einzubauen. Bei Google hingegen gilt anscheinend das Motto, eine Software ist erst dann fertig, wenn sie sämtliche Funktionen besitzt.
[ch]

Montag, den 28. November 2005

Liste mit den besten Outsourcing-Regionen: Deutschland Platz 5 bei der Ausbildung

Neben den beliebten Regionen für internationale IT-Unternehmen zur Ausgliederung eigener Geschäftsprozessen wie Indien und China kann sich nun auch die sächsische Stadt Leipzig stellvertretend für Deutschland in der Liste günstiger Regionen für das Outsourcing wiederfinden. Laut "Global Services Location Index" von A.T.Kearney, der weltweit viele Länder und Regionen nach zahlreichen Kriterien untersucht und anschließend nach Kosten, Mitarbeitern und Geschäftsklima untersucht, hätte auch Leipzig auf Rang 31 von 40 seinen Platz gefunden. Ebenfalls tauchten erstmals Marsaille (Rang 34) und Belfast (Rang 29) in der Liste auf, die sowohl die politische Stabilität des Landes, als auch Lohnniveau, Infrastruktur oder Ausbildungsstand gewichtet.

Auf den Toppositionen konnte sich Indien (Platz 1), China (Platz 2) und Malaysia (Platz 3) gefolgt von den Philippinen, Singapur, Thailand und Tschechien halten. In den einzelnen Kategorien wie dem Geschäftsumfeld konnte sich Singapur auf Platz 1 behaupten, während beim Ausbildungsstandard die USA die Führung übernahm. Deutschland erreicht hier nach Frankreich, Indien und Großbritannien den fünften Platz, während Indien und China besonders bei den Kosten Punkten konnten.

Schwer haben es im Rahmen der Globalisierung gerade osteuropäische Länder, die in direkte Konkurrenz mit den asiatischen Regionen gerade im Preiskampf federn lassen müssen, während von Standorten wie Deutschland zwar preislich kaum Spitzenplätze erwartet werden, doch hier die Ausbildung ein wesentliches Entscheidungskriterium darstellt. Dass auch in diesem Umfeld noch einiges Potenzial besteht, belegt der fünfte Rang, der zumindest laut A. T. Kearney noch einigen Raum für noch mehr Leistung bietet.

Welche Informationen diese Liste für die Unternehmen nun tatsächlich vermittelt, sei einmal dahingestellt, doch beweist sie zumindest, dass man sich nicht nur am Preis messen muss, wie es einige gern hätten. Auch durch besonders gute Rahmenbedingungen wie der Infrastruktur oder einem stabilen Stromnetz sowie guten Ausbildungsstandards oder politischer Stabilität und Kontinuität lassen sich wichtige Punkte sammeln.

    * Dokument im PDF-Format
[rl]

Infineon kündigt kleinere Controller für nächste Festplatten-Generation an

Gemeinsam mit Hitachi hat Infineon neue Festplatten-Controller für die 90-Nanometer-Technologie entwickelt, welche bereits in der nächsten Festplattengeneration zum Einsatz kommen könnte und bis zu 50 Prozent höhere Datentransferraten ermöglicht. Laut Pressemitteilung stellt der 90-nm-Read-Channel-Core einen Meilenstein in der Entwicklung hochintegrierter Festplattencontroller dar.

Das besondere an den neuen Chips ist, dass sie es ermöglichen die Daten vertikal aufzuzeichnen (perpendicular recording) und durch spezielle Fehlerkorrekturen bei deutlich höheren Datendichten weniger Fehler erzeugen. Die von Hitachi entwickelte senkrechte Datenspeicherung soll noch bis 2007 Speicherdichten von bis zu 230 Gigabit pro Quadrat-Zoll ermöglichen und auf diesem Wege sich problemlos Desktopfestplatten mit Terabyte-Kapazitäten und noch größere mobile Speicher realisieren ließen.

In den Universitäten in Massachusetts sind derweil die Forscher schon an der Entwicklung von Speicherverfahren mit Datendichten jenseits von 45 Gigabyte pro Quadratzentimeter beschäftigt, die für die Zukunft noch viel Potenzial eröffnen könnten.

Ihr Einsatz soll durch spezielle Anpassungen in allen Marktsegmenten von Personal Computern erfolgen können. Eine zweite Variante mit deutlich verringerten Leckströmen soll zudem speziell auf batteriebetriebene Systeme wie Handhelds oder Mobiltelefone zugeschnitten sein. Bis 2009 erhofft sich Infineon im Festplatten-Markt ein Wachstum um rund 30 Prozent von bisher 3,5 Milliarden US-Dollar auf 4,5 Milliarden US-Dollar wachsen, besonders getrieben durch Desktop-Computer und Notebooks. Wann man die Technologie erstmals in fertigen Produkten vorfinden kann, ist derzeit noch nicht bekannt.
[rl]

Linux bald auch für die XBox 360?

LinuxGab es schon für die XBox der ersten Generation ein Projekt, welches es sich zur Aufgabe gemacht hatte, das freie Betriebssystem Linux auf eben dieser ohne Hardwareeingriff lauffähig zu machen (und dem Widerwillen von Microsoft zu trotz), gibt es eben dieses Bestreben nun auch für die XBox 360.

Das Projekt Free60 hat sich dieser Aufgabe verschrieben und in Sachen reverse Engineering schon erste Ergebnisse vorzuweisen, wie Heise berichtet. Die bisherigen Ergebnisse in Sachen Analyse wurden in einem PDF veröffentlicht, welches man hier beziehen kann. Wer sich also für das Projekt im Kern interessiert, oder einfach nur einen interessierten Blick in die technischen Innereien der neuen XBox werfen möchte, kann dies nun tun.
[bf]

Wikipedia blickt schweren Zeiten entgegen

Die freie Enzyklopädie sieht sich momentan mit einem von Wikipedia selbst so genannten GAU konfrontiert, wobei die Abkürzung GAU in diesem Falle die „größte aufgefallene Urheberrechts-Verletzungen" repräsentiert. Was ist passiert? Laut Wikipedia wurden im Zeitraum von Dezember 2003 bis November 2005 mehr als 1000 Einträge in die Enzyklopädie eingestellt, welche schlichtweg aus alten DDR-Lexikas übernommen wurden und somit eindeutig gegen die Urheberrechte, die beim jeweiligen Verlag liegen, verstoßen. Weiterhin verstößt diese Vorgehensweise gegen einen der wichtigsten Grundsätze der Wikipedia, welcher in der freie Verwendbarkeit der Inhalte liegt.

Neben der rechtlichen Problematik, dürfte dieser Vorfall wohl auch dem Image der Wikipedia deutlichen Schaden zufügen. Kritiker haben bereits in der Vergangenheit die Anfälligkeit des Systems gerügt, da es prinzipiell jedem erlaubt Artikel zu verfassen. Dieser „Zwischenfall“ zeigt deutlich, dass auch veraltete, subjektive oder gar Artikel mit falschen Informationen durchaus in der Wikipedia enthalten sein können. Das System der Wikipedia hat zweifellos Nachteile, ist sich der Leser jedoch dessen bewusst bietet die Wikepdia anderseits auch eine Hülle von Informationen. Eine Liste mit allen bisher bekannten Artikeln, welche aus urheberrechtlich geschützten DDR-Lexika stammen, finden sich auf einer extra von Wikepedia eingerichteten Seite.
[ls]

Die Meinung von OpenOffice.org über Microsofts Pläne vom eigenen Dateiformat

Erst kürzlich berichteten wir von Microsofts Übergang, weg vom für dritten nicht einsehbaren Dateiformat hin zu einem offenen Dateiformat. Diesbezüglich meldeten sich nun die Macher von OpenOffice.org in einer öffentlichen Pressemitteilung zu Wort. So zeigte man sich einerseits erfreut über Microsofts Schritt in die richtige Richtung, anderseits offenbart diese Mitteilung jedoch auch ein gewisses Unverständnis darüber, weshalb Microsoft ein neues Dateiformat an den Mann bringen will, wenn doch für genau jenen Einsatzzweck das von OASIS abgesegnete OpenDocument ins Leben gerufen wurde.

„Microsoft's announcement on Monday that it recognises the market pressure for open-standard data formats is a welcome development. But why opt for a new standard?“ (Auszug aus englischen Pressemitteilung)

OpenOffice.org begrüßt die Ankündigung der Firma Microsoft, ihr zukünftiges Dateiformat offen zugänglich zu machen und unabhängig kontrollieren zu lassen. Wie Microsoft in der Pressemeldung vom 23.11.05 ankündigt, soll das Microsoft-eigene XML-Format nach Weiterentwicklung der Formate als ISO-Standard genehmigt werden. Wir möchten Microsoft dazu ermuntern, das bestehende und in der Praxis bewährte offene XML-Format „Open Document Format for Office Applications“ (kurz: OpenDocument) zu unterstützen.

OpenDocument stellt eine Herstellerunabhängige und in allen Punkten offene Dateispezifikation dar, auf welche sich die OASIS-Gruppe, welche unter anderem von Microsoft selbst unterstützt wird, geeinigt hatte und auf dem besten Weg zum ISO-Standard ist. Microsoft hatte sich jedoch bei der Entwicklung des neuen Standards nicht eingebracht und setzt aller Voraussicht nach bei seinem kommenden Office-Paket auf sein eigenes, jedoch laut Micorosft ebenfalls offen zugängliches, Dateiformat. Warum ein gemeinsames Dateiformat wie OpenDocument, durchaus von Interesse wäre, bringen die abschließenden Worte aus der Pressemitteilung von OpenOffice.org durchaus treffend auf den Punkt:

Die Anwender erkennen zunehmend, dass sie nicht in erster Linie in ein Programm investieren, sondern in ihr eigenes geistiges Eigentum in Form von Textdokumenten, Tabellen und Datenbanken. Von dieser intellektuellen Investition kann man auf Dauer nur dann profitieren, wenn diese Daten in einem herstellerunabhängigen, offenen Dokumentenformat gespeichert werden. [...] Der Einsatz eines offenen Standards, der von vielen Herstellern gesteuert und unterstützt wird, ist ein großer Gewinn für Firmen und ihre Kunden. Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Applikationen und potenziell neuen Unternehmen, die OpenDocument unterstützen, sind gleichsam Motor für Innovationen.

[ls]

Samstag, den 26. November 2005

Epox präsentiert neues MicroATX-Board mit intergierter Grafikeinheit

Epox hat ein neues Mainboard mit der Bezeichnung EP-9GF6100-M der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Mainboard basiert auf einer nForce 410 Southbridge, welcher im NVIDIA-Jargon auch als MCP bezeichnet wird, kombiniert mit einer GeForce 6100 als Northbridge. Das Mainboard verfügt über einen Sockel939 und bietet somit Untersützung für die gängigen Sockel939-Prozessoren.

Entgegen der GeForce 6150 verfügt die GeForce 6100 über eine etwas langsamere integrierte Grafikeinheit und bietet keine Unterstützung für HD-Video und ist somit für den Multimedia-Anwender eher uninteressant jedoch für den Einsatz in einem Büro-Rechner vollkommen ausreichend. Zwar bietet die integrierte Grafikkeinheit Direct-X-9.0- und Shader Modell 3.0-Unterstützung, jedoch dürften Spieler an der integrierten Grafikeinheit wohl eher weniger Gefallen finden, reicht die Perfomance doch für aktuelle Spiele selbst in niedrigen Auflösngen nicht aus um ein flüssiges Spielen zu ermöglichen. Als Southbridge kommt beim EP-9GF6100-M der nForce 410 zum Einsatz, welcher gegenüber dem großen Bruder - dem nForce 430 -, auf die Features ActiveArmor, Gigabit-Lan, Raid 0+1 und Raid 5 verzichten muss.



  • Unterstützung für Socket-939-basierte AMD Sempron/Athlon-64/ Athlon-64 FX/Athlon X2
  • Integrierte GeForce6-Class-Textur-Engine, Unterstützung für DirectX 9.0c, Shader Model 3.0
  • Windows Vista ready
  • Unterstützung für 2 Pixel Shader und 1 Vertex Shader
  • Unterstützung für 1 PCI-E x16, 1 PCI-E x1 and 2 PCI
  • Unterstützung für Dual Channel 4 DDR 400MHz DIMMs, bis zu 4GB
  • Unterstützung für die neue Generation von SATA II, bis zu 3.0Gb/s
  • Unterstützung für bis zu 450MHz CPU-Frequenz, im BIOS einstellbar
  • Neueste Generation der Hardware-Monitoring-Software ”Thunder Probe” und ”Ghost Monitor”


  • Über Preise und Verfügbarkeit sind der Pressemitteilung von Epox leider keine Informationen zu entnehmen.
    [ls]

    Windows Vista bereits im Herbst 2006?

    Es hat den Anschein als würde Windows Vista deutlich vor dem erwarteten Termin - Weihnachten 2006 - in den Läden stehen. Offiziell hatte Microsoft als Zeitraum für den Release von Windows Vista das zweite Halbjahr 2006 vorgegeben, jedoch war es bisher überwiegend der Fall, dass der Hersteller seine eigens vorgegebene Zeitspanne voll ausnutzte und somit ein Termin um Weihnachten wahrscheinlich schien. Entgegen dieser Vermutungen berichtet nun heise-online, dass Microsoft bereits im August die Herstellung des neuen Betriebssystems fertiggestellt haben will und direkt darauf mit der Auslieferung an die Händler beginnen wird. Trotzdem ist mit einem Markteintritt von Windows Vista vor Oktober nicht zu rechnen, da die Produktion selber auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird.
    [ls]

    Einmal mehr: Neue Informationen rund um die kommende Grafikchips von ATI

    Es verhärten sich die Annahmen, dass ATIs neues Flaggschiff, der R580, bereits Anfang 2006 veröffentlicht werden wird. So ist es diesmal die Digi-Times, welche in Erfahrung gebracht hat, dass ATI bereits mit größeren Auslieferungsmengen von Musterexemplaren an die Hersteller begonnen hat. Weiterhin hat man von einem taiwanischen Grafikkartenhersteller die Bestätigung für den Release Anfang 2006 erhalten.

    Neue Informationen gibt es ebenfalls zu ATIs zukünftigen Grafikkarten im Mittel- und Einsteigerbereich. Auch in diesem Punkt scheinen sich die vergangene Gerüchte um die Fertigung der neuen Chips im unüblichen 80-nm-Prozess bei TSMC zu bestätigen. Konkret soll es sich hierbei um die Chips mit den Code-Namen RV560, RV535 und RV505 handeln. Diese Chips sollen, etwas nach dem R580, im ersten Quartal 2006 in den Markt eintreten.

    Die Frage in welcher Perfomance-Region die einzelnen Chips spielen werden, ist noch unklar und lässt Raum für Spekulationen. So hat es den Anschein, als wäre der RV535 lediglich ein Refresh des RV530 im 80-nm-Prozess und würde aufgrund des neuen RV560 ins Einsteiger-Segment abrutschen. Der RV560 könnte folglich das momentan relativ große Loch zwischen High-End (momentan R520) und Mid-Range (momentan RV530) stopfen. Bleibt der RV505, welcher ein absolutes Low-End-Produkt darstellen könnte, geeignet für Office- bzw. Büro-Rechner.
    [ls]

    Intels FSB1333 noch 2006?

    Intel-LogoSeit der Einführung der aktualisierten Northwood-Kerne im April 2003 und damit seit über zweieinhalb Jahren sitzt Intel, bis auf eine Ausnahme in Form des Pentium 4 Extreme Edition mit FSB1066, nun schon auf dem gerade bei Dual-Core-Prozessoren immer mehr zum Flaschenhals werdenden FSB800 fest. Um so erstaunlicher, dass man alleine im Jahr 2006 neben dem Sprung auf den FSB1066 bereits ein Zweiter auf den FSB1333 stattfinden könnte. Während man inzwischen annimmt, dass der FSB1066 auf dem Desktop spätestens mit Einführung des Conroe im zweiten Halbjahr 2006 bei der gesamten Pentium-Linie zum Standard wird, könnte der Woodcrest, das Workstation- und Serverpendant des Conroe, bis dahin bereits auf einen mit 1333Mhz (quad-pumped) getakteten FSB setzen. Der Schritt auf den FSB1066 könnte den X-bit labs zu Folge bei Intels Xeon-Linie dabei schon Anfang nächsten Jahres, im Rahmen der Einführung des auffälligerweise FSB1066-fähigen Blackford-Chipsatzes und dem in 65nm gefertigen Dempsey-Dual-Core-Prozessor, kommen.
    [ll]

    Swiftech mit neuem Wasserkühler "Apogee" sowie neuen Wasserkühlungs-sets

    Swiftech stellt seinen neuen Wasserkühler "Apogee" vor und bietet gleichzeitig auch gleich drei neue Wasserkühlungs-Sets an. Der Sockelunabhängige und universell einsetzbare "Apogee" soll einen entscheidend niedrigeren Durchflusswiderstand besitzen als andere Kühlerlösungen und ist damit auch für multi-CPU und multi-VGA Anwendungen geeignet, so Swiftech.

    Swiftech Apogee


    Mit der Einführung des Apogee Wasserkühlblocks packt Swiftech auch gleich drei neue Wasserkühlungs-Bundles die sich wie folgt zusammensetzen werden:


    Das H20-80 MICRO ist ein leistungsfähiges Set mit geringer
    Geräuschentwicklung, das für Systeme mit wenig Raum für Installationen
    entworfen wurde, wie zum Beispiel Computer im kleinen Form Faktor. Das
    Kühlungssystem ist für Single oder Dual Core Prozessoren beliebiger Taktrate ausgelegt, sowie für eine High End VGA Karte. Das Konzept des Kits ist für einen geringen Wartungsaufwand ausgelegt. Besonderer Wert wurde auf die Möglichkeit gelegt, das jede einzelne Komponente des Kits in dem knapp bemessenen Raum Platz findet.

    Das H20-120 PREMIUM Kit ist eine Zusammenstellung für die Performance
    orientierten Anwender und die Overclocker, die eine ruhige Arbeitsumgebung beibehalten möchten. Das Kühlungssystem ist für bis zu zwei Single Core Prozessoren oder eine Dual Core CPU ausgelegt, sowie für zwei High End VGA Karten im SLI Modus. Der Fokus dieses Set liegt auf einer Plug-and-Play Installation und universeller Kompatibilität.

    Das H20-220 Apex ULTRA ist den beiden Extremen des Marktes gewidmet. Den Overclockern auf der Suche nach den geringsten CPU Temperaturen und den Silent- Jüngern auf der Suche nach dem geringsten Betriebsgeräusch. Dieses Kühlungssystem benötigt nur geringe Wartung und ist für bis zu zwei Dual Core Prozessoren und zwei High End VGA Karten im SLI Modus ausgelegt. Für den Einsatz sind nur minimale Gehäusemodifikationen notwendig.



    Über Preise und Verfügbarkeit ist derzeit nichts Näheres bekannt, Swiftech wird dies in kürze bekanntgeben. Weitere Informationen sind auch auf der Seite des Herstellers zu finden.
    [so]

    Intel soll 946-Serie einführen und 945-Serie erweitern

    Intel-LogoEtwa Mitte nächsten Jahres wird sie erwartet, Intels auf den Namen Broadwater lautende, nächste Chipsatzgeneration, die bereits den ab dem zweiten Halbjahr 2006 erwarteten Conroe unterstützen und DDR2-RAM genauso wie Dual-Core-Prozessoren weiter im Markt etablieren soll. Teil dieser Familie, die im Allgemeinen auf den Namen i965 hören wird, soll angeblich auch eine 946-Serie werden. Neben der deutlich geringeren Nummer zeigt auch die angeblich zum Einsatz kommende ICH7-Southbridge - bis dahin bei der 965-Serie bereits von der ICH8 abgelöst - deutlich, wohin sich dieser Chipsatz orientieren wird: In Richtung des Entry-Level- bis niederen Mainstream-Segments. Mit der Angabe, dass die gesamte Broadwater-Familie in 90nm gefertigt werden soll, bestätigte man außerdem indirekt nochmal die Informationen, nach denen Intel seine Chipsatzfertigung im Moment auf 90nm umstelle.

    Welche Rolle der derzeit im gehobenen Midrange-Bereich aktuellen i945-Serie in Zukunft zukommen soll, oder ob sie von der 946-Serie schlicht abgelöst werden soll, ist währendessen noch unklar. Dass der derzeit im kommenden Einsatzgebiet des 946 operierende 915 auf kurz oder lang aus Intels Preislisten gestrichen werden soll, wurde dagegen nochmals bestätigt. Über zwei neue Mitglieder der 945-Familie, die gemeinsam mit den Broadwaters das Licht der Welt erblicken sollen, hat man dann auch noch etwas zu berichten: Neben einem i945GT, der speziell auf PCs mit geringeren Abmessungen zugeschnitten sein soll, war vom 945GZ die Rede, der sich zukünftig im embedded-Bereich zu Hause fühlen soll - entgegen der ersten Vermutungen, die aus den deutlich beschnittenen Spezifikationen einen Einsatz im Low-End-Segment deuteten.
    [ll]

    Freitag, den 25. November 2005

    Fujitsu-Manager haften mit Teilen ihres Gehaltes für eine Panne an der Börse

    Im Land der aufgehenden Sonne ist vieles anders als bei uns, so wurden die Manager von Fujitsu für eine vierstündige Panne mit Gehaltskürzungen bestraft. Am 1. November musste der Aktienhandel an der japanischen Börse für vier Stunden ausgesetzt werden, weil die Systeme aufgrund einer Computerpanne nicht funktionierten.

    Das erstaunliche an dieser Aktion ist dabei, dass sich der Vorstand selber diese Sanktionen verhängt hat. So verzichtet der Präsident Hiroaki Kurokawa für sechs Monate auf 50 Prozent seines Gehaltes. Weitere Vizepräsidenten müssen in den nächsten sechs Monaten zwischen 10 bis 25 Prozent Gehaltskürzungen hinnehmen. Erstaunlicherweise mussten auch die Top-Manager der Börse auf bis zu 50 Prozent Gehalt in den nächsten sechs Monaten verzichten.
    [as]

    Die Schweizer Regierung will die Aktien der Swisscom verkaufen und grosse Übernahmen blockieren

    Derzeit ist beim Schweizer Finanzminister die Swisscom das Thema Nummer Eins, denn fast im Tagesrhythmus kann man in der Schweizer Presse über die Swisscom und den Absichten des Schweizer Bundesrates lesen. Die Landesregierung ist Hauptaktionär des Telekommunikationsunternehmens, was sich in Zukunft ändern soll.

    So hatte gestern Bundesrat Merz - Vorsteher des Finanzdepartementes - an einer Pressemitteilung verkündet, einen Gesetzesentwurf auszuarbeiten, welcher den Verkauf der Aktien der Swisscom erlaubt. Merz will die Aktien verkaufen und so je nach Kurs rund 15 - 17 Mrd. Schweizer Franken in die Kassen holen. Zusätzlich gab der Hauptaktionär auch die Instruktionen, die Swisscom solle ihre Finanzreserven entweder in Dividendenausschüttungen oder Aktienrückkäufe investieren. Diese Aussage machte etwas stutzig, so ist es doch der Swisscom ihre Absicht, endlich im Ausland eine grosse Akquisition zu tätigen und einen Konkurrenten zu übernehmen um die eigenen Finanzen zu optimieren und zu wachsen.

    Experten sehen in der Schweiz für die Swisscom keine weiteren Wachstumschancen und sind daher der Überzeugung, nur ein Wachstum im Ausland sichert dem Unternehmen längerfristig das Überleben, vor allem in dem hochkomplexen und schnelllebigen Telekommunikationssektor. Die Swisscom ist daher derzeit mit der irischen Ericom in Verhandlung um diese zu übernehmen. Sollte dies nicht klappen wurden auch die dänische TDC (Mutterhaus von Sunrise) oder die niederländische KNP (Mutterhaus von E-Plus) ins Auge gefasst.

    Heute hat der Bundesrat seine Position noch einmal genau erläutert und will für grosse Übernahmen im Ausland ein Veto einlegen. Er hat sein Verwatungsratsmitglied angewiesen, diese Position auch zu vertreten. Zwar ist ein Veto nicht so einfach durchzusetzen, denn hierfür müsste - weil die Mehrheit im Verwaltungsrat fehlt - einen ausserordentliche Aktionärsversammlung einberufen werden um die aktuellen Verwaltungsratmitglieder abwählen und danach eigene Vertreter in der Verwaltungsrat zu berufen. Diese Absicht ist für die Swisscom von sehr grossen Tragweite, so droht zum einen die Blockade durch den Hauptaktionär und zum anderen können potentielle Übernahmepartner abspringen, weil sie wissen, dass der Hauptaktionär eine Übernahme nicht will. Experten sehen bereits die Übernahme von Ericom für gescheitert.

    Die Rechte und Linke begrüssen den Entscheid des Bundesrates, wenngleich nicht aufgrund der gleichen Motive. Die Rechte SVP sieht so die Swisscom vor unternehmerisch risikoreichen Übernahmen – bei der Swissair konnten genügend Erfahrungen gesammelt werde, was passiert, wenn marode Unternehmen übernommen werden – geschützt, während die Linke nun für die Swisscom genügend Ressourcen sehen um den Service Public zu verbessern. Die Mitte hält sich mit Kommentaren noch zurück.

    Wie es nun für die Swisscom weitergeht ist derzeit unklar, ein Sprecher des Unternehmens konnte gegenüber dem Schweizer Fernsehen keine Aussagen machen. Die Blockade durch den Bund dauert sicher etwa drei Jahre, denn diese Zeit sieht Bundesrat Merz um die Aktienmehrheit zu verkaufen. Die Blockade, daher das die Swisscom nicht wachsen kann und der plötzliche Verkauf der Aktienmehrheit birgt das Risiko, dass das Unternehmen gleich selber von einem Konkurrenten aus dem Ausland übernommen wird, denn die Swisscom geniesst in Branchenkreisen - welche nicht auf alten Zöpfen herumreiten – als kompetent, innovativ und technisch Fortschrittlich.

    Die Absicht des Bundesrates erstaunt, denn vor nicht langer Zeit liess der Hauptaktionär noch verlautbaren, sich nicht in die unternehmerischen Absichten der Swisscom einzumischen, nun blockiert er gar die Unternehmensstrategie. Daher kann es der Landesregierung nur um eines gehen, mit dem Verkauf der Swisscom möglichst viel in die Kassen zu holen und sich seine möglichen Gewinne nicht durch eine risikobehaftete Akquisition vermiesen zu lassen. Daher auch die Anweisung, Aktien zurückzukaufen (treibt die Kurse in die Höhe) oder Dividenden auszuschütten, was wiederum Geld in die Staatskasse bringt.

    Wiederum ist aber der Verkauf der Aktienmehrheit – mitunter auch aufgrund der Übernahmegefahr – ein sensibles Thema in der Bevölkerung, schon zu oft musste man in den vergangenen Jahren den Verkauf von traditionellen Marken ins Ausland beobachten und hinnehmen. Ein mögliches Referendum gegen den Gesetzesentwurf, welcher den Verkauf erst ermöglicht wurde bereits angetönt. Daher noch ist absolut gar nichts gesprochen, einzig für die Swisscom könnte die Blockade dadurch noch länger anhalten.
    [as]

    Intel soll Teile seiner Chipsatzproduktion auf 90nm umstellen

    Intel-LogoWährend die Chipsatzproduktion derzeit noch auf dem 130nm-Prozess aufsetzt, ist Intel mit seinen Mikroprozessoren bereits dabei, den Wechsel von der 90nm- auf die fortschrittlichere 65nm-Feritung durchzuführen - in sehr naher Zukunft sollten der Yonah (Dual-Core, Mobile) sowie Cedar Mill und Presler (Single- bzw. Dual-Core, Desktop) den Markt erreichen -, erst kürzlich eröffnete man ein entsprechend umgebautes Werk in Arizona, ebenfalls in Arizona kündigte man außerdem bereits den Bau eines 45nm-Werks an. Die großen dabei frei werdenden 90nm-Produktionskapazitäten will man den X-bit labs zu Folge in Zukunft für die Produktion von Chipsätzen verwenden, aufgrund der seit Monaten bestehenden Lieferengpässen sicher keine schlechte Idee.

    Neben der für das 4. Quartal 2005 spekulierten Neuauflage des Low-End-Chipsatzes i865GV könnte auch der kommende i975X bereits im neuen Prozess gefertigt werden, immer vorausgesetzt, Intel schafft die Umstellung auf die Chipsatzproduktion rechtzeitig. Neben den deutlich gesteigerten Produktionskapazitäten, mit denen man endlich über den schon so lange andauernden Chipsatzmangel hinwegkommen könnte, liegt in den geringen Produktionskosten ein weiterer Vorteil der kleineren Strukturbreite, der gerade für die gerade erwähnte Neuauflage des 865GV interessant sein dürfte - da Intels im August noch gelisteten 845- und 848-Chipsätze langsam ihr Lebensende erreicht haben dürften, dürfte der 865GV in Zukunft die Rolle als günstigster Chipsatz am alleruntersten Ende von Intels Portfolio einnehmen. Nicht nur wird durch die geringere Strukturbreite die Größe der Dice deutlich verringert, im Gegensatz zu Intels "alten" 130nm-Fabs, die Größtenteils noch auf 200mm-Wafer setzen, setzen sämtliche derzeitigen 90nm- und 65nm-Werke von Intel auf 300mm-Wafer, bei denen der Siliziumüberschuss in den Randbereichen kleiner ausfällt, was nochmal teures Silizium und bares Geld spart.
    [ll]

    AMD Dual-Core Opteron mit 2,6 GHz bereits im Einsatz

    Heimlich, still und leise hat AMD den Dual-Core Opteron 285 SE bereits für den kürzlich vorgestellten Sun Fire X4200 Server freigegeben. Es handelt sich dabei um den derzeit höchstgetakteten Dual-Core Prozessor bei AMD. Die Bezeichnung "SE" im Modellnamen steht für eine erhöhte Thermal Design Power von 120 Watt im Gegensatz zu den 95 Watt der bisherigen Dual-Core Opterons. Über den Preis eines einzelnen Prozessors gibt es keine Informationen. Es wird gemutmaßt, dass die gleiche CPU in der zweite Januarwoche als FX-60 für Sockel 939 offiziell vorgestellt wird.
    [ch]

    Weiterer Preisverfall für Arbeitsspeicher kündigt sich an

    Gute Nachrichten für all jene, die planen, ihrem Rechner demnächst ein Arbeitsspeicherupgrade zu gönnen. Denn wie die DigiTimes berichtet, zeichnet sich aufgrund von Lagerabverkäufen ein teils deutlicher Preissturz bei entsprechenden Modulen ab. Grund hierfür ist der zum Ende des Quartals hin wachsende Bilanzdruck, der den Herstellern im Nacken sitzt. Um die eigene Bilanz an der ein oder anderen Stelle noch etwas aufzupolieren, verkaufen Micron und Hynix ihr Tafelsilber in Form von auf Vorrat gelagerten DRAM Chips, was die Preise auf dem Markt folgerichtig nach unten drückt. Betroffen sind 256Mb DDR1/400 wie auch 512Mb DDR2/533 Chips der beiden genannten Firmen.

    Nach Prognosen der Marktforschungsfirma InSpectrum wird der Preis der DRAMs bis Ende November weiterhin fallen, außerdem sollte sich dieses derzeitige Überangebot an Speicherchips binnen einer Woche auf die Preise von Endprodukten niederschlagen. Inwieweit das allerdings auch für den europäischen Markt zutrifft, bleibt abzuwarten. Jedoch kann man mit gutem Recht davon ausgehen, dass sich früher oder später auch in deutschen Gefilden die Preise an die neue Marktsituation angleichen.

    Einem vorgezogenen RAM-Weihnachtsgeschenk an sich selbst, bzw. dem eigenen Rechner, steht somit nichts mehr im Wege.
    [bf]

    ATI unterstützt seine Board-Partner beim Anbieten übertakteter Grafikkarten

    ATI-LogoObwohl NVIDIAs neue 7800GTX mit 512MB und deutlich gesteigerten Taktraten nur in homöopatischen Dosen den Markt erreichen dürfte und Preisen von gut 650€ für die meisten Kunden sowieso unerschwinglich sein dürfte, ist ATI doch zumindest aus Prestigegründen derzeit im Zugzwang, der Konkurrenz etwas entgegenzusetzen. Da der für Anfang 2006 erwartete Refresh-Chip R580 allerdings bereits vor der Tür steht, scheint man sich wohl dagegen entschieden zu haben, eine von vielen Seiten bereits spekulierte, offizielle X1800 XT Platinum-Edition auf den Markt zu werfen, die wahrscheinlich bereits wieder vom gerade erwähnten R580 abgelöst wäre, bevor die Karte auch nur in geringeren Dosen den Handel erreicht hat. Um trotzdem die Performancekrone nicht dem Erzkonkurrenten überlassen zu müssen, will man einige seiner Boardpartner jetzt angeblich dabei unterstützen, bereits "out-of-the-box" übertaktete Grafikkarten anzubieten.

    Da hierbei bisher nur von der X1800 XT die Rede war, könnte ATI sich durchaus dazu entschlossen haben, auch in Zukunft das Anbieten von übertakteten Modellen seinen XT-Modellen als zusätzliches Alleinstellungsmerkmal vorzubehalten. Da ATI mit dem aktuellen Chip- und Speichertakt sehr gute Yieldraten erreiche, wahrscheinlich aus diesem Grund auch "nur" auf 625 bzw. 700 Mhz festgesetzt, erlaube man seinen Partnern ab sofort eine deutliche Übertaktung auf 700 Mhz Chip- und 800 Mhz Speichertakt. Da die üblicherweise zum Einsatz kommenden 1,2ns-RAM-Chips sowieso bis 800 Mhz spezifiziert sind, dürfte gerade letztere Übertaktung ohne großen Mehraufwand machbar sein. Dass Asus die Taktraten seiner kürzlich vorgestellten EAX1800XT TOP statt ursprünglich angegebenen 670/800 Mhz laut Computerbase jetzt auf 700/800 Mhz festgesetzt hat, könnte ein weiteres Indiz dafür. Während Asus die Grafikkarte mit einer eigenen Kühllösung und sogar einem externen Netzteil ausgestattet haben, soll diese Übertaktung außerdem sogar mit dem Referenzdesign sowie der Referenzkühllösung möglich werden. Die Boardpartner müssen entsprechende Grafikkarten also nur noch mit einer von ATI zur Verfügung gestellten Lösung, die auch mit Übertaktung eine gleichbleibende Qualität von ATIs Grafikkarten sicherstellen soll, auf Stabilität die höheren Taktraten testen und diese dann im BIOS festsetzen. Fertig ist die inoffizielle X1800 XT "Platinum-Edition".
    [ll]

    Donnerstag, den 24. November 2005

    Neuer Artikel online: MSI Pentium Doubleheader [MSI 945G Neo und MSI P4N Diamond]

    Die nächste Generation von Pentium-Chipsätzen, allerdings derzeit mit dem 975X noch auf das High-End Segment begrenzt, dämmert schon am Horizont. Plattformen mit Intels 955X bzw. 945G/P und NVIDIAs nForce4 SLI IE sind dagegen schon länger auf dem Markt. Durch den Reifeprozess in Form von überarbeiten BIOS-Versionen sollten die durch zunehmend hektisch betriebene Launchaktivitäten verursachten Kinderkrankheiten inzwischen behoben sein. Auch preislich rutschen diese Mainboards inzwischen in den Mainstream-Bereich vor, um am oberen Ende der Preisskala Platz für die neue Generation zu machen.

    Mehr als genug Gründe für uns, sich mit den beiden genannten Chipsätzen nocheinmal näher auseinanderzusetzen. Das Ergebnis unserer Bemühungen erfahrt ihr in unserem Artikel

    MSI Doubleheader

    [bf]

    Technischer Jahresrückblick mal anders

    Spiegel OnlineWer schon immer wissen wollte, was 2005 alles auf den Markt kam, man schon immer nicht gebraucht hat, und nach Ansichten des amerikanischen PC Magazine auch noch richtig lausig umgesetzt wurde, sollte einmal bei Spiegel Online vorbeischauen. Dort hat man sich dieser Frage angenommen, und im Rückblick die zehn schlechtesten Produkte aus dem scheidenden Jahr gekürt. Überraschend dabei ist besonders, dass auch prominente Vertreter ihren Weg in die - mit eher zweifelhaftem Ruhm versehene - Hitliste fanden, wie z.B. Motorola und Samsung, von denen man eigentlich hätte annehmen können, dass sie eine entsprechende Produktvalidierung besitzen, die extreme Ausreißer hätten verhindern sollen.

    Skurrile Dinge finden sich allerdings auch, wie eine modisch eher fragwürdige Sonnenbrille mit integriertem MP3 Player, oder ein Gerät, welches aus jedem Monitor einen Touchscreen machen soll. Wer also einmal über einige Skurrilitäten aus dem Technikjahre 2005 schmunzeln, oder einfach nur raten möchte, welche lustigen Pulver bei der Entwicklung der betreffenden Produkte reihum gingen, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt.
    [bf]

    OC-Wear erweitert hauseigene DDR1 Produktpalette

    OC-WearAuch wenn die Zukunft DDR2 gehören mag, so erfreut sich DDR1 Speicher dennoch einer weiterhin großen Beliebtheit, was nicht zuletzt daran liegt, dass AMDs Prozessoren (noch) nichts mit DDR2 anfangen können und somit nach wie vor ein großes Umsatzvolumen die Hersteller von entsprechenden Modulen lockt. Dass man trotz des - mit maximal DDR400 spezifizierten - Speicherstandards keinesfalls auf hohe Bandbreiten verzichten muß, beweist nun auch OC-Wear mit zwei neuen DualChannel-Kits aus eigenem Hause.

    Das OC-WEAR PC3200/4800 TCCD Ultra Series genannte Speicherpaket mit insgesamt 1GB Kapazität bildet hierbei die Speerspitze, und verspricht eine Frequenz von 600MHz (DDR) bei immernoch ansehnlichen Timings von 2,5-4-4-10. Der zweite Neuzugang hört auf den Namen OC-WEAR PC3200/4000 BigTwins Ultra Series und bietet - seinem Namen entsprechend - mit 2GB die doppelte Kapazität. Als maximal garantierte Frequenz werden für dieses Kit 500MHz (DDR) bei 3,0-3-2-8 angegeben. Beide Kits richten sich sowohl durch das garantierte Übertaktungspotential, wie auch durch die passiven Speicherkühler und hochwertigen PCBs eindeutig an die Riege der Overclocker, die ihre CPU mit möglichst viel SPeicherbandbreite füttern wollen.

    Wer soviel Leistung braucht, muß für das OC-WEAR PC3200/4800 TCCD Ultra Series Kit 215,95 Euro berappen, die OC-WEAR PC3200/4000 BigTwins Ultra Series Riegel schlagen mit 289,95 Euro zu Buche. Nähere Informationen zu den einzelnen Riegeln findet der interessierte Leser auf den entsprechend verlinkten Produktseiten.
    [bf]

    Power Express Technologie soll Laptops beim Strom sparen unterstützen

    Wie die englischsprachige Seite Virtual-Zone erfahren haben will, wird ATI in Kürze eine neue Technologie mit dem Namen Power Express vorstellen. Power Express soll es hierbei Notebooks ermöglichen während des Betriebs zwischen einer integrierten Grafik-Einheit (IGP) und einer eigenständigen Grafikkarte hin und her zu schalten. Die neue Technologie soll entweder in einen der folgenden Catalyst-Treiber integriert werden, ober über eine seperate Software verfügbar gemacht werden.

    Für leistungsstärkere Grafikkarten wäre dies durchaus interessant, so könnte man beispielsweise beim Batterie-Betrieb von der stromhungrige Karte auf IGP umschalten und umgekehrt falls das Notebook am Stromnetz angeschlossen ist und volle Perfomance benötigt wird. So berichtet die VR-Zone weiterhin, dass ATI seinen Partnern ein Notebook mit zwei Mobility Radeon X800 XT Karten im Crossfire-Verbund vorgeführt hat. Selbst solche Konstellationen mit hoher Leitungsaufnahme wären dank Power Express nicht mehr abwegig und stünden nicht mehr im Gegensatz zur Mobilität eines Notebooks, wie es bisher bei solchen Zusammenstellungen der Fall gewesen ist.
    [ls]

    Umfangreiche Neuigkeiten zum Intel-Switch bei Apple

    Apple verfolgt derzeit anscheinend verschiedene Ansätze um den Wechsel der Prozessorarchitektur von PowerPC auf x86 so problemlos wie möglich zu gestalten. Über die aktuellste Version der Emulationsumgebung Rosetta, welche derzeit in der x86-Entwicklerversion von Mac OS X zum Einsatz kommt, wird spekuliert, dass diese jetzt auch Programme mit Altivec-Unterstützung (optimiert für G4 und G5 CPUs) auf x86er Prozessoren lauffähig macht.

    Von Apple gibt es derzeit noch keine Aussage dazu, offizieller Stand ist, dass Altivec-Code auf das plattformübergreifende Accelerate Framework übertragen werden muss und so je nach Prozessorarchitektur die entsprechenden Befehlserweiterungen (SSEx bzw. Altivec) genutzt werden. In diesem Fall ist mindestens eine Neukompilierung bzw. ein recht aufwändiger Wechsel der Entwicklungsumgebung auf XCode von Nöten.

    Ein anderes Konzept betrifft die Erstellung von plattformübergreifenden Code. Nach derzeitigem Stand wird beim Kompilieren von Software, die sowohl auf x86 als auch auf PowerPC Prozessoren lauffähig sein soll, eine Fat-Binary erstellt, die jeweils den Maschinencode für beide Architekturen erhält. Ein Apple-Entwickler hat nun in den voranging bei unixoiden Betriebssystemen genutzten Compiler gcc 4.0 das LLVM-Projekt integriert.

    Dies stellt eine auf recht hardwarenahen Niveau agierende virtuelle Maschine dar, die prozessorunabhängigen Byte-Code ausführt. Beim Kompilieren wird also eine Art Zwischenstufe zwischen Quellcode und Maschinencode erstellt, welche dann von einem Just-in-Time-Compiler auf die jeweilige CPU-Architektur übersetzt und ausgeführt wird. Dies verringert den Aufwand der Entwickler, da sie nicht mehr zwei Binaries erstellen und testen müssen, sondern nur noch den generischen Byte-Code, was zudem eine Platzersparnis beim fertigen Produkt bringt.

    Auch bei der Hardware gibt es weitere Informationen über den Wechsel. So berichtet Intels Vize-Präsident Pat Gelsinger in einem Interview, dass es keine speziellen Prozessoren oder Chipsätze für die kommenden Macintoshs geben wird. Hardwaretechnisch wird das Gleiche verbaut wie bei Dell oder Hewlett-Packard. Als Gründe führt Gelsinger an, dass mit Spezialchips nicht das Entwicklungstempo der Mainstream-Produkte möglich ist. Ein anderer Grund wird unserer Meinung wohl auch in den höheren Kosten für Apple liegen, wenn sie eine eigene Prozessorlinie von Intel beziehen wollten.

    Dass Apple inzwischen ein etablierter (zukünftiger) Kunde von Intel sein wird, zeigt die Information, dass Intel eine interne "Apple group" gebildet hat. Diese Abteilung wird wohl in Abstimmung mit Apple passende Mainboards für künftige Macintosh-Systeme entwickeln und so für eine bestmögliche Integration der Intel-Komponenten wie Prozessor, Chipsatz und WLAN-Modul sorgen. Andere große Abnehmer von Intel-Plattformen wie Lenovo oder Hewlett-Packard haben ebenfalls solche Abteilungen bei dem Chipgiganten.

    Es wird gemunkelt, dass Intel inoffiziell bereits seit mehreren Jahren eine "Apple group" unterhält und jeweils die neuesten Technologien zur Demonstration bereit hielt und Apple diese Möglichkeiten auch nutzte. Anscheinend zahlte sich diese Form des "geheimen Marketings" im Laufe dieses Jahres mit der Bekanntgabe des Wechsels der Plattform von Apple-Geschäftsführer Steve Jobs aus.
    [ch]

    Mittwoch, den 23. November 2005

    Erneute Beta von Microsofts Anti Spyware bereitgestellt

    Microsoft hat eine neue Betaversion seiner Anti Spyware Lösung bereitgestellt. Die vorher aktuelle Betaversion läuft Ende Dezember aus, daher ist eine neue Version nötig, welche nun bis zum 31. Juli 2006 laufen wird. Ob dann die Zeit der Betas vorbei sein wird und die Finale Version Online geht, ist nicht bekannt.

    Die aktuelle Beta kann entweder manuell herunter geladen werden oder wird ab Anfang nächste Woche über das automatische Programmupdate zum Download vorgeschlagen. Zu beachten: um an die Beta zu kommen ist ein Versionscheck des Betriebssystems nötig, Microsoft gibt die Software nur zum Download frei, wenn eine lizenzierte Kopie von Windows in Einsatz ist.
    [as]

    Gerüchte um Einführung von Systemen mit AMD Prozessoren bei Dell

    Der Computerhersteller Dell - bisher eine Intelbastion und Verweigerer von AMD Produkten - scheint sich nun doch Richtung der Nummer Zwei im Prozessormarkt zu bewegen. Gerüchte, welche in Taiwan die Runde machen, sprechen von bereits erteilten Aufträge an OEM Hersteller, welche von Dell den Auftrag erhalten haben, entsprechende Produkte für AMD Prozessoren zu entwickeln. Hinter vorgehaltener Hand hat man schon lange davon gesprochen, denn die Indizien verdichteten sich. So tauchten Anfangs November plötzlich AMD Prozessoren in Dells Onlineshop auf, obwohl die Kunden damit nichts anfangen konnten. Zudem brachen beim erfolgverwöhnten Computerhersteller die Gewinne ein, was ein Handeln durch das Management nötig macht, was eben ein Strategiewechsel zur Koexistenz von Intel und AMD Produkten sein könnte.

    Gemäss Bericht von Forbes weiss die Economic Daily News in Taipei aus informierten Quellen, dass Dell bereits bei Foxconn Server-Mainboards für den AMD Opteron in Auftrag gegeben hat. Asustek soll hingegen Äufträge für Desktopmainboards bekommen haben, während Quanta Computer künftig Notebooks mit AMD Power bauen soll. Nach Insiderberichten will Dell von den Herstellern eine rasche Verfügbarkeit um eine weltweite, reibungslose Markteinführung sicherzustellen. Gemäss Bericht der Zeitung sind die OEM Hersteller dazu bereit und warten nur noch auf den Startschuss von Dell mit der Bekanntgabe von AMD-basierenden Produkten.

    Einige Ungereimtheiten schwirren aber dennoch im Internet herum, so hat sich Dell CEO Michael Dell noch knapp vor einem Monat am Gartner-Symposium dahingehend geäussert, dass der Hersteller sofort AMD Systeme bauen würde, wenn Dell der Ansicht wäre, AMD sei im Frühjahr bis Herbst im nächsten Jahr wettbewerbsfähig. Nun, vielleicht ist für Dell dies nun eingetroffen. Aber auch Hector Ruiz - CEO von AMD - äusserte sich letztens bei der Präsentation der Ziele seines Unternehmens dahingehend, dass die Wachstumsziele keine Lieferungen an Dell vorsehen. Weiter meldeten sich diverse Skeptiker zu Wort, welche hinter den Absichten von Dell gezielte Fehlinformationen sehen, um beim weltgrössten Halbleiterhersteller Intel sanft weitere, grosszügige Rabatte zu erzwingen.
    [as]

    NVIDIA released ForceWare 81.95 WHQL

    NVIDIA hat die Version 81.95 seines ForceWare-Treibers mit WHQL-Zertifikat zum Download freigegeben. Bis auf das WHQL-Zertifkat sind jedoch, bis auf kleiner Bugfixes und Perfomane-Optimierungen keine signifikanten Unterschiede zu dem, vor erst einer Woche veröffentlichten, ForceWare 81.94, vorhanden. Die kompletten Release Notes können hier als PDF eingesehen werden.

  • ForceWare 81.95 WHQL (29,6 MB) - Windows XP 32-bit / Windows 2000
  • Download - ForceWare 81.95 WHQL (35,0 MB) - Windows XP 64-bit / Windows 2000

  • [ls]

    ASUS bringt neue Turion 64 17" DTR Notebooks

    ASUSASUS, mehr durch seine Mainboards, als durch seine Notebooks bekannt, nimmt mit den beiden Modellen A7D und A7Dc zwei neue Notebooks in die eigene Produktpalette auf, deren Herzstück ein Turion64 Prozessor mit 1.8GHz bildet. Wie man aufgrund der Displaygröße von Desktopreifen 17", sowie der stolzen 4,1kg Gewicht vermuten kann, liegen die Stärken der beiden Neulinge keinesfalls im Sektor Mobilität. Dafür kann man in Puncto Ausstattung und Preis- / Leistung mit Sicherheit Akzente setzen.

    A7D:

    • AMD Turion™ 64 Mobiltechnologie MT-32, Low Power (25W), 1,8 GHz,
    • 512 KB L2Cache
    • 60 GB Festplatte

    A7Dc:
    • AMD Turion™ 64 Mobiltechnologie MT-34, Low Power (25W), 1,8 GHz, 1MB L2Cache
    • 100 GB Festplatte
    • Hybrid TV-Tuner (analog & DVB-T)

    Gemeinsame Ausstattungsmerkmale
    • 17.1 Zoll WXGA+ Color Shine Glare Type (1.440 x 900)
    • ATI Mobility Radeon X700, 128MB DDR2
    • 512 MB DDR2 bis max. 2 GB
    • WLAN 802.11 b/g; 10/100 /1000 LAN - 56k Modem

    • 1x Parallel, 5 x USB 2.0, Firewire, IrDA, VGA-Out, TV-Out, 1x S/PDIF,1x PC-Card Typ II, Micro-in, 5 in 1 CardReader
    • 8x DVD-Super Multi D/L
    • 1,3 Mega-Pixel Webcam
    • Gewicht: 4,1 Kg
    • Akkulaufzeit: bis zu 2,0 Std


    Der Ausstattung entsprechend, gibt ASUS als Hauptausrichtung der beiden Notebooks primär den Bereich Desktop-Replacement und Entertainment-Notebook an. Zu deutsch: alles was man mit einem normalen Rechner so macht, nur etwas mobiler und somit auch im Wohnzimmer ;) Laut ASUS sind beide Modelle ab sofort zu einem Preis von 1.399 Euro für das A7D bzw 1.599 Euro für das A7Dc inklusive Mehrwertssteuer erhältlich.


    [bf]

    Sharkoons Swift-Cases werden bunt

    Die bereits seit einiger Zeit erhältliche Swift-Case Serie, welche ein stabiles externes zu Hause für Laufwerke jeglicher Art bietet, wird nun im Bereich der externen 3,5" USB 2.0 Gehäuse (für IDE Laufwerke) um farbige Versionen erweitert. Neben der Standardfarbe Silber sind eben diese nun auch in schwarz, blau und rot erhältlich, so dass der geneigte Nutzer die Festplatte seiner Wahl, mit einer für seinen Geschmack treffenden Farbe stilsicher umhüllen kann.

    Außer der Farbe ändert sich gegenüber der bisher erhältlichen Versionen jedoch nichts. Die Datenübertragung erfolgt per USB2.0-Schnittstelle mit bis zu 480 Mbit pro Sekunde. Die Swift-Cases unterstützen Plug&Play und verfügen über eine seitliche Betriebs-LED sowie Strom- und USB-Anschluss in der Rückseite. Im Lieferumfang befinden sich Handbuch, Win98 Treiber-CD, USB-Kabel, Netzteil, Montageschrauben, Schraubendreher und ein stabiler Aluminium-Standfuß zur vertikalen Aufstellung. Verfügbar sind die bunten Neulinge ab sofort zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 34,90 Euro.

    Farbige Swift-Cases

    [bf]

    Apple wirbelt Flash-Markt auf #2

    Wie wir bereits berichteten, sorgte Apple mit seinem großen Einkaufsbummel auf dem Flashspeichermarkt für einige Furore. Mit Vorleistungen in Höhe von 1,25 Mrd. US-Dollar, verteilt auf verschiedene Hersteller, brachte man augenscheinlich große Bewegung in das Geschäft. Bisher war nämlich Samsung alleine die erste Adresse, wenn es darum ging, Apple mit NAND Flashspeicher zu beliefern. Diese Speicherchips fanden letztlich Verwendung in Apples Umsatz- und Gewinnzugpferd, namentlich dem iPod (Nano).

    Diese Exklusivität, und das damit verbundene Umsatzvolumen, waren Samsung offensichtlich große Rabatte wert, man ging dabei letztlich soweit runter mit dem Preis, dass dieses Verhalten - wie Heise berichtet - Südkoreas Wettbewerbshüter (KFTC) auf den Plan rief, die die Rabattpraktik von Samsung nun auf Rechtmäßigkeit prüft. Offen ist bisher, wer die KFTC auf Samsung loshetzte, da diese nur auf Beschwerde hin, und nicht von alleine tätig wird. Dennoch scheint sich der Deal für Samsung gelohnt zu haben, erhält man doch von dem 1,25 Mrd. Dollar großen Kuchen ein saftiges 500 Mio. Stück.

    Insgesamt weitere 500 Millionen gehen an ein neues Joint-Venture von Intel und Micron, das auf Basis dieser Vorausleistung, und mit dem Großabnehmer Apple im Auftragsbuch aus der Taufe gehoben wurde. Der Name dieses Joint-Ventures soll IM Flash Technologies lauten, und die Firmengründung bis Ende diesen Jahres abgeschlossen sein. Der sowieso schon hart umkämpfte und umworbene Flashspeichermarkt hat also einen weiteren Bigplayer, schließlich sind Micron und besonders Intel in der Halbleiterbranche sicherlich keine Leichtgewichte.

    Samsung seinerseits kündigte als Reaktion an, 520 Mio. Dollar in die Produktion von entsprechenden Speichern zu investieren, um die eigene Marktstellung behaupten, und unter Umständen ausbauen zu können. Den Kunden kann es nur Recht sein, bedeutet ein großer Wettbewerbsdruck letztlich vor allen Dingen, dass die Preise im Kampf um Aufträge purzeln.
    [bf]

    XBox 360 schon kurz nach Launch mit ersten Problemen

    XBoxWie Heise berichtet, schlägt sich Microsofts neue XBox 360 schon kurz nach deren Verkaufsstart in der USA mit diversen technischen Problemen rum. So mehren sich die Berichte, nach denen die XBox nach einer gewissen Spielzeit einfach abstürzt. Nach Angaben des Microsoft Supports handelt es sich hierbei häufig um ein Hitzeproblem, das entsteht, wenn der Luftstrom des hinten angebrachten Gehäuselüfters behindert wird - die XBox also zum Beispiel zwischen andere Geräte und eng an eine Wand gesetzt wird.

    Doch bei Weitem nicht alle Absturzprobleme sind auf simple Überhitzung zurückzuführen. So gibt es ebenfalls nicht wenige Nutzer, die über Stabilitätsprobleme schon nach wenigen Minuten in bestimmten Spielen klagen. Microsoft bietet den betreffenden Kunden eine Reparatur an, die jedoch 4 bis 6 Wochen in Anspruch nehmen würde, und somit eine eher bittere Pille darstellt. Weitere Kinderkrankheiten scheint das neue Gerät auch bei Quake 4 zu haben, so sollen die Frameraten zum Teil in unspielbare Gefilde abdriften.

    Derzeit ist noch unbekannt, ob derartige Problem auf allen XBox 360 Systemen auftreten, oder nur bei einigen Chargen. Alles in Allem kann man jedoch von einem Rückschlag für Microsofts Spielespross sprechen, der in den USA so gut gestartet war, dass nach kürzester Zeit alle Bestände abverkauft wurden.
    [bf]

    Maxfield mit MP3 Player speziell für Kinder

    MaxfieldWie Maxfield in einer Pressemitteilung heute ankündigte, hat man einen MP3 Player, speziell für die Wünsche und Fähigkeiten von Kindern im Alter zwischen 6-12 Jahren entwickelt. Das MAX-JOY genannte Gerät unterscheidet sich dementsprechend sowohl in Sachen Bedienung, wie auch Design und geliefertem Zubehör von anderen MP3 Playern.

    Neben dem integrierten Speicher, welcher 256MB fassen kann, verfügt der Player über die Fähigkeit SD und MMC Karten zu lesen, was insgesamt einen Speicherausbau von bis zu 2GB ermöglicht. Die nötige Stromversorgung liefert eine Handelsübliche AAA-Batterie, welche das Gerät bis zu 19 Stunden mit ausreichend Strom versorgen können soll. Im Lieferumfang befinden sich neben der genannten Batterie kindergerechte Kopfhörer von Koss mit 15 Jahren Garantie, ein Trageband, ein USB-Kabel, ein Gutschein für das Online-Portal hoerbie.de, eine CD-ROM mit Treibern sowie eine Bedienungsanleitung und eine Kurzanleitung.

    Wer seinem Kind ein entsprechendes Gerät zu Weihnachten, oder einfach so, schenken möchte, muß mit der oben genannten Basisausstattung 69 Euro berappen. Wer bereit ist 20 Euro mehr zu investieren, kann dafür den Player optional mit einer MMC Karte und vorinstallierten Bibi Blocksberg Hörspielen erwerben. Bilder und weitere Informationen finden sich in der Pressemitteilung.
    [bf]

    Radeon X1800 nur ein kurzfristiges Übergangsprodukt?

    Sehr interessante Informationen über die Zukunft von AGP-Versionen der Radeon X1800, aber auch über die Lebensdauer der X1800-Serie an sich, liefert unser enger Partner, das 3D-Center. Nach Gesprächen mit mehreren Grafikkartenherstellern über die Thematik von AGP-Karten im High-End-Bereich, scheint der allgemeine Tenor gewesen zu sein, dass der Absatz von AGP-Grafikkarten im High-End-Segment in letzter Zeit rapide abgenommen hat und einfach kein ausreichender Markt mehr in diesem Bereich gesehen wird.

    Dies war der eine Punkt in dem sich die Hersteller einig waren, aber es kristallisierte sich ein weiterer höchst interessanter Punkt heraus, warum die Hersteller auf AGP-Karten der X1800 verzichten: Die Radeon X1800 wird von den Herstellern schlicht weg als relativ kurzlebiges Geschäft angesehen. Damit scheint klar, dass der R580, welcher einen Refresh-Chip des R520 darstellt, nicht mehr lange auf sich warten lässt und vielleicht bereits zum Jahreswechsel wieder einmal ein neuer High-End-Chip das Licht der Welt erblickt. Ob letztendlich AGP-Grafikkarten auf Basis des R580 erscheinen werden, bleibt jedoch unklar, auch wenn es wohl den Anschein hat als würde sich langsam aber sicher die Existenz des Accelerated Graphics Port, zumindest im High-End-Bereich, dem Ende neigen.
    [ls]

    Dienstag, den 22. November 2005

    Apple wirbelt Flash-Markt auf

    In einer Pressemitteilung vermeldet Apple umfangreiche Vertragsabschlüsse für NAND-Flash-Speicherchips. In einem langfristigen Abkommen mit den Herstellern Hynix, Intel, Micron, Samsung und Toshiba sichert sich der iPod-Hersteller bis ins Jahr 2010 umfangreiche Abnahmemengen. Bereits in den nächsten 3 Monaten wird Apple für Flash-Speicher Vorleistungen in Höhe von 1,25 Mrd. US-Dollar überweisen.

    Nach einem Bericht des Handelsblatts gründen Intel und Micron eigens dafür ein Joint-Venture. Um gegen den neuen Konkurrenten bestehen zu können, kündigt Samsung an noch in diesem Finanzjahr 520 Mio. Euro in die Produktion von NAND-Flash-Speicher zu investieren. Der hohe Bedarf von Apple an diesem Speichertyp hat bereits in der Vergangenheit zu Verstimmungen (1, 2, 3) in der Elektronik-Branche geführt.

    Ungeachtet dessen setzt Apple mit der Musiksparte den Erfolgskurs weiter fort. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmen NPD Group befindet sich Apple bereits auf dem 7. Platz der "Top 10"-Liste von amerikanischen Geschäften, die Musik vertreiben. Weltweit hat Apple bereits über 30 Mio. iPod und mehr als 600 Mio. Titel über den iTunes Music Store verkauft.
    [ch]

    Microsoft will im kommendem Office 12 das Dateiformat öffnen und zu einem ISO-Standard machen

    Auch Riesen können sich auf Druck bewegen, denn bisher waren in allen Officeversionen die Fileformate ein gut gehütetes Geheimnis von Microsoft, nun soll es geöffnet werden. Das eigene und proprietäre Fileformat hinderte die Konkurrenz die mit Office erstellte Dateiinhalte in eigene Programme zu importieren. Bisher beherrscht zum Beispiel OpenOffice die Fileformate doc und xls, jedoch sind Kompatabilitätsprobleme keine Seltenheit und eine Nacharbeit ist nötig. Dieser Umstand führte dazu, dass viele – vor allem öffentliche Stellen – für die Zukunft ein offenes Dateiformat forderten, denn neben den bereits geschilderten Probleme ist es auch wichtig, die erstellten Dokumente auch noch in 10 Jahren lesen zu können, was bei einem proprietären Fileformat zu einem Problem führen könnte, denn – rein hypothetisch – könnte Microsoft in zehn Jahren nicht mehr auf dem Markt sein und somit auch das Fileformat verschwinden.

    Diese Problematik, wohl eher das zweite geschilderte Problem, letztendlich wenden sich zahlende Kunden ab, hat nun Microsoft veranlasst, für die kommende 12 Version der Office Suite ein offenes Fileformat zu verwenden. Zwar wird ein eigenes Format eingesetzt und nicht auf schon bestehende Formate wie OASIS OpenDocument gesetzt, aber zumindest frei zugänglich sollen die Spezifikationen sein. Das Open-XML-Format wird in einer Arbeitsgruppe standardisiert und soll, nachdem es auch genau beschrieben ist, dem International Organization for Standardization (ISO) vorgelegt werden um es als weltweiter Standard zu verabschieden.

    Aufgrund der enormen Verbreitung der Bürolösung von Microsoft, sieht der Hersteller gute Chancen, dass hier ein neuer Standard entstehen wird. Stützenhilfe bekommt der Softwaregigant - gemäss eigenen Aussagen – von Apple, Intel und Toshiba. Office 12 ist derzeit im Betatest und soll am 17.Juli 2006 erscheinen. Dabei ist die Suite für Windows Vista optimiert, was aber nicht heisst, dass Office 12 nicht auch unter älteren Betriebssystemen laufen wird.
    [as]

    Opera in der Version 8.51 verfügbar

    OperaDer Browser Opera, seit Opera 8.5 kostenlos und ohne Werbung verfügbar, erfährt mit der Version 8.51 ein Update. Große Änderungen sollte man hingegen jedoch nicht erwarten, da lediglich kritische Sicherheitslücken gestopft wurden.

    Näheres zu dem Update erfährt man auf der entsprechenden Operaseite, wer die neue Version direkt downloaden möchte, der möge hingegen diesem Link folgen. Anzumerken bleibt noch, dass die neue Version bisher lediglich auf englisch verfügbar ist. Wer also eine deutsche Version des Browsers möchte, muß sich noch ein bisschen gedulden.
    [bf]

    Texas verklagt Sony wegen XPC

    Söny BMGSony BMG, seines Zeichens bei allen denkbaren Institutionen und Leuten wegen des Kopierschutzes XPC in Ungnade gefallen, droht nun erstmals auch von höchst offizieller Seite richtig Ungemach ins Haus. Denn wie Spiegel Online heute berichtet, erhob die Staatsanwaltschaft in Texas Anklage gegen den Musikgiganten.

    Die Staatsanwaltschaft wirft Sony in der Anklageschrift vor, Spyware, welche Sicherheitslücken auf einem System verursacht, versteckt und ohne Erlaubnis des Nutzers auf dem System zu hinterlassen, auch wenn sich eine mit XPC versehene CD gar nicht mehr im Laufwerk befände. Dies verstoße gegen die Verbraucherschutzgesetze des Bundesstaates Texas, und werde pro Verstoß mit läppischen 100.000 Dollar geahndet. Sony kündigte bereits an, voll mit der Staatsanwaltschaft kooperieren zu wollen. Wie diese Kooperation jedoch genau aussehen soll, bleibt zunächst unbekannt.

    Die Electronic Frontier Foundation, welche parallel zur Staatsanwaltschaft Sammelklagen gegen XPC einreichte, hat noch mehr als nur XPC im Sinn. Im Erfolgsfall bereite man sich darauf vor, auch gegen den bereits seit Längerem eingesetzten MediaMax vorzugehen. Dieser installiere sich nämlich ebenfalls auf eine sehr fragwürdige Weise auf PCs, konkret nämlich auch dann, wenn der Computerbesitzer diesen Installationsvorgang explizit ablehnt. MediaMax sammelt, einmal auf dem System aktiv, Daten über die abgespielten Tracks, und sendet diese Daten zu SunComm.
    [bf]

    Wurm Sober nimmt einen neuen Anlauf

    Seit gestern Abend verbreitet sich eine neue Version des schon betagten Wurms Sober. Der Wurm – Symantec nennt ihn w32.sober.x@mm - macht sich eine Urschwäche des Menschen zunutze: die Neugierde. Durch Mailtexte, welche einigermassen einen Sinn ergeben, wird der Empfänger verführt, den Anhang zu öffnen, was als Folge zu einer Infektion des eigenen Systems führt. Mittlerweile sind diverse Mailversionen bekannt, nachfolgend stellen wir einige Betreffzeilen vor:

    Auf Deutsch
    - Ihr Passwort
    - Account Information
    - SMTP Mail gescheitert
    - Mailzustellung wurde unterbrochen
    - Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet
    - Sie besitzen Raubkopien
    - RTL: Wer wird Millionaer
    - Sehr geehrter Ebay-Kunde

    Auf Englisch
    - Your Password
    - Registration Confirmation
    - smtp mail failed
    - Mail delivery failed
    - hi, ive a new mail address
    - You visit illegal websites
    - Your IP was logged
    - Paris Hilton & Nicole Richie

    Als Anhang wird meist ein Zip-Archiv mit zum Inhalt passenden Namen mitgesendet, welche nicht angeklickt werden sollte. Überhaupt empfiehlt es sich derzeit, ein manuelles Update der Antivirendefinitionen durchzuführen.

    Weiterführende Informationen zum Wurm gibts bei Symantec
    [as]

    Xbox 360 könnte Sony herbe Marktanteilverluste bescheren

    Xbox-LogoNoch garnicht solange liegt der Start der letzten Konsolengeneration zurück. Damals, als sich nur Sony und Nintendo ihre Kunden teilen mussten und die meisten anderen Konsolenkonzepte genau so schnell wieder verschwanden, wie sie aufgetaucht waren, trat plötzlich Microsoft auf den Plan, dessen enormes Budget es erst ermöglichte, eine Konsole auf den Markt zu werfen, die tatsächlich der damaligen Konkurrenz, vorallem durch Sonys bereits etwas früher auf den Markt geworfene Playstation 2 repräsentiert, Marktanteile wegnehmen konnte. Und doch, trotz der auf technischer Seite besten Konzepte, schaffte man es bis heute gerade mal auf etwa 15% zu kommen und damit mit Nintendo gleichzuziehen.

    Den Löwenanteil von 70% ist bis jetzt in fester Hand Sonys. Geschätzte 4 Milliarden US-Dollar Verlust sind die Quittung auf das zu späte auf den Markt werfen und die nicht an Sonys Playstation 2 heranreichende Spieleauswahl. Genau daraus hat man scheinbar gelernt, und will jetzt scheinbar den Spieß umdrehen. Klar, gegen Sony und IBMs Cell-Prozessor sieht man leistungsmäßig schlecht aus und auch von einem Blu-ray-Disc-Laufwerk, wie es in der kommenden Playstation 3 verbaut werden soll, ist das DVD-Laufwerk der Xbox 360 weit entfernt. Und doch hat man ganz andere Vorteile zu bieten. Neben dem frühen Launchtermin, weltweit rund um Anfang Dezember, der es Microsoft ermöglicht, den gesamten Weihnachtsmarkt für sich zu beanspruchen, scheint man diesmal auch auf die Spieleauswahl wert zu legen. Nicht nur aktuelle und bald erscheinende Top-Titel à la Need for Speed: Most Wanted hat man zu bieten, mit der Einstellung des Final Fantasy-Erfinders Hironobu Sakaguchi dürfte man auch für den japanischen Markt, auf dem die "alte" Xbox nicht ansatzweise Fuß fassen konnte, gerüstet sein. Dass das Konzept diesmal aufgehen sollte, scheinen auch die Quellen, auf die sich Reuters beruft, zu bestätigen.

    So hätte Sony Verluste von über 20% zu erwarten, bei der Zahl der 2007 verkauften Konsolen soll Microsoft mit 23 Millionen erwarteten Stück sogar mit der Playstation 3 gleichziehen. Für Sony bleibt nur zu hoffen, dass der enorme Erfolg der Playstation Portable zumindest etwas ausgleichend wirken.
    [ll]

    ATI in Kürze mit Mobile-Variante der X1600?

    Darf man der Grüchteküche The Inquirer Glauben schenken, so wird ATI bereits in Kürze eine Mobile-Version des RV530 unter dem Code-Namen M56 veröffentlichen. Bereits bei der PCI-SIG Zertifizierung der X1000-Serie tauchte der Code-Name M56 das erste mal auf und wurde als Notebook-Chip in Erwägung gezogen.

    Auch zu den Spezifikationen hat der Inquirer erste Informationen parat, so verfügt der Mobile-Chip genauso wie sein Desktop-Bruder über zwölf Pixel-Pipelines, vier Texture Mapping Units (TMU) und ebenso über eine 128-bit breite Speicheranbindung. Aufgrund der Verwandschaft zum RV530 würde der M56 neben dem Shader Model 3.0, Adaptives AntiAliasing und High Dynamic Rendering unterstützen. Laut dem Inquirer liegt auch die Leistungsaufnahme verhältnismäßig niedrig, auch wenn hierzu keinerlei konkrete Zahlen oder Quellen, welche diese Rückschlüsse nachvollziehbar machen würden, genannt werden.
    [ls]

    NVIDIA scheint seine GeForce 7-Serie um die GeForce 7800 GS zu erweitern

    Die Kollegen von Anandtech haben Informationen zu einem neuen Modell der GeForce 7-Serie aus dem Hause NVIDIA. Die neue Karte hört auf den Namen GeForce 7800 GS und basiert auf einem G70-Kern im 110-nm-Fertigungsprozess, jedoch mit einer geringeren Anzahl von „nur“ 16-Pixel-Pipelines gegenüber deren 24 Stück bei der GeForce 7800 GTX.

    Die bei Anandtech vorliegende Karte arbeitete mit einem Chip-Takt von 375 MHz und einem Speichertakt von 500 MHz. Laut Anandtech zeigte sich, dass sich die Karte in Sachen Leistung zwischen der GeForce 6800 GT und der GeForce 7800 GT ansiedelt, wobei jedoch keine genauen Benchmark-Ergebnisse veröffentlicht wurden. Ob eine Freischaltung der deaktivierten Pixel-Pipelines möglich ist, bleibt, genauso wie der Zeitpunkt des Markteintritts und die Frage ob die Karte auch für AGP erscheinen wird, vorerst unklar.
    [ls]

    VIA stellt K8T900 als neuen Athlon 64-Chipsatz vor

    Lange Zeit war es recht ruhig um VIAs Chipsätze für AMDs Athlon 64 Plattform. Man hätte beinahe den Eindruck bekommen können, dass man angesichts der Probleme mit dem K8T890-Chipsatz und NVIDIAs Marketingmaschinerie rund um SLI vor dem nForce4 kapituliert hätte. Im Hintergrund nutze man die Zeit allerdings, um heute mit dem K8T900 zu einem neuen Angriff auf den Konkurrenten anzusetzen. Dafür ließ man sich eine Reihe von Dingen einfallen, von denen man sich Verbesserungen verspricht.

    Am augenfälligsten dürfte das "Multichrome" genannte Feature sein, VIAs Pentant zu NVIDIAs SLI und ATIs Crossfire. VIA setzt dabei auf ein Gespann aus zwei S3 Chrome27-Karten. Dementsprechend lassen sie die 16 PCI-Express Lanes der K8T900-Northbridge nun auch mittels einer Selectorcard auf zwei x8-Slots verteilen. Grundsätzlich sollen, VIAs Angaben zufolge, die S3 Chrome27-Karten aber in allen Kombinationen von PCI-Express Slots von x1 bis x16 chipsatzunabhängig auf allen Mainboards funktionieren. Die Validierung dauert aber noch an. Unter dem Marketing-Schlagwort "RapidFire" haben die VIA-Ingenieure am PCI-Express Interface gearbeitet. Herausgekommen ist eine Verbesserung der Signalqualität bei reduzierten Latzenzzeiten, um so die Grafikperformance zu erhöhen. Dies wird speziell den beiden Multichrome-Karten, die vollständig über den PCI-Express Bus kommunizieren, zugute kommen. Wie die Grafikperformance mit anderen Konstellationen profitiert wird erst ein Test zeigen können. Interessant ist auch, dass VIA eine Reduzierung der Leistungsaufnahme des PCI-Express Bus, ein Kritikpunkt der neuen Architektur speziell im mobilen Bereich, gelungen sein soll. Insgesamt trägt die K8T900-Northbridge 20 PCI-Express Lanes, die sich auf bis zu fünf Geräte verteilen dürfen. In der Southbridge VT8251 kommen witere zwei Lanes dazu.



    Mit dem K8T900 soll nun ein weiteres Mal die VT8251 endgültig die inzwischen steinalte VT8237 ablösen. Dafür wird es nun aber auch höchste Zeit, bevor das Featureset schon bei Beginn der Massenfertigung veraltet ist. Schließlich war schon bei der Vorstellung des K8T890 davon die Rede und bislang tauchte sie nur auf einigen PT800-Boards im Handel auf.

    Ob die Mainboardhersteller von der Pin-Kompatibilität in großem Massstab gebrauch machen und den K8T900 auf ihre bestehenden Designs für den K8T890 einsetzen, darf getrost bezweifelt werden. Angesichts des für Multichrome notwendigen zweiten Full-Lenght PCI-Express Slots und dem bevorstehenden Sockelwechsel bei AMD wird es wohl neue Boarddesigns, bei den großen Herstellern aber wohl auch noch für den Sockel 939, geben. Mit der großflächigen Verfügbarkeit des neuen Chipsatzes auf käuflichen Mainboards ist nicht mehr im Jahr 2005 zu rechnen.
    [tm]

    Montag, den 21. November 2005

    ATI präsentiert All-In-Wonder X1800 XL

    Der kanadische Grafikkartenhersteller stellte heute seine neue All-In-Wonder Grafikkarte (AIW) auf Basis der High-End-Karte Radeon X1800 XL der Öffentlichkeit vor. Mit dem dem Zusatz „All-In-Wonder“ werden bei ATI jene Grafikkarten mit integrierten TV-Tuner, welche folglich auch zu einem etwas höheren Preis verkauft werden, versehen.

    Die All-In-Wonder X1800 XL verfügt über einen Hybrid-Tuner, welcher sowohl für den Empfang von DVB-T, Analog-TV als auch für analoges Radio geeignet ist. Im Lieferumfang enthalten ist Adobes Premiere 2.0 Elements, Photoshop 4.0 Elements, ein H.264-Player von Cyberlink oder Intervideo, eine Fernbedienung sowie ATIs Multimedia-Center-Software (MMC), welches unter anderem die Aufnahme von Videos MPEG1/2/4 oder AVI ermöglicht. Für die Programmierung von TV-Aufnahmen ist es neuerdings auch möglich den kostenpflichtigen Dienst von tvtv.de zu nutzen. Um die Karte besonders für den Heimkino-Bereich interessant zu machen, findet angeblich auch ein leiserer Lüfter Einsatz, genauere Angaben zur Geräuschentwicklung sind jedoch nicht bekannt. Die Spezifikationen der Karte weichen ansonsten nicht von denen der Standard-Version der Radeon X1800 XL ab.



    Um das Geschäft in Europa mit den AIW-Karten voranzutreiben, erfolgt der Vertrieb der Karten ausschließlich noch über ATI selbst und nicht mehr über andere Anbieter. Die All-In-Wonder X1800 XL soll ab Dezember für 430 Euro inklusive einem dreimonatigen Abonnement von tvtv.de im Handel verfügbar sein.