Sonntag, den 31. Dezember 2006
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Silvester 2006 - ein Jahresrückblick
Die Zeit verrinnt und obwohl in tiefen Lagen in Europa noch wenig oder kein Schnee liegt, ist Weihnachten bereits vorüber und der Jahreswechsel steht bevor. Doch bevor die Korken knallen wollen wir noch einmal das Jahr 2006 reflektieren und die interessanten Körner aus dem großen Berg von Ereignissen unserer Szene herauspicken. Viel Spaß mit unserer Zusammenfassung des Computerjahres 2006.

Die gesamte Redaktion von Hard Tecs 4U wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2007
sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
[ch]
Samstag, den 30. Dezember 2006
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Webweites
Hardware
Das 3DCenter hat einen ausführlichen Blick auf die neuen NV50-Grafikchips von NVIDIA in Form der G80-Generation geworfen. Die 90-nm-Chips bieten neueste Grafiktechnologie für höchste Performance-Ansprüche, die kaum Wünsche offen lassen dürften. Was konkret hinter den vielen Neuerungen steckt, soll der gewohnt hochwertige und technisch ausführliche Artikel der Kollegen darlegen. In einem weiteren Artikel wurde zudem die eingeschlagene Richtung hin zu spezialisierten Spiele-Tests um ein weiteres Beispiel anhand des neuen Anno 1701 weiter verfolgt. Auch hier sollen die praxisorientierten Ergebnisse für den Interessenten klare Vor- und Nachteile der Hardware für genau dieses Spiel deutlich machen.
Bei den Lost-Circuits rückt ein Mainboard aus dem Hause ASUS vor die Linse. Das ASUS M2R32 MVP für AMD-Prozessoren mit ATI RD580-Chipsatz verspricht speziell ambitionierten Overclockern viel Spaß und lässt auch an der entsprechenden Ausstattung keine Wünsche offen.
Ebenfalls mit Mainboard befasste sich der Planet 3DNow und hat sich das Sapphire PE-AM2RS485 unter den Nagel gerissen. Die Micro-ATX-Platine lockt mit integrierter ATI X300SE-Grafikeinheit für die AMD-Plattform, deren Qualität der Test nun herausstellen soll.
Au-Ja! hat sich einen USB-Adapter für Festplatten der besonderen Art angeschaut, der durchaus nicht für den einfachen Hausgebrauch nötig sein wird, aber durchaus für den einen oder anderen treue Dienste verrichten könnte. Mit dem A. C. Ryan UDrive USB 2.0 Adapter wird es leicht möglich, einfache interne Laufwerke für Parallel-ATA und Serial-ATA über ein externes Netzteil und den USB-Anschluss zu betreiben. Wie nützlich das Gerät dabei wirklich ist, versuchen unsere Kollegen herauszufinden.
Mainboards locken ebenfalls bei Hartware, die eine Platine für die Intel-Plattform getestet haben. Das ASUS Striker Extreme Gaming Mainboard lockt nicht nur mit einem außergewöhnlichen Namen, sondern soll auch in Sachen Ausstattung und Performance Maßstäbe setzen. Nun liegt es am Artikel, die Qualitäten des Modells zu erarbeiten und zu belegen. Ein gänzlich anderes Feld zeigt sich im 250 GB Festplatten Review, das je ein Modell aus dem Hause Hitachi und Samsung gegenüberstellt. Während erstere aus dem Verkauf der Sparte von IBM hervorgegangen sind, zeigt sich Samsung schon seit längerer Zeit mit interessanten Modellen die häufig durch geringe Lautstärke auftrumpfen. Die Serial-ATA-II-Massenspeicher haben nun die Gelegenheit zu zeigen, was wirklich in ihnen steckt.
Eine Riege von DDR2-1000-Speichermodulen hat TweakPC unter die Lupe genommen. Die Kollegen schickten zahlreiche, auch als Highend-End oder Premium-Module bekannte Modelle ins Rennen und versuchten anhand von Benchmarks Unterschiede zwischen den Produkten ausfindig zu machen. Wie das Ergebnis ausgefallen ist, beschreibt der entsprechende Artikel.
Software
WinTotal startet ins kommende Jahr mit einem neuen Portal speziell für Spieler. Unter GameTotal.de verspricht der neue Start ähnliche Qualität wie unter WinTotal mit interessanten Informationen und Hintergrundberichten rund um die Spielewelt. Für alle Hobby-Computerspieler und natürlich jeden Interessenten ist dieses stetig wachsende Portal in jedem Fall einen Blick wert.
Gleich zwei neue Spiele für den PC hat die Spieleflut getestet und fand in Medieval II - Total War ein überdurchschnittliches 3D-Spektakel der besonderen Art, das sowohl im Single-Player als auch im Multiplayer zu überzeugen wusste. Mit GTR 2 lockt zudem ein mitreißendes Rennspiel um die Gunst der Autofahrer und Hobby-Piloten auf die Rennstrecke. Auch hier zeigt sich ein spannendes Spiel von seiner besten Seite und verspricht nicht nur durch das Lob des Autors viele kurzweilige Stunden.
[rl]
Freitag, den 29. Dezember 2006
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T-Online führt Schmalbandflatrate wieder ein - für 80 Euro
Etwas versteckt auf der T-Online-Seite finden sich Hinweise auf die Wiedereinführung der Schmalbandflatrate. Hinter der Bezeichnung T-Online eco flat verbirgt sich ein Volume- und Zeitunabhängiger Internetzugang per Analog-Modem bzw. ISDN für Gebiete in denen kein Breitbandanschluß per DSL verfügbar ist. Soviel zu den positiven Aspekten der Wiedereinführung, der Preis von 79,99 Euro pro Monat - dem Doppelten der Flatrate von vor 5 Jahren (79 Deutsche Mark) - ist im Zeitalter von DSL-Flatrates für unter 5 Euro fast als schlechter Scherz zu bezeichnen.
Mit den heutzutage durchaus üblichen Kosten von 0,7 Cent pro Minute bei Call-by-call-Zugängen muss man schon mehr als 14 Tage pro Monat durchweg online sein, damit sich die T-Online-Flatrate lohnt. Otto Normalsurfer in DSL-Notstandsgebieten und wenigen Stunden Onlineaktivität pro Tag wird beim Erkunden des Internets also weiterhin ein Auge auf die Uhr werfen müssen. Lohnen tut sich das Angebot nur für Powernutzer, die langwierige P2P-Downloads haben oder eigene Serverdienste wie HTTP oder SSH nutzen wollen.
Vor ca. 7 Jahren setzte zeitgleich mit dem DSL-Boom ein Run auf Internet-Flatrates für Telefonverbindungen ein. Das Interesse war groß. Einerseits kam die Telekom nicht mit dem Ausbau der DSL-Infrastruktur hinter her, andererseits gibt es bis zum heutigen Tage vor allem in ländlichen Regionen durch lange Signalstrecken und vor allem in Ostdeutschland per Glasfaser angebundene Gebiete, die von jeglichen Breitbandzugängen ausgeschlossen sind.
Da die Telekom aber Telefonanschlüsse per Zeit und nicht nach übertragenen Volumen abrechnet, ging bei vielen Anbietern die Kalkulation schon nach kurzer Zeit nicht mehr auf und das große Flatrate-Sterben begann. Als nur noch die von der Konzern-Mutter quersubventionierte Telekom-Tochter T-Online eine Schmalband-Flatrate anbot, waren auch die Tage derselben gezählt. Ohne Konkurrenz wurde das Angebot genauso schnell eingestellt, wie es eingeführt worden war und zu (Un)Gunsten von zeitbasierten teureren Tarifen ersetzt. Ebenso schwach wie die Entscheidung des Rosa Riesen war die (Nicht-)Reaktion der Politiker, die zwar seit Jahren von "Datenautobahnen" und dem "IT-Standort Deutschland" daher reden, aber als Vertreter des Staates, der Hauptaktionär der Deutschen Telekom AG war, nichts unternahmen.
[ch]
Kopierschutz von HD-DVD und Blu-Ray-Disks wackelt
Offenbar existiert eine Abspiel-Software, die den Schlüssel zum Dekodieren der Inhalte ungeschützt im Speicher ablegt. Ein Teilnehmer des Doom9-Forums hat den Filmproduzenten nun daraus einen Strick gedreht und demonstriert, wie sich diese Schwachstelle nutzen läßt, um die Kopierschutz zu umgehen. Den Quellcode dazu hat er ebenso veröffentlicht wie ein Video, welches den Vorgang zeigt.
Anders als bei CSS ist jedoch nur der Kopierschutz auf diese Weise überwindbar, nicht die Verschlüsselung selbst. Der korrekte Schlüssel ist zum Dekodieren weiterhin nötig.
Insbesondere nach den zahlreichen Verzögerungen und Engpässen bei blauen Laserdioden ist ein weiterer Rückschlag so schon problematisch, der neue Kopierschutz war jedoch die für die Filmproduzenten wichtigste Neuerung überhaupt. Die Möglichkeit, gegen den Willen der Produzenten Sicherheitskopien anfertigen zu können könnte allerdings genausogut für eine etwas höhere Akzeptanz der neuen Formate bei den Konsumenten führen.
[an]
OCZ kehrt mit übertakteten GeForce 8800er Modellen in den Grafikkartenmarkt zurück
Grafikkarten von OCZ gibt es schon seit 2001 nicht mehr. Letzte Modelle waren dort wohl von Hause aus übertaktete GeForce 3 Grafikboards. Nun sieht OCZ offenbar die Notwendigkeit, diesen Bereich wieder ins Produktangebot mit aufzunehmen und bleibt dabei der extragvaganten - oder nennen wir es "übertakteten" - Schiene treu. Den Grafikkartensektor sieht OCZ zurzeit als "Hauptantrieb im Technologie-Bereich, der sich am meisten auf die Gaming-Szene" auswirkt. Aus diesen Gründen sei es auch nur verständlich, dass OCZ sich auch auf diesem Markt wieder betätigt.
Nun darf man sich trotz des Namens OCZ erst einmal keine Wunderwaffen auf dem Enthusiasten-Bereich vorstellen. Es bleibt dabei, dass es letztlich einen Hersteller für die Grafikkarten gibt, den NVIDIA unter seinen Partnern erkoren hat, denn schon eine Weile wird bei den Top-Modellen ausschließlich noch auf Referenz-Designs zurück gegriffen. Manch andere berichten sogar davon, dass NVIDIA es den einzelnen Herstellern überhaupt nicht mehr erlaubt, eigene Fertigungen vorzunehmen. Fakt bleibt aber, dass OCZ hier mit GeForce 8800er Modellen einen neuen Start in den Grafikkarten-Sektor wagt.
Dabei startet man mit der OCZ GeForce 8800 GTX - einem Board, welches regulär über 900 MHz Speichertakt und 575 MHz Chiptakt verfügt. Das OCZ-Modell wird - allen Überraschungen zum Trotz - eben auch auf diese Herstellervorgaben setzen und von Hause aus nicht übertaktet daher kommen. Und mögliche Übertaktungsmöglichkeiten schweigt OCZ bislang in seiner Pressemitteilung noch aus. Trotz Kontakt mit dem Hersteller, können wir bislang die Produktseite auch weiterhin nicht mit Informationen erreichen.
Die Pressemitteilung spricht von Handverlesenen Chips - was sich letztlich nur auf die zum Einsatz kommenden GPUs beziehen könnte. Herstellerinformationen sagten uns, dass man aus einer selektierten Masse wählt, was bestmöglichste Überaktungsmöglichkeiten versprechen soll. Ob sich dies dann aber letztlich über den GPU-Takt hinaus erstrecken wird / könnte, das ist ungewiss. Ursprünglich nahm man an, dass NVIDIA überhaupt keine überakteten Modelle der 8800 GTX wünsche, zwischenzeitlich gibt es aber schon Ankündigungen der "üblichen Verdächtigen" im Grafikmarkt, wie beispielsweise Gainward, die mit entsprechenden Modellen werben.
Doch an dieser Stelle will OCZ durch die Selektion besser aufgestellt sein. In Ermangelung von Fakten zu Taktraten oder zumindest Preisen, können wir derzeit nur die Stirn runzeln und gespannt sein, ob OCZ die Rückkehr in diesen Sektor mit überzeugenden Argumenten meistert.
[pg]
Raubüberfall in Taiwan zum Nachteil Hynix
Spektakulär wie in einem Action-Film scheint es zugegangen zu sein. Unbekannte Täter hatten in Taiwan einen Laster in einen Unfall verwickelt. Im Anschluss bedrohten die drei Räuber den Fahrer mit Waffen und entwendeten Speicherchips im Wert von 306.000 US-Dollar. Anschließend seien die Täter in Richtung Flughafen geflüchtet und man vermutet, dass das Diebesgut seinen Absatz in China finden wird.
Der Laster hatte 20 Kisten gefüllt mit DDR400-Speicherchips von Hynix Semiconductors an Board - das zumindest berichtet die Zeitung Economic Daily News (EDN). Die Chips habe Hynix als OEM-Lieferung auf den Weg gebracht. Wer die Empfänger waren, darüber schweigt sich die Meldung aus.
Durchaus könnten hier auch die sogenannten "High-End-Hersteller" betroffen sein, welche teils lediglich Chips bei großen Herstellern ordern und diese dann in anderen Fabriken, auf speziellen PCBs mit eigenen Labeln vertreiben. Durchaus könnte aber auch eine solche Fabrik - beispielsweise à la A-Data, welche solche Aufträge für Dritte ausführen - betroffen sein. Alles blanke Spekulation bislang. Die Menge und der damit entstandene Schaden wirkt sich in erster Linie negativ auf Hynix oder aber deren Empfänger aus, die nunmehr auf eine neue Lieferung warten müssten, oder sich die fehlenden Chips bei einem anderen Hersteller nachordern müssten. Auf den Speicherchip-Markt selbst, wird sich diese Fehlmenge aber kaum auswirken.
Man darf allerdings damit rechnen, dass die Chips ihre Abnehmer in China finden werden, wenn es nicht sogar eine Auftragstat gewesen ist. In welcher Form diese Speicherchips dann den Markt erreichen werden und auch welche Märkte, das bleibt dann eben abzuwarten.
[pg]
Neues zur Kartellrechtklage gegen Intel
Bereits 2005 hatte AMD in mehreren Ländern - in den USA im Juni 2005 - Klage gegen Intel hinsichtlich wettbewerbswidrigem Verhalten eingereicht und noch immer ist man in diesem Verfahren noch nicht über die Beweisaufnahme hinaus. AMD selbst rechne mit einem Verhandlungsbeginn nicht vor dem Jahr 2009. Aktuell gibt es nun aber eine Änderung der Ansicht des US-Gerichts, hinsichtlich des Interesse an Intels Geschäftspolitik außerhalb der USA.
Bislang, so berichtet Golem unter Berufung auf einen CNET-Artikel, habe das US-Gericht zum Ausdruck gebracht, dass man für internationale Vorkommnisse nicht zuständig sei. AMD hatte beantragt, dass Intel Dokumente über internationale Geschäfte vorlege. Ein plötzlicher Sinneswandel der Kammer scheint nun eingetreten und der eingesetzte Vorsteher für die Beweisaufnahme sprach sich pro AMDs Antrag aus. Intel habe nach der Meldung zufolge, dem Ersuchen unter Vorbehalt zugestimmt. Es bleibt aber noch immer offen, ob das Gericht in Delaware diese Unterlagen letztlich für den anstehenden Prozess in den USA zulassen wird.
Wie ein AMD-Specher sich gegenüber CNET äußerte, rechnet man mit einem Verhandlungsbeginn nicht vor April 2009. Damit ist abermals bewiesen, dass die Mühlen der Justiz recht langsam mahlen können, wohl noch etwas langsamer in den Staaten und es stellt sich hier und heute natürlich die Frage, wann es letztlich zu einem Urteilsspruch kommen wird und welche Bewandnis dieser dann noch haben wird.
[pg]
Donnerstag, den 28. Dezember 2006
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Französische Rechteinhaber dürfen nicht einfach IPs sammeln
Die Methoden verschiedener Personen und Verbände beim Versuch, rechtswidrige Vervielfältigungen zu verfolgen, sind wohl hinlänglich bekannt. Da tritt schon mal die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) als Gutachter in einem Fall von Urheberrechtsverletzungen auf (Quelle), oder Brigitte Zypries behauptet, die entsprechende europäische Direktive verpflichte den Gesetzgeber, ein Auskunftsrecht bei offensichtlichen Rechteverletzungen einzuräumen (Quelle). Auch das Verteilen von Downloadgutscheinen an Abgeordnete direkt vor dem Start einer Debatte über das Urheberrecht ist kein Tabu mehr, wie es in Frankreich am 20. Dezember 2005 geschehen ist. Fordert ein Gericht, daß die Musikindustrie erklären soll, warum beim rechtswidrigen Download ein Schaden von $750 entsteht (also $749,30 über dem durchschnittlichen Preis eines Liedes), antwortet die Musikindustrie, der Beschuldigte habe zu zahlen und nicht den Schaden kritisch zu beäugen (Quelle).
Nun erlitten die Rechteinhaber einen Rückschlag: Ein Gericht in Frankreich entschied, daß diese beim Sammeln der IPs von Nutzern eines bestimmten Peer-to-Peer-Programmes unzulässig deren Privatsphäre verletzt haben, die Beweise rechtswidrig gesammelt wurden und die Anklage abzuweisen ist. Die Rechteinhaber "finden es gar nicht gut, so eine Entscheidung in der Rechtssprechung zu haben", halten es jedoch für einen "isolierten Einzelfall".
Das Sammeln dieser Daten hätte nur nach vorheriger Genehmigung durch die CNIL stattfinden dürfen, durch die "Nationale Kommission für Informatik und Freiheiten".
[an]
AMD Live! soll Blu-Ray und HD-DVD Mitte 2007 unterstützen
Der direkte Konkurrent für Intels Viiv in Form von AMD Live! soll ab dem dritten Quartal 2007 auch die neuen DVD-Formate Blu-Ray und HD-DVD unterstützen. Wie die DigiTimes berichtet, soll dieser Umstand vor allem den Markt für die entsprechenden Laufwerke ankurbeln. Die System-Spezifikationen, wie sie AMD mit Live! vorgibt, scheinen die Hersteller direkt jedoch bisher nur geringfügig zu interessieren. So zielt Live! wie Viiv zwar auf Multimedia-Computer für das Wohnzimmer mit optimal abgestimmten Komponenten, um jegliche Art von digitalen Inhalten und Medien problemlos kombinieren zu können, doch arbeiten zur Zeit viele Hersteller eher noch eigenen Lösungen.
Das geringe Interesse für diese Marken zeigt, dass sowohl Intel als auch AMD zur Zeit noch nicht in der Lage waren, die Label großräumig zu etablieren und bekannt zu machen. Damit taugen sie folglich für die Hersteller auch nicht als Qualitätsmerkmal und bedeuten vorrangig eher zusätzlichen Aufwand bei gleichem Ergebnis. Die Aufgabe für die beiden Prozessor-Experten dürfte damit also insbesondere die verstärkte Vermarktung ihres Produktnamens darstellen, der dem Kunden auch eine gewisse Funktionalität garantiert.
[rl]
Samsung präsentiert neuen Mobile-DRAM mit 1 Gbit
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Electronics hat auf Basis der 80-nm-Fertigung erstmals DRAM-Speicherchips mit einer Kapazität vom einem Gigabit hergestellt. Sie sollen in mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen oder Media-Player oder Digitalkameras zum Einsatz kommen und versprechen dort im Vergleich zu herkömmlichen Modellen eine geringere Leistungsaufnahme von bis zu 30 Prozent bei höherer Speicherkapazität, sodass die Laufzeit der Produkte verlängert werden kann. Die kompaktere Bauform des Chips mit 20 Prozent geringerer Höhe im Vergleich zu Double-Die-Stack-Chips mit 512-Mbit soll außerdem neue Chips mit bis zu 2 Gigabit ermöglichen. Samsung plant die Serienproduktion für das zweite Quartal 2007. In diesem Zeitraum rechnet das Unternehmen auch mit steigender Nachfrage nach derartigen Produkten.
[rl]
Vaporware Awards 2006
Das Wired Magazin brachte wieder passend zum Jahreswechsel die Ergebnisse der diesjährigen Vaporware-Awards-Abstimmung. Unter den Top10 rangiert im Bereich Hardware auf Platz 10 das seit etwa 1,5 Jahren angekündigte Optimus-103-Keyboard. Zwei Plätze besser liegen die "iPod-Killer", dessen Rolle in diesem Jahr insbesondere der Zune-Player von Microsoft übernahm, der im Vergleich zum Top-Seller iPod allerdings wie Blei in den Regalen liegt. Die neuen SED-TFTs mit besserem Kontrast und schnelleren Reaktionszeiten haben es 2006 nicht mehr in die Läden geschafft. Zum erweiterten Kreis der Hardware zählen wir einmal den Airbus A380 mit, welcher durch ständig neue Pannen und Terminverschiebungen auf Platz 6 gekommen ist.
Weiterhin sind zwei Vertreter von Anwendungsprogrammen gelistet. Auf Platz 3 liegt die Symbian-Version der VoIP-Software Skype, womit kostengünstige Gespräche von Mobiltelefonen möglich wären. Auf dem zweiten Platz folgt TiVoToGo für Mac OS X, mit dem man mit TiVo aufgenommene Sendungen auch auf einem Mac anschauen kann. Der größte Anteil der Top10 entfällt aber auf Computerspiele, unter anderem waren Spore (Platz 4), Gran Turismo 4 Mobile für die Playstation Portable (Platz 7) und das ursprünglich für 2003 angekündigte Stalker: Shadow of Chernobyl vertreten. Getoppt wird das Ganze natürlich durch den Sieger der Vaporware-Awards, "and the winner is..." Duke Nukem: Forever. Wir sparen uns an dieser Stelle sämtliche Witze über das Nichterscheinen des bereits seit 1997 in der Berichterstattung befindlichen Egoshooters und zwischenzeitlich mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichneten Spieles.
[ch]
AMDs EE Prozessoren sollen den Mini-PC-Markt ankurbeln
Mainboardhersteller erwarten offenbar eine Absatzsteigerung von Motherboards im Kleinformat und damit insbesondere auch bei Mini-PCs /-Barbones ab dem zweiten Quartal 2007. Grund dafür seien die Energie effizienten Prozessoren seitens AMD, die auch in leistungsfähigen Varianten mit zwei Kernen, oder als Low-Cost-Prozessoren ab dem zweiten Quartal 2007 mit einer Thermal Design Power (TDP) von 35 Watt erwartet werden.
Probleme bei momentanen Umsetzungen ist häufig entweder Preis oder bei der Leistungsfähigkeit, das Lüftungskonzept. Gerade auf letzterem Sektor konnten bislang Mainboards, mit Sockel zur Aufnahme von Mobilprozessoren eigentlich beste Resultate erzielen, lagen preislich teils dann aber deutlich hoch und konnten eine breite Käuferschicht damit nur schlecht erreichen. Ändern könnte sich das eben mit besagten AMD Prozessoren.
Je attraktiver das Angebot der Prozessorhersteller auf dem Bereich Leistung und Energieverbrauch ist, desto mehr Mainboard-Hersteller und Mini-PC-Produzenten würden in entsprechende Produkte für Klein-/Wohnzimmer-PCs investieren. So zumindest sieht dies AOpen, welche schon eine ganze Weile Mainboards im kleineren Form-Factor und Sockeln zur Aufnahme von mobilen Prozessoren im Angebot haben.
[pg]
Second-Tier Mainboard-Hersteller leiden unter den kurzfristigen Intel-Produktvorstellungen
Wie die DigiTimes aus Hersteller nahen Kreisen erfahren haben will, leiden die kleineren Hersteller von Mainboards zurzeit unter Intels recht kurzen Produktzyklen, bzw. auch der Menge der immer wieder kurzfristig vorgestellten, neuen Produkte. So habe Intel alleine in wenigen Monaten des Jahres 2006 ca. 40 Prozessoren vorgestellt, die nicht alle zwingend kompatibel zu entsprechenden Hauptplatinen waren, oder zumindest Entwicklungsarbeit bei den BIOS-Entwicklungen notwendig machten. Zudem geht man davon aus, dass Intels Vorstellungen im bevorstehenden Jahr 2007 nicht weniger werden.
Die Hersteller bereiten sich nun alle schon auf bevorstehende Produktvorstellungen vor und es bedarf dort offensichtlich deutlicher Investitionen in die Entwicklungsabteilungen. Der Teufelskreis bleibt allerdings bestehen: je mehr Hersteller entsprechende Produkte vorstellen und je kürzer die Produktzyklen werden, um so größer ist der Preiskampf bei den neuen Modellen, aber auch der Preisverfall bei älteren Produkten. Entwicklungen auszulassen könnte eine Möglichkeit sein, kann bei kleineren Anbietern aber auch schnell dazu führen, dass man plötzlich nicht mehr am Markt präsent ist und Anwender auf Produkte von Mitbewerbern umsteigen.
[pg]
Mittwoch, den 27. Dezember 2006
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Sapphire will Dual-Radeon-X1950Pro präsentieren
Wir hatten erst kürzlich über GeCubes geplante Gemini 2 berichtet - eine Grafikkarte, welche auf einem Board zwei AMD/ATI X1650XT GPUs beherbergen soll. Nun scheint Hersteller Sapphire noch mal nachzulegen und will gleiches mit zwei X1950Pro GPUs realisieren. Das Produkt soll auf die herkömmliche PCB-Größe aufsetzen, über zwei 6-Pin Stromanschlüsse verfügen und will angeblich auf den Namen Godfather hören.
Über die Taktraten, mit welchen die Godfather-Grafikkarte antreten soll, verriet Sapphire bislang nichts, merkte allerdings an, dass dieses Konstrukt in seiner Performance gleich auf liege, mit zwei separaten X1950 Pro Modellen im Crossfire-Betrieb. Vorstellungen und Benchmarkdemos sollen auf der kommenden CES 2007 erfolgen - laut Sapphire will man die Karte dann im ersten Quartal 2007 in den Markt einführen.
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AMD 690 Chipsatz verzögert sich auf Grund von Lizenzproblemen
Eigentlich sollte AMDs 690 Mainboard-Chipsatz rechtzeitig zur Windows Vista Einführung den Markt erreichen. Bislang ging man davon aus, dass erste Mainboards schon in den ersten Januarwochen vorgestellt werden. Allerdings soll es zurzeit Schwierigkeiten bei der Lizensierung von HDMI, HDCP und Macrovision geben. Während AMD angeblich bereits HDCP-Lizenzgebühren entrichtet habe, seien noch keine HDMI-Lizenzen erworben worden.
Hinzu komme zusätzlich die Problematik, dass nach Lizenzvorgaben, nicht nur der Chipsatzhersteller, sondern ebenfalls die Mainboardhersteller entsprechenden Lizenzen erwerben müssen. Derzeit geht man offenbar davon aus, dass die Vorstellung des AMD 690-Chipsatz nun erst im Februar 2007 erfolgen wird.
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Hohe Gewinne 2007 im Notebooksegment zu erwarten
Konnten die großen PC-Hersteller bislang einen höheren Absatz bei Desktop-PCs, als bei Notebooks verzeichnen, so könnte sich das 2007 ändern. Nach einer Studie von Merrill Lynch hatten Hersteller wie Dell, Hewlett-Packard und Lenovo etwa 47% ihrer Umsätze durch Desktop-Computer erzielt und etwa 41% durch Notebooks. Für 2007 schätzt man nun aber schon Absatzanteile von knapp 46% bei Notebooks, während der Absatz bei Desktop-PCs auf ca. 43% zurück gehen soll. Für 2008 rechnet man zudem mit noch deutlicheren Steigerungen.
Hintergrund zu diesen Einschätzungen sind die zu beobachtenden, steigenden Absatzzahlen bei den mobilen Computern, schon seit dem Jahr 2000 aus, der sich seitdem praktisch verdoppelte. Hinzu kommen - bei der Betrachtung des Umsatzes - die natürlich höheren Anschaffungskosten, die bei Notebooks im Schnitt ca. 40% höher liegen, als bei Desktop-Computern.
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DirectX 10-Patch für Microsoft Flight Simulator X verschoben
Wie die Kollegen des Inquirer berichten, gelingt es Microsoft nun doch nicht mehr rechtzeitig ein Update für den Flight Simulator X zur Verfügung zu stellen, durch welchen das Spiel auf DirectX 10 gepacht wird. Dieser Patch sollte ursprünglich zur Einführung von Windows Vista bereit gestellt werden. Auf welchen Zeitpunkt das Update verschoben wurde, ist derzeit nicht bekannt. So wie es aber aussieht, wird es zum Start von Windows Vista dann erst einmal keine DirectX 10 basierenden Spiele geben. Wie Inquirer zu wissen scheint, wurde auch das Spiel Crysis verschoben - man spekuliert auf ein erscheinen im April 2007.
Andererseits gibt es bislang auch lediglich NVIDIAs 8800er Grafikkarten, welche DX10-fähig sind und von einem breiten Vorhandensein solcher High-End Modelle in Endkunden-Rechnern kann derzeit natürlich auch noch nicht die Rede sein. Kunden welche allerdings ein solches Grafikkartenupdate schon vollzogen haben und insbesondere eben ungeduldig Vista und entsprechende Spieletitel erwarten, werden damit sicherlich enttäuscht sein.
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LaCie ermöglicht "Farbe" bei LightScribe
Das labeln von Rohlingen durch LightScribe-Technologie ermöglicht derzeit sicherlich die optisch beste Umsetzung bei CD-/DVD-Rohlingen. Nachteile wie das Bekleben von Rohlingen mit Etiketten oder eben Farbverlauf bei Tintenstrahl bedruckten Rohlingen sind dort nicht anzutreffen. Allerdings sind die LightScribe Umsetzungen eben nicht farbig. Dem will LaCie nun ein wenig entgegenwirken, in dem man farbige LightScribe Rohlinge anbietet. Derzeit finden sich im LaCie Shop lediglich CD-R Rohlingen in den vier Standard-Farben Blau, Rot, Grün und Gelb und leider gibt es noch keine Angebote hinsichtlich entsprechender DVD-Medien.
Der Preis im Shop für ein 50er Spindel CD-R 52x Rohlinge liegt bei runden 27 US-Dollar.
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Samstag, den 23. Dezember 2006
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Frohe Weihnachten
Wieder ist ein Jahr fast vergangen, wieder stehen die "besinnlichen Tage" vor der Tür. Natürlich sind wir uns bewusst, dass nicht jeder etwas mit diesen Tagen anfangen kann. Da rennen Menschen mit gestressten Gesichtern durch vollgepropfte, weihnachtlich geschmückte Einkaufspassagen, in der Hoffnung nicht überrannt zu werden. Da laufen zudem Leute in roten Kostümen mit künstlichem, langen Bart umher und schwingen große Glocken oder rufen hohoho. Das alles ist leider auch Brauch in dieser Zeit, aber das alles ist auch ein Problem unserer Zeit.
Würde man über das Jahr nicht immer wieder so Vieles unter dem Deckmantel des Zeitmangels vor sich her schieben, so hätte man vielleicht sogar die Muse, sich an den Herren in den roten Kostümen zu erfreuen. Auf einer Bank zurückgelehnt, an einem Glühweinstand mit Freunden - eben ganz zwang- und zeitlos - ließe sich ein solches Treiben doch mit anderen Augen bestaunen, erkennen und verarbeiten. Doch wir haben eben alle keine Zeit mehr. Und vielleicht ist es eben das, was so viele sich auf dieses Fest freuen lässt. So ein kleines Licht am Ende des Tunnels, ein kleines Ziel was man versucht zu erreichen. Eben nicht nur das Wochenende von welchem man Montags beginnend die Tage zählend, darauf hinarbeitet. Ein kleines Stück weit den Kopf frei zu bekommen, auch mit dem Wissen, dass das Fest eben auch ein Familienfest ist und Familie ist eben oft einmal das, was so viele über das Jahr hinweg, durch den heute typischen Stress, einfach nicht mehr leben. Da ist der Autor allerdings sicher keine Ausnahme, doch an diesen Tagen vertrete ich ein wenig den Standpunkt, dass Stress nur jener hat, der ihn aufkommen lässt.

Zugegeben, die Tradition beinhaltet inzwischen nervöse Mütter und Schwiegermütter, welche fiebern, dass ihr Braten am heiligen Abend oder eben den folgenden Feiertagen gelingen wird. Zugegeben, auch die evtuell anwesenden, älteren Angehörigen, die geistig nicht mehr so ganz auf der Höhe sein mögen, könnten anstrengend sein. Zugegeben, das und auch mögliche andere Argumente können schon aufs Gemüt schlagen. Doch zwischen all diesen Umständen bleibt es doch die Mutter, welche sich ihren Stress eben darum macht, dass die als Gäste seltener gewordenen Kinder sich wohlfühlen sollen, und bleibt es doch der Großvater oder die Großmutter, welche in früheren Weihnachtsfesten noch voll auf waren und mit eben den heute vom Weihnachtsfest gestressten Kindern keinen Klamauk ausließen.
Besinnen wir uns doch vielleicht an besinnlichen Tagen - nicht den Fehlern, welche uns in der Schule, der Uni oder dem Berufsleben unterlaufen sind, sondern vielleicht jener familiären Fehler, welche einem vielleicht einfach zu spät bewusst werden. Nun habe ich auch einfach reden, denn gehöre ich doch zu den glücklichen Menschen, welche auf ein paar Tage länger Freizeit blicken dürfen, da der Urlaub eben so gelegt wurde, dass er zu dieser Jahreszeit stattfindet. Natürlich, würde der triste Alltag unmittelbar nach dem letzten Weihnachtsfeiertag wieder beginnen, vielleicht wäre der Kopf dann weniger frei - doch auch dies mag in vielen Fällen nur ein organisatorisches Problem sein.
Sei es drum, ganz gleich ob dieses Fest einem nun besinnlich erscheint oder eben nicht, ob jemand dem einen oder anderen Glauben angehört und ein christliches Fest feiern mag, oder eben nicht. Den meisten Menschen stehen ein paar freie Tage ins Haus, ganz gleich wie diese genutzt werden. Wir wünschen allen unseren Lesern ein paar ruhige und erholsame Tage und wer weiß, vielleicht werden sie auch besinnlich - in der Hoffnung, dass es aber nicht schwermütig und stressig wird, verabschieden wir uns erst einmal bis zum 27.12.2006.
Euer Hard Tecs 4U Team
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EVD-Standard: China rudert etwas zurück
Erst kürzlich berichteten wir, dass chinesische Hersteller von DVD-Laufwerken sich mit dem Gedanken tragen, bis 2008 die Produktion solcher Laufwerke einzustellen. Hintergrund seien die hohen Lizensgebühren, welche man an die Patentinhaber zu zahlen habe. Statt dessen wolle man auf einen EVD (Enhanced Versatile Disc) Standard setzen. Nach einem Bericht der EE-Times habe die EVD-Allianz, bzw. anghörige Unternehmen nun aber geäußert, dass die Absichten falsch verstanden worden sind.
DVD-Bestandteil-Produzenten schienen höchst verunsichert durch die Ankündigungen und sahen offenbar Absätze gefährdet. Der Marketing Manager von Amoi Electronics beruhigte die Gemüter nun mit dem Hinweis, dass die EVD-Produktion nur langsam gesteigert werden würde. Nach einer Meldung des ZDNets erwarten manche Vertreter des EVD-Standards bis 2008 erst einmal einen Produktionsanteil von 35% bei EVD-Laufwerken, andere sprechen von 50%.
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AMD sieht keinen DirectX 10 Zuspruch vor dem zweiten Halbjahr 2007
NVIDIA hat mit seiner GeForce 8800-Serie zwischenzeitlich erste Grafikboards mit DirectX 10 Support im Angebot, doch entsprechende Spiele fehlen im Markt derzeit noch. Gleichwohl rüht der Hersteller mit dieser Funktion natürlich seine Werbetrommel und nimmt dies natürlich auch als Pro-Argument, gegen die Produkte des Mitbewerbers. AMD-ATI, welche eine eigene Grafikkarte mit DirectX 10 Support voraussichtlich erst im ersten Quartal 2007 präsentieren werden, sehen derzeit noch die Hinweise auf fehlende Unterstützung der neuen Microsoft-Schnittstelle gelassen.
Mit entsprechenden Spielen rechnet man dort nicht vor dem zweiten Halbjahr 2007, weshalb derzeit eine fehlende Unterstützung natürlich noch kein Manko ist. Vielmehr erwarte man durch das noch fehlende Angebot an entsprechender Software eine Stagnation des Grafikkartenabsatzes im ersten Halbjahr 2007. Es bleibt also einmal abzuwarten, ob AMD recht behält - die kommenden Absatzzahlen bei AMD-ATI und NVIDIA werden zeigen, ob der Grafikkartenmarkt tatsächlich durch das fehlen von DirectX 10 Games deutlich beeinflusst wird.
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In-Game-Werbung wird kaum wahrgenommen?
Schon seit einer Weile gibt es, zum Leidwesen der Gamer-Szene, Überlegungen Werbung in Spielen einzubinden. Beschlossen scheint die Absicht, im beliebten Counter-Strike Werbeformen zu platzieren. Laut einem Artikel von Golem hat nun eine Untersuchung ergeben, dass diese Art der Werbung von den Spieler praktisch aber kaum wahrgenommen wird.
Eine unabhängige Studie der britischen Firma Bunnyfoot hat sich mit dem Anwenderverhalten von 120 Teilnehmern bei Sport-Games beschäftigt. Mittels Eye-Tracking und Messung von emotionalen Zuständen versuchte man herauszufinden, wie die Testteilnehmer in den Spielen Gran Turismo 3, NBA Live und Project Gotham Racing 3 auf platzierte Sponsoren-Werbung reagieren.
Trotz divers unterschiedlicher Ergebnisse, zeigte die Studie aber im Allgemeinen, dass die eingebundene Werbung kaum registriert wurde. Es wird argumentiert, dass die Art der Werbung kaum wahrgenommen wird, da der Spieler zu sehr auf das Spielgeschehen und die Steuerung seiner Spielfigur konzentriert ist. Ob die Spieleentwickler und Herausgeber von Spielen dadurch aber von dieser Art der Werbung abkommen, bleibt sehr unwahrscheinlich. Man darf eher erwarten, dass die Art der Werbung abgeändert werden wird und möglicherweise etwas aufdringlicher gestaltet werden wird - schlicht zur Förderung der Wahrnehmung.
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Freitag, den 22. Dezember 2006
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AMD Athlon 64 in 65nm etwas langsamer als bisherige 90nm Modelle
Anandtech hatte bereits Gelegenheit die neuen AMD Athlon 64 Prozessoren mit Brisbane-Kern zu testen . Dabei stellte man dem neuen, in 65nm gefertigten Athlon 64 X2 5000+ ein älteres Pendant in 90nm gegenüber und stellte zur Überraschung fest, dass die neuen Prozessoren in der einen oder anderen Applikation des Tests, etwas langsamer zu Werke gingen. Verantwortlich dafür waren aber keine fehlerhaften Messungen, sondern schlicht Änderungen, die AMD bei den Cache-Latenzen der neuen CPUs vorgenommen hat. Der TechReport hat diesbezüglich auch ein paar Messungen vorgenommen. AMD hat indes die Änderungen offiziell bestätigt und die Änderungen dahingehend begründet, dass höheren Latenzzeiten im 65nm Prozess notwendig seien, um höhere L2-Cache-Größen umzusetzen.
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ASUS stellt das COMMANDO Gaming Mainboard vor
Aus dem Hause ASUS gibt es ein neues Motherboard, welches der Hersteller auf den Namen COMMANDO taufte. Die Hauptplatine setzt auf Intels i965-Chipsatz auf und ist damit auch für Core 2-Modelle geeignet. Wie der Name einerseits verrät, richtet sich das neue Produkt wohl an die Gamingszene, allerdings wirbt ASUS ebenfalls mit horrenten Übertaktungsmöglichkeiten und fügt der Pressemitteilung gleich einen Screenshot bei, bei welchem das Mainboard mit einem FSB 2280 betrieben wurde.

Dabei bietet die Hauptplatine auf den ersten Blick ASUS "Hausmannskost", bestehend aus i965 + ICH8R Chipsatz, damit High-Definition-Audio, 6 SATA II Ports, DDR2-800 und FSB1066-Support. Vier PCI- und zwei PCI Express for Graphics Steckplätze sind vorhanden. Dazu kühlt ASUS den Chipsatz und teile der Stromversorgung durch eine passive Heatpipe-Lösung. Das bei den letzten Top-Serien von ASUS verwendete 8-Phasen EL Cap-less Power-Design ist natürlich auch hier mit von der Partie.
Erhältlich ist das COMMANDO ab sofort, die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 219 Euro.
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Thermaltake stellt die LANBOX vor
Wie der Hersteller in seiner aktuellen Pressemitteilung bekannt gibt, hat man ein spezielles Gehäuse für Enthusiasten und LAN-Party-Fans entwickelt, dass Vorteile des einfachen Transports durch geringes Gewicht, aber auch großzügige und problemlose Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Diese Entwicklung bezeichnet der Hersteller als LANBOX, welcher er insbesondere eben für Gamer entwickelt habe.
Betrachtet man das Gehäuse nüchtern, so hat man es mit einem Mini-Barebone-System der Maße 300 x 430 x 280 mm zu tun. Und auch wenn Dinge wie Mainboardschlitten und auch das Belüftungskonzept auf den ersten Blick durchdachte Punkte sind, so besitzt das Gehäusekonzept von Hause aus eben die typischen Einschränkungen eines Mini-Barebone-Systems. Die 3,5 und 5,25 Zoll Einbauschächte sind jeweils nur einmal vorhanden und eingesetzt werden können nur Platinen im Micro-ATX-Format, was die Auswahl beim Anwender doch schon deutlich einschränkt.
Die LANBOX wird es in vier verschiedenen Varianten geben, die in den Gewichtsklassen von 3,4 bis 7,5 kg spielen und sich durch Gehäusefarben / Variationen oder Lieferumfang unterscheiden. Optional bietet Thermaltake für diese Gehäuseserie auch noch ein 7" TFT-Display (7" Bay LCD Monitor), durch dessen Einsatz dann aber der einzige 5,25 Zoll Laufwerksschacht belegt wird.

Ein in die Seitenwand integriertes Sichtfenster soll zudem Besitzern von Western Digitals Raptor X Festplatten dienen, da das Innere des Laufwerks dann auch gleich von Außen bestaunt werden kann.
Zur Preisgestaltung schweigt sich die Pressemitteilung derzeit noch aus. Wir konnten im Web US-Listungen der vier Modelle finden, wobei sich die Preise hier zwischen 110 und 135 US-Dollar bewegten.
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MSI hat angeblich Großauftrag von Hewlett-Packard erhalten
Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte? Nun, wie genau die Hintergründe sind, lässt sich wohl nicht herausfiltern. Basierdend auf einer Meldung der Commercial Times habe Hewlett-Packard ursprünglich beabsichtigt, Mainboards im Wert von 200 Millionen US-Dollar bei ASUS und Foxconn zu ordern. Final habe man sich nun aber dazu entschieden, die gesamte Bestellung bei MSI zu tätigen. MSI hat in diesem Jahr insgesamt 17 Millionen Motherboards verkauft und Prognosen sprechen von erwarteten 20 Millionen Stück im Jahr 2007. Der HP-Großauftrag könnte sich noch einmal positiv nach oben auswirken, was diese Zahlen betrifft.
MSI gab unterdessen keine Stellungnahme zu diesen Informationen ab, so dass man auch bei diesen Informationen nicht weiß, wie hoch der Wahrheitsgehalt ist.
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Intel-Chipsatzplanungen
Nach Meldungen der DigiTimes beabsichtigt Intel die Auslieferung der 965-Chipsätze im erste Quartal 2007 um 50% anzuheben. Gründe dafür nennt das taiwanische Nachrichtenmagazin mit einer starken Nachfrage, welche durch die Einführung von Windows Vista begründet sein soll. Während die 965er Serie bei Intel damit offenbar eine gewichtige Rolle einzunehmen scheint, erzählt der gleiche Bericht, dass Intel schon im zweiten Quartal 2007 seine Bearlake-Chipsätze starten wird.
Vorerst soll der Hersteller dann die Chipsatz-Modelle P35, G33 und G35 vorstellen, später, im dritten Quartal, soll es dann auch die High-End-Variante mit der Bezeichnung X38 geben. Alle Plattformen werden eines gemein haben: DDR3-Speichersupport. Diese Pläne erscheinen, objektiv betrachtet, durchaus verfrüht, berücksichtigt man, dass DDR2-Speicher sich nun final endlich in Systemen etablieren. Doch hatte Intel auch schon in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass man Planungen in Roadmaps nur selten über Board wirft. Trotzdem darf man durchaus davon ausgehen, dass die Bearlake-Familie erst einmal einen schweren Stand haben wird, was die Markt-Akzeptanz anbelangt. Hier wird wieder einiges an Überzeugungsarbeit (und Subventionen) notwendig sein, damit ausreichend und preislich attraktiv Speicher am Markt eintrifft und auch, dass OEMs entsprechende Systeme ins Produktangebot aufnehmen.
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AMD-Gerüchteküche: Änderungen bei den Modell-Bezeichnungen und neue Prozessoren
HKEPC liefert aktuell interessante Gerüchte zu kommenden AMD Absichten. Unter anderem will man aus Quellen erfahren haben, dass sich AMD mit der Einführung der kommenden CPU-Generationen vom bisherigen Modell-Rating verabschieden wird.
Die Einführung der Modell-Ratings bei AMD liegt schon lange Zeit zurück und sollte den Anwendern vorrangig dienen, die Leistungsfähigkeit der Athlon XP-Prozessoren mit etwaigen Intel-Pendants zu vergleichen. Offiziell orientierte sich die Modell-Bezeichnung ursprünglich an einem Athlon Thunderbird mit 1 GHz Takt. Durchaus häufig umstritten und heute mehr als verwirrend, soll sich AMD nun also entschlossen haben sich von dieser Modell-Bezeichnung zu trennen. Der Zeitpunkt hierzu soll mit der Einführung neuer CPU-Generationen gewählt werden, wobei uns hier spontan nur die für 2007 erwarteten Quad-Kern-Prozessoren und die K8L-Modelle einfallen.
Wie genau die Bezeichnungen dann gewählt werden, dazu konnte HKEPC keine Informationen liefern, man darf aber annehmen, dass es evtl. Parallelen zu den bisherigen Opteron-Prozessoren geben wird - abstrakte Bezeichnungen also. Ob AMD dann auch wieder die Nennung von Taktraten erwünscht, bleibt abzuwarten.
Nicht von diesen Änderungen betroffen sind aber vorerst noch die für Anfang 2007 geplanten, neuen CPU-Modelle. Gleiche Quelle weiß zu berichten, dass AMD schon im ersten Quartal 2007 einen Zwei-Kern-Prozessor mit der Bezeichnung Athlon 64 X2 6000+ einführen will. Dieser soll mit 3,0 GHz takten und über 2 x 1 MB L2-Cache verfügen, damit also die Spitze von AMDs Desktop-Prozessoren darstellen. Bislang hatte AMD hier immer einen FX-Prozessor an der Spitze stehen, geht aber seit Einführung der FX-7x-Modelle etwas andere Wege.
Auch im FX-Lager soll es Naschub geben, allerdings erst im zweiten Quartal 2007 mit dem Modell FX-76. Dabei wird es dann wohl abermals ein Prozessorbundel aus zwei X2-Prozessoren geben, welche einen besonderen Unterbau benötigen. Der FX-76 dürfte wohl mit 3,2 GHz takten und auf 2 x 1 MB L2-Cache verfügen.
Gemeinsam haben die beiden Modelle aber die Fertigung in 90nm. Obwohl AMD bereits erste Modelle in 65nm Fertigung als Verfügbar ankündigte, scheint man entweder von den Kapazitäten her, oder aber von Entwicklungsstatus her noch nicht in der Lage zu sein, die hohen Taktraten realisieren zu können. Obwohl die von AMD angekündigten 65nm Prozessoren erst einmal nur bis zum maximalen Modell X2 5000+ genannt wurden, listet HKEPC in einer Tabelle bereits die Modelle X2 5200+ und 5400+, die vermutlich aber nicht vor Anfang 2007 wirklich verfügbar sein werden.
Diese beiden Prozessoren takten dann mit 2,7 bzw. 2,8 GHz und verfügen über 2 x 512 KB L2-Cache, bei einer TDP von 65 bzw. 76 Watt. Erst im dritten Quartal soll ein 65nm Modell mit der Bezeichnung X2 5600+ und 2,9 GHz Takt folgen, wobei AMD parallel dann auch einen 5800+ in 90nm, aber 3,0 GHz Takt vorstellen wird. Trifft dies zu, darf man schlussfolgern, dass AMD vermutlich noch das gesamte Jahr 2007 in beiden Fertigungstechniken arbeiten wird.
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Donnerstag, den 21. Dezember 2006
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Intel-Gerüchteküche: Von Prozessoren, Preisen, Taktsteigerungen und Marketing
Die Welt ist im Wandel und vieles ist unbeständig im Lande Mordor - bestrebt sind die dunklen Mächte auch weiterhin die Macht an sich zu reißen und nur wenige widersetzen sich dem Marketing ;). Und die wenigen, welche es bislang schafften, auch diese versucht die Maschinerie natürlich auch weiterhin für sich zu gewinnen, sei es mit Preissenkungen oder eben attraktiveren Produkten. Doch was ist zurzeit attraktiv? Wer momentan auf betagteren Intel oder AMD-Systemen arbeitet, der muss sich vor Augen halten, dass ein Aufrüsten auf schnellere Hardware mit Kosten verbunden ist, welche nicht nur auf den neuen Prozessor beschränkt sind. Da gilt es eben auch Punkte wie Grafikkarte und Hauptspeicher zu bedenken. DDR2 und PCI-Express ist Stand der Dinge. Und zudem machen es neue Intel Core 2 Prozessoren im FSB-1066-Gewand nicht gerade leicht, setzen sie doch auch ein neues Mainbaord voraus. Oder vielleicht doch in Bälde nicht mehr?
Aktuell berichtet das World Wide Web von Core 2 Prozessoren mit den Bezeichnungen E4400 und E4300, wobei letztere Variante schon durchaus eine Weile im Web umhergeistert, nun aber offenbar kurz vor seiner Einführung steht. Aktuell wird dieses Modell bereits bei Online-Händlern gelistet - verfügbar ist es aber noch nicht. Die Crux dieser Prozessoren: es handelt sich um abgespeckte Core 2 CPUs, welche mit "lediglich" 2 MB L2-Cache daher kommen, aber auch "nur" mit einem FSB800. Prinzipiell darf man annehmen, dass Intel solche Prozessoren als würdige Nachfolger einzustellender Pentium D Modelle ansieht. Spekulieren darf man aber dennoch, dass es Mainboardhersteller geben wird, welche evtl. über BIOS-Updates solche CPUs auf bislang nicht Core 2 kompatiblen Mainboards in die Support-Liste aufnehmen werden.
Im extremsten Fall könnten wir möglicherweise Anbieter von Sockel 775-Motherboards mit DDR1 und AGP-Support antreffen, welche den Einsatz solcher CPUs plötzlich "als möglich" einstufen. Dies ist aber sicherlich blanke Spekulation, zu einem gegebenen Fakt: E4400 und E4300 stehen in den Startlöchern.
Spekulation bleiben allerdings Dinge wie Taktsteigerungen. Hatten wir erst kürzlich berichtet, dass erste Anzeichen dafür sprechen, dass Intel mit den Core 2 Prozessoren evtl. bis Ende 2007 bei ca. 3 GHz Taktfrequenz bleiben wird, sehen aktuelle Spekulationen eine mögliche, neue Extreme-Version mit 3,2 GHz Taktfrequenz für das zweite Halbjahr 2007 als gar nicht so unwahrscheinlich an.
Grund dafür, aber auch für zwei weitere Modelle - genannt mit Namen E6420 und E6320 - sei die geplante AMD-Einführung des AMD K8L-Prozessor. Wirklich detaillierte Informationen zu den beiden genannten CPU-Modellen liegen nicht wirklich vor, allerdings sollen diese auf der Taktfrequenz der bisherigen E6400 und E6300 Prozessoren aufsetzen, statt der dort vorhandenen 2 MB L2-Cache, sollen diese CPUs dann aber über 4 MB L2-Cache verfügen. Angst bei Intel vor der kommenden AMD-Innovation? Die AMD-CPUs mit K8L-Kern (Bezeichnung wurde nie von AMD bestätigt und taucht auch nicht in Roadmaps auf) wird im zweiten Quartal 2007 erwartet. Just zu diesem Zeitpunkt soll es dann auch Preissenkungen bei den derzeitigen Core 2 Prozessoren geben. Glaubt man den Gerüchten, haben diese Preissenkungen sich dann auch gewaschen.
| Modell | Takt [GHz] | FSB | L2-Cache | Preis Quartal 1 [US-Dollar] | Preis Quartal 2 [US-Dollar] |
| Core 2 Quad | 2,40 | 1066 | 2 x 4 MB | 851 | 530 |
| Core 2 Duo E6700 | 2,66 | 1066 | 4 MB | 530 | 316 |
| Core 2 Duo E6600 | 2,40 | 1066 | 4 MB | 316 | 224 |
| Core 2 Duo E6420 | 2,13 | 1066 | 4 MB | - | 183 |
| Core 2 Duo E6400 | 2,13 | 1066 | 2 MB | 224 | 183 |
| Core 2 Duo E6320 | 1,83 | 1066 | 4 MB | - | 163 |
| Core 2 Duo E6300 | 1,83 | 1066 | 2 MB | 183 | 163 |
| Core 2 Duo E4400 | 2,00 | 800 | 2 MB | - | 133 |
| Core 2 Duo E4300 | 1,80 | 800 | 2 MB | 163 | 113 |
Lassen wir Spekulationen erst einmal außer Acht, so stellt sich die Frage, warum Intel - hätte man keine eigenen Produkte, welche sich auf das Preisgefüge auswirken könnten - die Preisliste derart massiv verändern sollte. Eine Antwort auf diese Frage haben wir erst einmal nicht. Damit bleibt es also bei den Spekulationen zur Vorbeuge etwaiger Glanzleistungen eines neuen AMD-Konstrukts. Andererseits bleiben die Preisgestaltungen der Extreme-Versionen nach dieser Angabe offenbar unverändert, was wiederum dem "Angst-Kriterium" entgegenspricht.
Fassen wir zusammen: derzeit tobt die Spekulation, beruhend auf vielen Quellen, mehr als deutlich. Vieles daran dürfte Tatsachen entsprechen, schauen wir auf zurückliegende Informationen, dennoch dürfte vielleicht auch das eine oder andere hinzugedichtet sein - nicht schlimm, schließlich befinden wir uns in der Vorweihnachtszeit, in welcher Märchen geliebt und damit gestattet sind. Fakt bleibt, dass bei alle dem, was sich bestätigen wird, das Marketing dann seinen Teil dazu beitragen wird um uns zu überzeugen, dass man den richtigen Weg eingeschlagen hat.
Was von alle diesen Prognosen sich als Wahrheit behaupten wird, das kann nur das in kürze anstehende Jahr 2007 zeigen. Lassen wir also erst einmal das Jahr 2006 passieren und lassen wir uns überraschen, was sich an Informationen in 2007 bestätigen lässt.
[pg]
Lügendetektor für Skype
Mit einem speziellen Plugin können nutzer der Internet-Telefonie-Software Skype auf Wunsch ihre Gesprächspartner in Zukunft auch auf den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen überprüfen. Per Stimmanalyse, wie sie bisher bei Lügendetektor-Tests etwa von Polizei oder Geheimdienst eingesetzt wurde, ist nun jeder beliebige Nutzer in der Lage, sich die Technologie zunutze zu machen. Obgleich die Entwicklerfirma selbst noch nicht recht einschätzen kann, wie weit das Plugin erfolgreich sein kann, zeigen sich in jedem Fall schon jetzt grundlegende Probleme im Kern der Sache. Privatsphäre und Menschenrechte sind immer schwerer zu schützen.
Nicht unbedingt positiv muss man die Aussicht bezeichnen, dass in Zukunft jeder Mensch anhand einer Maschine die Aussagen seines Gegenübers beurteilen lässt. Abgesehen vom wachsenden Misstrauen und den aus falscher Anwendung resultierenden Missverständnissen könnte mit diesem Wandel besonders die Kommunikation als solche wesentliche Nachteile erleiden. Gerade das direkte Gespräch zwischen zwei Menschen lebt schließlich vom Einsatz der Stimme und deren Wirkung auf den Gesprächspartner.
Wird nun ein neutraler "Dritter" eingeschaltet, der quasi festlegt, was im Gespräch ehrlich oder falsch ist, so stellt sich unweigerlich die Frage, wie man in Zukunft noch auf Vertrauensbasis miteinander sprechen darf. Das Prinzip der Software basiert auf einer Art Stressanalyse, die anhand von Symptomen ermitteln will, ob man bei bestimmten Aussagen besonders gereizt ist. Diese Gefühlszustände schlagen sich auch in der Stimme nieder und sollen schließlich verraten, ob eine Aussage wahr oder falsch ist.
Wird man sich nun also in Zukunft überlegen müssen, wie man etwas sagt? Wird man eine neue Sprechweise lernen müssen, um die Maschinen nicht fälschlicherweise anschlagen zu lassen? Oder kann man sogar mit trainierten Methoden das System gezielt aus dem Konzept bringen?
Dass das Plugin zu diesem Zeitpunkt noch keinen Anspruch auf immer korrekte Funktionsweise bietet, versteht sich wohl von selbst. Zumindest dadurch ist der Mensch also vorerst weiterhin gezwungen, sich auf seinen eigenen Verstand zu verlassen.
[rl]
Mittwoch, den 20. Dezember 2006
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Fertigungsverbesserung soll Core 2 Leistungsaufnahme weiter senken
Nach Intel Angaben besitzen die derzeitigen Core 2 Prozessoren eine Idle-Leistungsaufnahme von 20 bis 22 Watt. Intel schickt nun erst einmal die Modelle E6300 und E6400 mit neuem L2-Stepping (statt bislang B2) ins Rennen und nennt deren Leistungsaufnahme im unbelasteten Zustand mit 12 Watt. Allerdings sollen auch die Core 2 Prozessoren mit 4 MB L2-Cache - abgesehen von der Extreme Edition - künftig ebenfalls mit 12 Watt Verbrauch auskommen, obgleich dort weiterhin im B2-Stepping gefertigt werden soll. In beiden Fällen muss man davon ausgehen, dass der Fertigungsprozess optimiert wurde.
In unseren bisherigen Tests hatten wir es mit Mustern der ersten Fertigungsserien zu tun, welche im Idle-Zustand mit 20 bis 22 Watt genannt werden. Unsere Messungen zeigten reale Werte von bis zu 18 Watt beim Quad-Core-Prozessor und um die 16 Watt bei den Core 2 Prozessoren. Dagegen lagen die Werte bei AMD Athlon 64 CPUs bislang bei realen Werten zwischen 4,5 und 7 Watt.
Man darf damit mutmaßen, dass sich Intel künftig auch beim unbelasteten Zustand mit seinen Prozessoren weiter den Werten von AMD annähern wird, während man sich bislang schon in den Lastwerten unter die Leistungsaufnahme der regulären AMD-Prozessoren schieben konnte. Schuldig bleiben wir vorerst noch die Vergleiche zu den AMD EE und den in 65nm gefertigten Prozessoren, was zurzeit lediglich an der fehlenden Lieferung seitens AMD liegt. Sobald uns die Prozessoren erreichen, reichen wir die Messresultate natürlich nach.
Fakt bleibt allerdings, dass in der heutigen Zeit nicht mehr zwingend die Leistungsaufnahme der Prozessoren ausschlaggebend für ein Energiesparendes System sind - sie sind nur noch ein Bestandteil. Motherboards, Festplatten und insbesondere Grafikkarten spielen gerade hier ganz entscheidend mit in den Gesamtsystemverbrauch hinein.
Erkennen wird man die neuen, "sparsameren" Core 2 CPUs an den Spec-Nummern:
E6300: SL9TA (L2-Stepping)
E6400: SL9T9 (L2-Stepping)
E6600: SL9ZL (B2-Stepping)
E6700: SL9ZF (B2-Stepping)
[pg]
VIA nimmt Kurs auf Ultra Mobile PC Markt
Der taiwanische Chipsatzexperte und Prozessor-Hersteller VIA könnte in den kommenden Jahren seinen Fokus verstärkt auf den Markt für ultra-mobile PCs (UMPCs) legen, wie die DigiTimes unter Bezug auf aktuelle Präsentationen der Herstellers berichtet. Demnach bestünden zudem Spekulationen über eine Kooperation mit High Tech Computer zur Entwicklung derartige Computer. Basis für derartige Systeme könnte der stromsparende C7-M-Prozessor werden, den VIA bereits vor einiger Zeit vorgestellt hat und zum Beispiel auf seinen ITX-Plattformen betreibt. Nach eigenen optimistischen Schätzungen erwarte man 2008 im UMPC-Markt eine wesentliche Wende und für die darauffolgenden Jahre explosives Wachstum. So sollen bereits im kommenden Jahr rund 130 Millionen Einheiten weltweit nachgefragt werden, an denen VIA sich einen deutlichen Anteil sichern will.
[rl]
CeBIT plant Neuausrichtung zur Profi-Messe
Nachdem die größte europäische Elektronikmesse CeBIT in Hannover in den vergangenen Jahren ihren Höhepunkt bereits überschritten hatte und auch aufgrund zunehmender Konkurrenz zum Beispiel aus Berlin seitdem kontinuierlich rückläufige Zahlen aufweisen musste, entscheid sich die Messe Hannover nun zu einem grundlegenden Richtungswandel. So soll die Messe ab 2008 nicht mehr donnerstags bis mittwochs sondern von Montag bis Samstag öffnen, um die Ausstellungskosten für die Hersteller zu reduzieren. Zudem plane meine Überarbeitung der Struktur in neue Themenbereiche, die den Besucheren eine bessere Übersicht über die ausgestellten Produkte und Dienstleistungen bieten soll.
Obwohl die Messe seit ihrem Höhepunkt 2001 mit einer Ausstellungsfläche von 431.000 Quadratmetern auf nunmehr 303.000 Quadratmeter geschrumpft ist, zeigt sich noch immer das weitläufige Gelände mit den verstreuten Ausstellungsbereichen als Kritikpunkt. Dieser lässt vor allem Fachbesucher, die zur Kontaktpflege gezielt Unternehmen ansteuern, regelmäßig von einer Seite der Messe quer zur anderen hetzen, auch, wenn die Organisation von Pressetaxis und ähnlichen Mitteln diesen Punkt etwas mindern soll.
Für 2008 will man insbesondere zur stärkeren Abgrenzung zur nun jährlich stattfindenden Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin seinen Fokus in Hannover wieder verstärkt auf Fachbesucher lenken. Ob damit die Unternehmen zurückgewonnen werden, die nun lieber zur IFA gehen, ist zwar fraglich, doch schränkt sich damit zumindest der Besucherkreis ein, der weniger übfüllte Hallen zu den Stoßzeiten am Wochenende erwarten lässt. Außerdem könnten dadurch die Hersteller wieder verstärkt der geschäftlichen Kontaktpflege nachgehen und kostspielige Auftritte als Publikumsmagnet mit aufwändiger Bühnenshow und lautstarker musikalischer Untermahlung einschränken. Die kleineren Stände wären außerdem kostengünstiger bei gleichem Effekt.
Bleibt im Ergebnis die Entscheidung bei den Herstellern, ob sie über die Messe eher Kontakt zu Kunden oder Geschäftspartnern und Presse suchen. Dieser Unterschied ließe dann auch eine Entscheidung zwischen IFA und CeBIT zu -- oder aber vielleicht auch für beide Messen mit spezielleren zielorientierten Auftritten.
[rl]
Dienstag, den 19. Dezember 2006
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Bloomfield ermöglicht das Drehen an der Taktschraube?
Heute sind wieder Berichte aus dem Bereich der Gerüchteküche aufgetaucht. Abermals geht es um den Intel-Kern Bloomfield, welcher 2008 erscheinen soll und in 45nm Fertigungsprozess vieles versprechen soll, was derzeit noch nicht geht. Abermals ist es die VR-Zone, die offenbar viel über Bloomfield zu berichten weiß.
Hatte man "gestern" noch berichtet, dass diese Intel-CPU, neben vier Kernen auch HT-Funktionen beherschen soll, so sind die aktuellen Informationen dahin gelagert, dass Bloomfield zudem auch hohe Tatkfrequenzen realisieren soll. Die Vier-Kern-CPU mit 8 MB-L2-Cache soll zudem Taktraten von 4 GHz realisieren - wohlgemerkt 2008. Da muss heute natürlich die Frage erlaubt sein, in wie weit solche Prognosen denn in mindestens über 12 Monaten noch Bestand haben werden.
Natürlich hat sich Intel vom ehemaligen Weg der Taktsteigerung entfernt und die Netburst-Technologie gehört fast schon zum alten Eisen. Natürlich hatte Intel 4 GHz Taktfrequenz schon viel früher prognostiziert und Hersteller à la Dell hatten auch besondere Produkte dieses Taktes angeboten - wenngleich es nie ein offizielles Intel-Produkt hier gab. Doch waren diese Dinge alle den Netburst-Prozessoren vorbehalten. Heute sprechen wir von Core 2 Prozessoren, teils auch schon mit vier Kernen. Die aktuellen Modelle in 65nm Fertigung enden zurzeit mit knappen 3 GHz Taktfrequenz. Stichtag der VR-Zone-Meldung ist allerdings irgendwo in 2008. Es dürfte also durchaus realistisch erscheinen, wenn Intel auf aktuellen Entwicklungsbereichen diese Taktfrequenz bei Vier-Kern-CPUs zu diesem Zeitpunkt anpeilt.
Alles steht und fällt allerdings damit, wie gut die Umsetzung des kommenden Die-Shrinks gelingt, der im kommenden Jahr erwartet wird. Mitbewerber AMD hat derzeit erst einmal Frischluft im Segment der 65nm Fertigung geschnuppert und erste Modelle bei derzeit gleichen Taktraten angekündigt, die derzeit aber im Handel noch nicht verfügbar sind. So balgen sich beide CPU-Hersteller momentan noch im Bereich von ca. 3 GHz Taktfrequenz, bei durchaus ganz unterschiedlichen Leistungen Pro-MHz.
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XFX mit ersten übertakteten GeForce-8800-Modellen
Nachdem es lange so aussah, dass es keine von Herstellerseite her übertakteten Modell der kürzlich vorgestellen NVIDIA GeForce 8800 geben würde, überrascht nun XFX (Tochterfirma von PINE) mit der Ankündigung der XXX-8800-Serie. Sowohl für die GTX- als auch die leistungsmäßig etwas beschnittene GTS-Version soll es jeweils eine höhergetaktete Ausgabe geben.
Durch die per se schon recht hohen Taktraten sind hier aber keine Wunder zu erwarten. Die XXX-GTX soll statt mit Frequenzen von 575/900 MHz (GPU/RAM) mit 630/1000 MHz ausgeliefert werden. Die übertaktete GTS liegt mit 550/900 statt der standardmäßigen 500/800 noch knapp unter der normalen GTX-Variante, was wahrscheinlich von NVIDIA aus strategischen Gründen so entschieden wurde. Über die Mehrkosten der beiden übertakteten High-End-Modelle sind noch keine Informationen bekannt.
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Neue Spekulationen um Mac OS X 10.5 Leopard
Nach neuesten Berichten verfügt die kommenden Mac-OS-X-Version 10.5 seit der Entwickler-Version 9A321 über die Unterstützung für das von SUN entwickelte Dateisystem ZFS. Das ursprünglich für Solaris entwickelte ZFS ist eines der modernsten Dateisysteme. So können beliebig viele physikalische Laufwerke zu einem Speicherbereich zusammengeführt werden, Paritätsbits und Prüfsummen sorgen wie bei RAID5 für hohe Sicherheit. Trotz der umfangreichen Features ist es gleichzeitig eines der schnellsten Dateisysteme und kann durch die Auslegung als 128-Bit-System sämtlichen Speicherplatz auf der Welt in einem System adressieren und muss dadurch niemals größentechnisch erweitert werden.
Weiterhin gehen Gerüchte über eine vollkommen neue Benutzeroberfläche namens "Illuminous" durchs Netz, die die 6 Jahre alte Aqua-GUI ersetzen soll. Sollten sich die Spekulationen bewahrheiten, so bestätigen sie nur die Aussage von Apple-Geschäftsführer Steve Jobs auf der 2006er WWDC, dass man im Hinblick auf die "Fotokopierer in Redmond" (Sitz von Microsoft) vorerst nicht alle neuen Eigenschaften von Leopard zeigen will.
[ch]
Matushita bringt Li-Ion-Akkus mit höherer Sicherheit
Das japanische Unternehmen Matushita hat einen nen Typ von Lithium-Ionen-Akkus entwickelt, der durch einen speziellen Wärme-Schild namens eines Heat Resistence Layers (HRL) das Überhitzen verhindern soll. Die Matushita Battery Industrial sei laut Informationen der DigiTimes nun bereit für die Serienfertigung und werde folglich in Bälde mit der Auslieferung beginnen.
Li-Ion-Akkus, die vornehmlich in Notebooks zum Einsatz kommen, waren nach den extremen Rückrufaktionen in diesem Jahr durch fehlerhafte Modelle des japanischen Electronik-Riesen Sony deutlich in Verruf geraten. Durch Überhitzen konnte bei einen leicht ein Wämestau entstehen und im schlimmsten Fall sogar Brände verursachen. Aufgrund dieser Gefahren waren teilsweise sogar Fluggesellschaften dazu übergegangen, den Notebook-Betrieb im FLugzeug nicht mehr zu gestatten.
Doch auch Sony hatte sich nach diesem Fehlschlag entsprechend stärker der Sicherheit gewidmet und dem Management in diesem Bereich zusätzliche Aufgaben zugeordnet. Jedoch ist derzeit noch nicht bekannt, wie weit Sony an den Fehlern gearbeitet hat, um neue Lösungen anzubieten.
[rl]
Sonntag, den 17. Dezember 2006
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Webweites
Hardware
Au-Ja! vergleicht diese Woche Athlon-64-X2-Prozessoren nicht nur auf Performance, sondern auch anhand der Leistungsaufnahme und untersucht im aktuellen Artikel den Athlon 64 X2 3600+ EE im Vergleich zum Athlon 64 X2 3800+ und 4000+. Des weiteren wird das Netzteilround um drei neue Netzteile 650 und 850 Watt ergänzt.
Ebenfalls mit Netzteilen befasst sich Hartware und bietet Tests zum Etasis ET650 Quad-PCIe und Nitrox 750 W Quad-Rail an. Beide Geräte schlagen mit rund 100 Euro zu Buche und empfehlen sich für gehobene Ansprüche bei Systemen mit überdurchschnittlicher Leistungsaufnahme, wie zum Beispiel gerade bei mehreren Grafikkarten. Bei den Eingabegeräten rückt Platzhirsch Cherry mit dem eVolution Stream Keyboard hervor und präsentiert ein neues Modell mit besonders flachem Layout und Standard-Tastenbelegung plus einiger Multimedia-Tasten für den kleineren Geldbeutel.
Mit Gehäusen hat der Planet 3DNow diese Woche einmal mehr für den ATX-Formfaktor mit dem Silverstone TJ09 neues Alugehäuse im Labor. Mit rund 250 Euro zählt das Modell schon zur oberen Kategorie, was den Preis angeht und verspricht dem Nutzer besonders eine hohe Verarbeitung bei guten Kühleigenschaften, während gerade die Lautstärkeentwicklung eine vergleichsweise geringe Rolle spielt und entsprechend negativ auffällt, so dass das Modell damit eher nicht für Silent-Freaks zu empfehlen sein dürfte.
Software
WinTotal schreitet im Windows Vista Testmarathon voran und präsentiert im vierten Teil die Multimediafähigkeiten von Windows Vista. Das Ergebnis zeigt ein rundes Bild für die Ansprüche von Einsteigern, während Profis wohl weiterhin auf ihre Spezialsoftware nicht verzichten können. Microsoft zeigt sich hier besonders von seiner neu fokussierten Seite und bietet im Umfeld der digitalen Welt deutlich mehr Funktionen an Board als noch mit Windows XP und bietet damit ein umfassenderes Paket für den einfachen Hausgebrauch.
[rl]
Samstag, den 16. Dezember 2006
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Counterstrike zukünftig mit Werbung
Golem berichtet, dass es ab Anfang des kommenden Jahres Werbung im meistgespielten Online-FPS Counterstrike geben wird. Der Spieleentwickler Valve, der hinter der Half-Life-Serie und dessen Mods steht, schloß dazu einen Vertrag mit dem Werbevermarkter IGN Worldwide ab. Vorläufig soll nur die ältere Version 1.6 als eine Art Testballon damit ausgestattet werden. Bei einem positiven Ergebnis werden dann wahrscheinlich auch die moderneren Source-Spiele entsprechend umgestaltet. Vor einigen Monaten hatte bereits Branchen-Primus EA Werbung in Spielen angekündigt.
Während bei Spielen, die in der Gegenwart bzw. in der Zukunft angesiedelt sind, Werbung eher weniger störend sein dürfte und eventuell sogar einen für höheren Realitätsgrad sorgen könnte, dürfte beispielsweise ein NVIDIA-Banner an einer Bunker-Wand in einem 2.-Weltkriegs-Shooter eher befremdlich wirken. Die Erlöse sollen zum Teil den Mod-Autoren zu Gute kommen, die bisher für ihre Entwicklungen keinerlei Vergütung sahen. Wahrscheinlicher dürften aber eher mehr Profite für die Distributoren und Hersteller zu Buche stehen, denen neben den Verkaufsgewinnen zusätzlich noch die Werbeeinnahmen in die Kassen fließen werden.
[ch]
Optimus Tastatur nun doch mit Farbdisplays
Im Optimus-Blog der russischen Design-Schmiede Art. Lebedev wurden einige tiefgreifende Veränderung bei der seit langem geplanten Optimus-Tastatur bekannt gegeben. So ist die noch Ende November angekündigten monochrome Ausgabe der Optimus 103 gestrichen wurden, dafür wird es im nächsten Jahr definitiv eine Modell der Tastatur mit Farb-Displays geben, die wiederum mit den ursprünglich geplanten OLEDs (Organic Light-Emitting Diode) ausgestattet sein wird. Da es typischerweise nur relativ große OLEDs für Mobiltelefone oder MP3-Player gibt, müssen die kleineren Tastaturdisplays speziell hergestellt werden, was zu Kosten pro Taste von etwa 10 US-Dollar führt. So kann man selbst überschlagen, was eine fertige Optimus mit 103 Tasten kosten wird.
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Freitag, den 15. Dezember 2006
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Nokia Siemens Networks muss warten
Die Vereinigung der Netzwerk-Sparten von Nokia und Siemens rückt etwas weiter in die Ferne. Sie sollte beiden Herstellern eine Gesamtersparnis von rund 1,5 Milliarden Euro bringen und den eigenen Platz auf dem weltweiten Handy- und Netzwerk-Markt gegen die Konkurrenz wie etwa Ericsson stärken. Doch der Skandal um den Siemens-Vorstand wegen Bestechung und schwarzer Kassen lässt den finnischen Handy-Bauer aufhorchen. Als Schutz vor möglichen negativen Folgen gab der Konzern bekannt, das Joint-Venture vorerst auf Eis zu legen und eine Klärung der Lage abzuwarten. Nokia Siemens Networks, das rechnerisch einen Gesamtumsatz von 15,8 Milliarden Euro erwirtschaften sollte, steht damit vor einer harten Probe. Die Konkurrenz schläft nicht und kämpft beständig um weitere Marktanteile, die sich später nur schwer zurück erobern lassen.
Schon mit der Handy-Sparte hatte sich Siemens in letzter Zeit überaus schwer getan und den Bereich letztendlich an den taiwanischen Konzern BenQ verschenkt. Der Netzwerk-Bereich, der sich zum Beispiel mit der Telefon-Technik in Form von mobiler Übertragungs- und Sendetechnik befasst, wäre damit das zweite wichtige Standbein im Kommunikationsbereich. Zwar hat Siemens weitere starke Bereiche etwa im Kraftwerksbau, doch war die breite Aufstellung bisher immer ein besonderer Vorteil des Unternehmens gegenüber Wettbewerbern, die deutlich abhängiger vom Zyklus der Branchen waren.
[rl]
Apple und Dell verschieben erneut Quartalsberichte
Die beiden US-amerikanischen Computerhersteller Apple und Dell kündigen auch für dieses Quartal eine verspätete Abgabe der Berichte an. Beide Unternehmen waren in Verruf gekommen, nachdem bekannt geworden war, dass die Buchführung nicht korrekt durchgeführt wurde und Daten nachträglich heimlich geändert wurden beziehungsweise erhebliche Unstimmigkeiten aufwiesen. So soll Apple in den vergangenen Jahren immer wieder verdeckt Aktienoptionen zurückdatiert haben, um dadurch die möglichen Kursgewinne zu steigern. Bei Dell hingegen zeigten sich Unregelmäßigkeiten bei der Abschreibung und Rücklagen, die durch vorzeitige Verbuchung von Leistungen etwa bei Garantieabwicklungen zustande kommen.
Während Apple als neuen Termin eine Verzögerung um 15 Tage angab, hielt sich Dell mit Terminangaben vollständig zurück. Die Prüfung der Buchhaltung durch die Börsenaufsicht und die interne Kommission sei eine überaus komplexe Aufgabe, zumal die Prüfungen bis ins Jahr 2002 zurück reichen.
Erst im dritten Quartal, das ebenfalls verspätet bekannt gegeben wurde, konnte Dell seine Anleger durch überraschend gute Zahlen gnädig stimmen, obgleich schärfster Konkurrent Hewlett-Packard es im Laufe des Jahres geschafft hatte, an Dell knapp vorbei zu ziehen.
Apple vermag ebenfalls durch seine Zahlen weitestgehend zu überzeugen. Hier fußt das Wachstum vor allem auf dem Musik-Geschäft mit dem iTunes Music Store. Zwar hatten Statistiken ermittelt, dass die Nachfrage um fast die Hälfte eingebrochen sein soll, doch dementierte Apple derartige Aussagen vehement. Hinzu kommt, dass die erhobenen Werte auf einer vergleichsweise kleinen Datenbasis beruhten und damit kaum aussagekräftig sein dürften.
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Mobilcom-Freenet-Fusion kurz vor dem Abschluss
Ein Aktionär ist noch übrig geblieben, der sich weiterhin gegen die Fusion der beiden Unternehmen unter dem geplanten Namen Telunico stämmt. Die übrigen 23 Kläger haben sich nun äußergerichtlich geeinigt und stehen der Vereinigung nicht mehr im Wege. Nachdem man 2005 den Weg zu einem gemeinsamen Unternehmen im Internet- und Telefonie-Bereich eingeschlagen hatte, zog sich der Zusammenschluss immer wieder in die Länge. Ein Gericht muss nun entscheiden, ob die Fusion vorzeitig stattfinden darf, während das Verfahren des letzten Klägers immer noch läuft.
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Acrobat 8 mit Grafikbeschleunigung
Die kürzlich veröffentliche Version 8 der PDF-Software Adobe Acrobat bzw. des kostenlosen Adobe Acrobat Readers ermöglichen es unter Windows die Darstellung von Dokumenten durch die Grafikkarte zu beschleunigen. Aktiviert wird die Option unter: "Bearbeiten -> Grundeinstellungen -> Seitenanzeige -> 2D-GPU-Beschleunigung verwenden". Notwendig ist eine Grafikkarte, die Shader-Level 3.0 unterstützt und über mindestens 128 MB Grafikspeicher verfügt. Eine Liste der kompatiblen Grafikchips gibt es auf der Webseite von Adobe.
Download:
Adobe Acrobat Reader 8 (22 MB)
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Donnerstag, den 14. Dezember 2006
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Intel zieht Quad-Core Xeon zwei Monate vor
Eigentlich für Februar 2007 geplant, hat sich Intel aufgrund der Nachfrage bei den Herstellern doch entschieden, seinen Mittelklasse-Xeon 5335 noch in diesem Jahr auszuliefern. Das Modell mit einer Thermal Design Power von 80 Watt arbeitet mit 2 GHz Taktfrequenz und schlägt laut Preisliste mit 690 US-Dollar zu Buche. Damit rangiert das Modell preislich deutlich unter den bereits seit November verfügbaren Xeon-Prozessoren mit 2,66 GHz und 2,33 Ghz mit Preisen von 851 und 1172 US-Dollar. Die CPUs arbeiten mit dem Clovertown-Kern, der zwei Dual-Core-Kerne vereint. Erste Prozessoren mit einem echten Quad-Core-Kern werden für das kommende Jahr erwartet.
[rl]
MSI bringt neue Megabooks für Unterhaltung und Büro
Mit den neuen Notebook-Modellen M670, M673, M675 und M677 hat MSI gleich vier neue Notebook-Modelle im Angebot, mit denen die mobile Nutzerwelt unabhängig von der Steckdose arbeiten und spielen kann. Mit einem Gewicht von 2,9 kg sind die Systeme zwar allesamt keine Leichtgewichte, versprechen durch ihre umfangreiche Ausstattung dafür aber keine Kompromisse im Bedienkomfort. Sie sind mit 15,4-Zoll-Widescreen-Display bestückt und setzen auf den nForce-4-Chipsatz von NVIDIA, der je nach Notebook entweder die Basis für einen AMD Sempron 3400+, einen Turion 64 TL-52 oder einen Turion 64 X2 TL-56 darstellt.
Weiterhin werden Festplatten mit 80 bis 120 GB Speicherkapazität verbaut, auf denen sich je nach Wunsch SuSE Linux 10 oder Windows XP findet. Für eine angemessene Grafikleistung setzt MSI entweder auf die im Chipsatz integrierte GeForce-6100-Go-Grafikeinheit im M670 oder auf die leistungsfähigere GeForce 7300 Go im Megabook M673. Die beiden Modelle M675 und M677 arbeiten dagegen mit der zusätzlichen GeForce 7600 Go mit 256 MB eigenem Grafikspeicher. Die Preise für die Modelle bewegen sich entsprechend von 699 Euro für das günstige Modell M670 bis zu 1499 Euro für das Highend-Modell M677. Ausführliche Details zur Ausstattung finden sich auf der Webseite vom MSI.
Damit bietet MSI ein durchaus rundes Angebot, dass für nahezu jeden Anspruch das passende Modell beinhalten dürfte. Lediglich, wer besonders viel Wert auf Mobilität legt, sollte nach leichteren Modellen Ausschau halten, die zudem auch mit einer höheren Laufzeit als den von MSI angegeben 3 Stunden aufwarten können.
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Totgeburt? DFI-Lanparty mit ATI/AMD RD600 Chipsatz
Dass AMD den Grafik- und Mainboardchip-Hersteller ATI übernommen hat, ist eigentlich ein alter Hut, auch wenn "er erst ca. zwei Monate auf dem Buckel hat". Dennoch kochten schon in den letzten Monaten die Gerüchte über mögliche Konstellationen hoch, welche ATI bzw. eben AMD es noch ermöglichen, Chipsätze für Intel-Prozessoren zu fertigen. Da werden natürlich erst einmal Lizenzabkommen eingehalten, welche Intel mit ATI ausgehandelt hatte und ein RD600-Chipsatz, welcher derzeit alle aktuellen Intel-Prozessoren unterstützt, der ist noch "heiß". Doch was danach kommen wird ist eher ungewiss - man mag bezweifeln, dass Intel Lizenzen erneuern wird und so wurde inzwischen der gesamte ATI-Fahrplan über Board geworfen. Nichts desto trotz hat DFI nun offenbar Planungen ein neues LanParty-Board mit der Bezeichnung LANParty UT ICFX3200-T2R/G in den Markt zu bringen.
Und da muss man sich allen ernstes fragen, ob dies nicht vielleicht eine Totgeburt sein könnte. Inzwischen hat DFI mehr oder minder ABIT den Rang in der Szene abgelaufen, die Top-Boards für Tweaker und Tuner und natürlich auch Overclocker im Produktangebot zu haben. Doch das Brot des Enthusiasten-Herstellers ist ein schweres, was ABIT nun über Jahre zeigte - und schlussendlich fast die Existenz kostete. Eingedeckt in diverse Finanzskandale musste ABIT letztlich sein Headquarter und seine Fertigungsstätte verkaufen und fertigt nun extern bei Herstellern wie beispielsweise ECS. Sich ausschließlich auf Endkunden zu fokussieren scheint - gerade was das Gewinnbringende OEM-Geschäft betrifft - ein karges Brot zu sein.
Doch, DFI schreitet inzwischen ähnliche Wege. Dabei hat der Hersteller sicherlich Alternativen, doch seine LanParty-Serie ist nunmal ausschließlich auf den Endkundenmarkt ausgerichtet. Und der jüngste Spross ist nun ein Mainboard mit Namen LANParty UT ICFX3200-T2R/G, welches auf dem ATI RD600-Chipsatz basieren wird. Dabei sollen alle aktuellen Intel-Prozessoren - eben auch die Quad-Core-Modelle - unterstützt werden, zudem aber auch Cross-Fire. Doch gleich was man auf die Fahnen schreibt - auch andere Mütter bieten ähnliches oder eben gleiches.
Cross-Fire und FSB1066-Support, Quad-Core-Unterstützung, das alles geht auch mit bislang erhältlichen Chipsätzen - Cross-Fire natürlich ausgenommen den NVIDIA-basierenden Motherboards - warum auch immer ;). Derzeit liegt der Focus der OC- und Tweaker-Gemeinde bei Core 2 Plattformen strikt auf Intel-Chipsatz-basierenden Motherboards, oder vielleicht noch auf NVIDIA-Pendants. Es ist mehr als fraglich, welchen Weg DFI mit dem aktuellen LanParty Board hier verfolgt - denn das Rad kann man nicht neu erfinden und preislich so tief, wird man sich nicht platzieren können.
Man darf also durchaus zweifeln, ob diese Umsetzung tatsächlich den (europäischen) Markt erblickt und dann Erfolge in seinen Kreisen erzielen wird. Preise und Verfügbarkeit sind natürlich bislang nicht bekannt.
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Neuer Catalyst-Treiber verfügbar
Auch als Nachrichten-Autor ist man schon ein wenig beklommen darüber zu berichten, dass AMD nun einen neuen Grafikkarten-Treiber veröffentlicht, und nicht ATI, gerade wenn man eben das Wort Catalyst verwendet. Doch so ist es nun eben mal - AMD stellte einen aktuellen, neuen Catalyst Treiber in Version 6.12 vor. Daran gewöhnen wir uns sicherlich auch noch, wie auch den Umstand, dass die Download-Sektion inzwischen auch deutlich Anwenderfreundlicher scheint - oder zumindest sehr stark an die NVIDIA-Lösung erinnert ;).
Zwischenzeitlich entfallen auf der Download-Seite zudem Hinweise auf das erforderliche Microsoft Net. beim vollen Treiberumfang der nun bezeichneten Catalyst Software Suite, was letztlich dem vormals bekannten Catalyst Control Center entspricht. Aber weiterhin bietet man natürlich auch den reinen Display-Treiber zum Download an.
Die Release Notes existieren glücklicherweise weiterhin und verraten, dass die Version 6.12 Verbesserungen bei der Aktivierung des Cross-Fire-Modes beinhalten, aber auch, dass einige Fehler beseitigt wurden. Dabei hebt man Fehlerbeseitigungen bei Black&White 2 und Neverwinter Nights hervor.
Und da müssen wir uns abschließend nur noch daran gewöhnen, nun ein AMD-Logo, statt eines ATI-Logos der Nachricht beizufügen. Aber auch das wird uns noch gelingen ;). [pg]
GeCube Gemini 2: Crossfire mal anders
Ein vielversprechender Name, ein vielversprechendes Projekt? GeCube Gemini 2 ist die Bezeichnung welche der Hersteller für eine Radeon X1650XT Gemini Karte wählte, die als Besonderheit aber zwei solcher ATI Grafikprozessoren beherbergt und damit als erstes Twin-Chip-ATI-Grafikboard aufwarten würde.
Dabei sollen zwei in 80nm gefertigte RV560-ATI-Chips Platz auf dem PCB finden, deren Kerne mit jeweils 575 MHz takten. Als Speicher stellt man 512 MB GDDR3-Chips zur Seite, welche mit 675 MHz Takt aufwarten. 24 Pixel-Shader-Einheiten und SM 3.0 sind übliche Eckdaten für eine ATI Radeon X1650XT, die normalerweise ihren Einsatz im gehobenen Mittelklasse-Segment findet. Durch Umsetzung von zwei Grafik-Cores auf der Gemini 2 ermöglicht sich aber auch eine Quad-DVI-Monitor-Ausgabe und selbstverständlich - selbstredend - Crossfire, natürlich nativ.

Vorstehendes Schaubild soll die technischen Innovationen der Gemini 2 preisgeben - was ja letztlich auch Tatsachen entspricht, sollte GeCube die Karte tatsächlich Marktreif präsentieren. Dabei will man - entgegen bisheriger ATI-Spitzenmodelle, auf eine Single-Slot-Kühlung setzen und ein 7 cm Lüfter soll zudem "quiet" agieren. Man darf im Fall der Fälle gespannt sein, ob dies wirklich gelingt.
Wie GeCube informiert, befindet sich das Produkt derzeit im "Vorproduktionsstatus". Im Handel soll die Gemini 2 erst ab Anfang 2007 sein. Doch muss man mit dieser Information derzeit durchaus noch skeptisch umgehen. Offenbar arbeitet GeCube schon eine Weile Länger an einer solchen Umsetzung und ursprünglich sollte wohl einmal ein Modell mit zwei X1600-Chips geplant gewesen sein.
Letztlich bleibt natürlich abermals die Frage, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmig sein wird. Ob ein solcher "Doppeldecker" dann tatsächlich preislich und von der Leistung her auch so attraktiv sein wird, wie eine einzelne, "große ATI-Karte" und gleiche Frage bleibt natürlich auch bei dem Argument, dass zwei solcher Karten ggf. als Quad-Lösung Verwendung finden könnten. Letztlich bleibt die bisherige Erfahrung, dass zu oft ein "günstiges" Crossfire oder SLI-Gespann, kaum in der Lage ist in Preis und Leistung mit einer einzelnen High-End-Karte aus gleichem Hause mithalten zu können. Wir sind gespannt.
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Dell bringt Blu-ray Laufwerk im Notebook
Es mögen sich die Götter noch um Blu-ray oder HD-DVD streiten - die jeweiligen Anhänger des einen oder anderen Standards machen aber natürlich Werbung für das selbst erkorene. So mag es nicht verwunderlich sein, dass Dell Notebooks mit Blu-ray Laufwerken ankündigt, schließlich ist Dell ein Gründungsmitglied der Blu-ray Disc Association und kümmert sich aktiv mit um die Entwicklung und Verbreitung dieses Standards. So stellt der Hersteller nun aktuell sein XPS-M1710-Notebook