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Donnerstag, den 31. Juli 2003

SiS führt mobilen Pentium 4 Chipsatz ein

Mit dem SiSM661FX führte der taiwanische Chipsatzentwickler Silicon Integrated Strategies heute einen mobilen Chipsatz mit Unterstützung für aktuelle Pentium 4 Prozessoren mit FSB800 und DDR400 ein. Ein zusätzliches Feature stellt die Ultra-AGP II Technologie dar, welche geringere Latenzen und höhere Bandbreiten zwischen der integrierten Grafikeinheit und dem Arbeitsspeicher bewirken soll, so dass man auch Spielern optimale Performance anbieten könne. Seinen Haupteinsatz wird er jedoch vermutlich eher in preiswerten OEM-Systemen für den Büroeinsatz finden. Durch die Pin-Kompatibilität mit Vorgängermodellen bleiben die Entwicklungskosten gering und Upgrades würden besonders günstig.

Die Serienproduktion des Chipsatzes soll noch im August beginnen, so dass bereits im September erste Mainboards auf dessen Basis erhältlich sein sollten.
[rl]

Spezifikationen zum NV38 @ 3DCenter

Nachdem der für den kommenden Herbst erwartete NV38 Chipsatz von NVIDIA überraschend das Licht der Welt erblickte, haben sich unsere Partner des 3DCenter einmal etwas näher mit den Details des nächsten Highend-Grafikchips beschäftigt. Neben Vergleichen mit vergangenen GPUs gleicher Basis versuchte man auch anhand der Eckdaten einen Vergleich zur ebenfalls zum Weihnachtsgeschäft geplanten R360 von ATI anzustellen. Heraus kamen auch zwei interessante Theorien über den Hintergrund des plötzlichen "Überraschnungsgastes" NV38 entweder als Gegenpol zur Konkurrenz oder sogar einfach als "Pausenfüller" zum eventuell verspätet erscheinenden NV40. Wer genaueres erfahren will, sollte sich den Artikel unbedingt einmal ansehen.
[rl]

ClockGen und CPU-Z mit PAT-Detection erschienen

Das Freeware-Tool CPU-Z ist in der Version 1.19 erschienen und bietet eine reiche Anzahl neuer Features, welche die Identifikation der eigenen Hardware-Einstellungen noch einfacher machen. So erkennt das Programm nun zum Beispiel, ob die Performance Acceleration Technology (PAT) auf den Springdale oder Canterwood Mainboards aktiviert ist. Zudem erlaubt es nun den Export der Informationen im HTML-Format. CPU-Z 1.19 kann für Windows 9x/NT/2000/XP von der Homepage des Entwickers heruntergeladen werden.

Weiterhin findet sich ein neues Tools namens ClockGen für aktuellen Pentium4-Motherboards auf der Webseite, mit dem es möglich wird, dynamisch unterschiedliche Hardware-Komponenten wie CPU, Speicher, PCI-Bus oder AGP-Schnittstelle zu übertakten. Unterstützt werden derzeit einige Springdale und Canterwood Platinen von ASUS, Abit, Gigabyte, MSI und EpoX. Genauere Details und den Link zum Download für Windows 9x/NT/2000/XP gibt es hier.
[rl]

Mittwoch, den 30. Juli 2003

Neuer Artikel online: ASUS AW171

Der Opteron-Zug nimmt derzeit langsam, aber sicher an Fahrt auf - und so ist es denn auch nicht verwunderlich, daß es inzwischen genauso auch erste Barebone-Systeme für den Opteron gibt. Wobei "Barebone-System" im Fall des ASUS AW171 sicherlich leicht untertrieben ist, baut das ASUS-System doch auf einen vollwertige MidiTower auf, welchen wir im nachfolgenden Artikel gründlich betrachten wollen.

zum Artikel
[rg]

AMD reduziert die Preise seine Server und Mobile Prozessoren

Advanced Micro Devices hat wie bereits Anfang Juli angekündigt die Preise für seine Server und Workstation Prozessoren AMD Opteron und AMD Athlon MP reduziert. Nachfolgend deshalb noch einmal die Liste mit den aktuellen Preisen, die auch bei AMD zu finden ist. Neben den Server-Prozesoren erfuhren auch die Mobile-CPUs einen rapiden Preissturz, der sich ebenfalls im Rahmen um 20 bis 30 Prozent bewegt. So kostet zum Beispiel der Athlon XP-M 2800+ nur noch 185 US-Dollar und ist damit 20 Prozent günstiger als zuvor.

Modellalter Preisneuer PreisNachlass
Athlon MP 2800+$275$23015%
Athlon MP 2600+$201$17413%
Athlon MP 2400+$153$13114%
Athlon MP 2200+$131$11611%
Athlon MP 2000+$116$116-

Entgegen unserer Vermutungen sind jedoch die Preise für die "großen" Opteron-Prozessoren der 800er-Serie im Preis konstant geblieben. Dies könnte belegen, dass sich der Prozessor-Entwickler diese Preise durchaus leisten kann und trotzdem ausreichenden Absatz findet. Gute Beispiele hierfür sind die zur Zeit häufig auf AMDs Opteron Prozessoren basierenden "Super-Computer". Als ein Grund für die Vorteile von AMD kann durchaus die ausgezeichnete Skalierbarkeit des Gesamtsystems mit besonders vielen CPUs sein, wo Intel im Moment noch nicht heranreichen kann.

Modellalter Preisneuer PreisNachlass
Opteron 144$670$43834%
Opteron 142$438$29233%
Opteron 140$229$229-
Opteron 246-$767-
Opteron 244$794$69013%
Opteron 242$690$45534%
Opteron 240$283$25610%
Opteron 844$2149$2149-
Opteron 842$1299$1299-
Opteron 840$749$749-

[rl]

NVIDIA senkt Umsatzerwartungen für das zweite Quartal

Für das erst kürzlich beendete zweite Quartal reduzierte der Grafikriese NVIDIA seine Umsatzerwartung auf voraussichtlich 455 bis 460 Millionen US-Dollar. Ursprünglich war man von Ergebnissen ausgegangen, die über der 460 Millionen Marke liegen sollten. Als Grund gab das Unternehmen unerwartet hohe Produktionskosten bei der 0,13µm-Fertigung an, welche dem Gewinn negativ zugesetzt haben.

Dennoch liegt man im Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahres im Aufwärtstrend. Letztes Jahr lag der Umsatz noch bei 427 Millionen US-Dollar. Man erklärt sich das Resultat mit wachsenden Absätzen der Xbox und Rekordverkäufen der GeForceFX-Chips. Genauere Details sind am 7. August zu erwarten, wenn das Unternehmen konkrete Zahlen bekannt gibt.
[rl]

Intels 848P Chipsatz kommt im September

Der preisgünstige 848P Chipsatz von Intel wird nach Informationen der DigiTimes Mitte August an die ersten Motherboard-Hersteller zum Preis von circa 30 US-Dollar ausgeliefert werden. Wie wir bereits Anfang Juli berichteten, wird er mit FSB800 Unterstützung und Single-Channel DDR400 Speicher-Interface ausgestattet sein und zielt insbesondere auf den Low-Cost-Markt in direkter Konkurrenz zum 655FX und 648FX des taiwanischen Chipsatz-Entwicklers SiS.

Erste Mainboards mit dem neuen Chipsatz werden für Mitte September erwartet. Später wird noch der 865GV mit integrierter Grafik auf dessen Basis folgen. Über geplante Einführungspreise fertiger Produkte ist uns derzeit jedoch noch nichts bekannt. Es ist allerdings anzunehmen, dass sie deutlich unter dem Preis der Mainboards mit Canterwood Chipsatz liegen werden.
[rl]

Neue NVIDIA nForce2 Treiber verfügbar

Die Chipsatzschmiede NVIDIA hat neue Treiber für den nForce2 Chipsatz zum Herunterladen freigegeben. Die Version 2.45 ist WHQL-zertifiziert und unterstützt die aktuellen nForce2 400 und nForce2 Ultra 400 Chipsätze. Er enthält EAX-Verbesserungen im Zusammenhang mit verschiedenen Spielen wie zum Beispiel Battlefield 1942, Neverwinter Nights oder Operation Flashpoint sowie ein überarbeitetes Audio Control Panel. Außerdem optimierte man die Performance bei der 3D-Audio-Ausgabe. Für USB 2.0 Support wird bei Windows XP mindestens das Service Pack 1 benötigt, für das Chaintech 7NJS sollen zudem die Audio-Treiber des Herstellers verwendet werden.

Erstaunlicherweise enthält entgegen unseren Erwartungen auch diese Version keine neuen IDE-Treiber, so dass noch immer auf die Standard-Treiber von Windows zurückgegriffen werden muss. Ob man nach den Problemen mit älteren Versionen überhaupt wieder neue IDE-Treiber hinzufügen wird, ist uns derzeit noch nicht bekannt, erscheint jedoch auch nicht als unbedingt notwendig, zumal es mit den Windows-eigenen Dateien keine Probleme zu geben scheint. Abgesehen von den Audio-Dateien entspricht die neue Version auch sonst weitestgehends der eilig zurückgezogenen 2.42-Treibern. Ein recht mageres Ergebnis, wenn man die Zeit bedenkt, die bis jetzt vergangen ist.
[rl]

Dienstag, den 29. Juli 2003

Filenews

Am heutigen Tage sind zahlreiche neue Programme erschienen. So finden sich im Web neben einer aktuellen Version von Nero Burning ROM und inoffiziellen NVIDIA Detonator XP 45.20 Grafiktreibern für Windows auch neue offizielle NVIDIA Treiber für Linux in der Version 44.96. Nach Angaben des Grafikgiganten wurde die Unterstützung für die GeForce FX 5900 hinzugefügt. Des Weiteren wurden wieder zahlreiche Fehler gelöst und die Performance unter bestimmten Bedingungen verbessert. Neu hinzugekommen ist ebenfalls Active Stereo und Twin View Support. Die Treiber können bei NVIDIA in Form einer Installationsdatei heruntergeladen werden. Unterstützt werden alle gängigen Linux-Distributionen.

Weiterhin ist heute die erste stabile Version des nunmehr selbstständigen E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird erschienen. Das Release 0.1 ist derzeit für Linux, Windows und MacOS X erhältlich und enthält zahlreiche neue Features wie ein anpassbare Menüleisten, einen Contact-Manager und die Unterstützung für vielerlei Extensions, welche die Arbeit erleichtern sollen. Zudem wurde eine Rechtschreibkorrektur integriert und der Spamfilter verbessert. Außerdem ist die Version 0.6.1 des Browsers Mozilla Firebird freigegeben worden. Während er bereits für Windows und Linux verfügbar ist, soll eine Variante für den Mac demnächst folgen.

Zum Abschluss beendete auch das KDE-Entwicklerteam seine Arbeit an KDE 3.1.3 und stellte die neue Version auf die Server. Hauptsächlich finden sich Sicherheitsupdates und Fehlerbereinigungen in der Changelog. Verfügbar ist das Desktop Environment für verschiedene Distributionen auf vielen Mirrors.
[rl]

Revoltec kommt mit Speicherkühlung

Revoltec bringt diesen Monat ein ganz besonderes Modding Utensil auf den Markt. Es handelt sich um die sogenannten RAM Freezer. Sie sind dazu bestimmt, den sich erwärmenden Arbeitsspeicher im System zu kühlen. Die einzelnen Seitenteile der Platinen sind mit doppelseitigem wärmeleitendem Klebeband versehen, welches das Anbringen am Speicher sehr einfach macht. Zur letzten Sicherung werden zum Schluss zwei Klammern befestigt, welche die aus Aluminium oder Kupfer bestehenden Seitenteile gegen die Speicherbausteine drückt.


Es wird vier verschiedene Versionen geben: eine aus Aluminium, welches Schwarz eloxiert wurde und drei aus Kupfer, wobei die erste in Kupferfarben belassen wurde, eine mit Nickel und eine mit Gold beschichtet wurde. Die Preise werden sich je nach Material und Beschichtung um die 10€ halten. Die RAM Freezer werden voraussichtlich Anfang August in den Shops verfügbar sein.

Zum zweiten gibt es Kühlkörper für den Videospeicher aktueller Grafikkarten. Diese sind entweder aus Aluminium oder aus Kupfer gefertigt. Mit ihrer Gesamthöhe von ca. 25mm sind sie wohl die bis jetzt größten einzeln zu erwerbenden Kühlkörper für Grafikspeicher. Auch diese Kühlkörper sind mit doppelseitigem Klebeband ausgestattet, welches die Befestigung am Speicher sehr einfach gestaltet. Der Preis schlägt mit 7,90€ für die Aluminiumversion und mit 12,90€ für die Kupferversion zu buche. Die Verfügbarkeit ist ab sofort.


[ck]

Datafab stellt den Flashplayer 2LG vor

Datafab präsentiert mit dem Flashplayer 2LG einen USB 2.0 fähigen 8in1 CardReader, welcher zu dem die Möglichkeit bietet, auch an ein Fernseh-Gerät angeschlossen zu werden und dort Multimedia Files mittels Infrarot Fernbedienung abzuspielen.

Datafab stellt den Flashplayer™ 2LG vor

Der FlashPlayer™ 2LG ist mehr als nur ein schneller USB2.0 8-in-1 Kartenleser (xD-Card kompatible): mit dem FlashPlayer™ können Multimedia-Dateien von Flashkarten direkt auf einem Fernseher dargestellt oder abgespielt werden. Es zeigt Bilder in einer Slideshow oder in einer Thumbnail-Übersicht; Fotos können vergrößert oder Ausschnitte davon gezeigt werden. Daneben spielt es MP3 Musikdateien und Videofiles im M-JPEG, MPEG-1 und MPEG-2 Format ab.

Der FlashPlayer™ wird mit einer Infrarot-Fernbedienung ausgeliefert. Der FlashPlayer™ ist das perfekte Abspielgerät für alle Anwender, die Bilder, Musik oder Videos von Digitalkameras, MP3-Playern, Handys oder PDAs nicht nur am PC nutzen, sondern auch im Familien- oder Freundeskreis am Fernseher betrachten wollen oder Präsentationen vorführen.

Der Flashplayer™ 2LG wird ab sofort ausgeliefert und kostet 119,- (UVP, inkl. 16% MwSt).



Spezifikationen:

Typ: JPEG, M-JPEG, MPEG-1, MPEG-2, MP3 TV-Viewer und Kartenleser
Format: PAL / NTSC
Größe: 180(B)×90 (T)×24 (H) mm
Gewicht: 182g

Interface:
1. Composite Video, S-Video (optional)
2. USB 1.1/2.0 (bis zu 480Mbps)

USB 2.0 Kartenleser:
1. Mac G3, G4 with USB 1.1/2.0, PC with USB 1.1/2.0 port
2. Mac: OS 8.6, 9.x (mit Treiber), X (MSC)
3. PC: Win98/98SE/2000 (mit Treiber), ME/XP (MSC)

Lieferumfang
1. FP2LG Einheit
2. DC 5V Netzteil
3. USB 2.0 Anschlusskabel
4. AV Anschlusskabel
5. Infrarot Fernbedienung
6. Bedienungs Handbuch
7. Schnellstart Anleitung

Der Flashplayer 2LG ist bereits im Fachhandel erhältlich. Die Preise bewegen sich zwischen 96 € und der genannten UVP von 119 €.
[pg]

BIOS Kompendium in Version 5.8

Wer bereits häufiger vor den BIOS Optionen seines Rechners gesessen hat und sich fragte, was die zumeist wenig informativen, englischen Optionen denn nun bedeuten, der findet fast immer Hilfe in der Arbeit von Hans-Peter Schulz mit seinem BIOS Kompendium. Darin versucht der Autor verschiedenste Optionen und ihre Auswirkungen knapp und bündig zu erklären und ist damit schon lange der Geheimtipp für Hilfesuchende. Nun wurde das Kompendium überarbeitet und in Version 5.8 online gebracht.
[pg]

HighEnd Workstation im Test bei Au-Ja

Unsere Partner von Au-Ja haben sich diesesmal auf das HighEnd Workstation Parkett begeben und ein selbst zusammengestelltes System, bestehend aus 2 Intel Xeon 3.06 GHz Prozessoren, einem MSI E7505 Master-LS2 Mainboard, dem Antec TruePower EPS 550 Watt Netzteil und einer Profi Wasserkühlung von Icebear-Systems getestet. Dabei wurde natürlich jede dieser Komponenten auch für sich ausführlich betrachtet und letztlich die Gesamtleistung bewertet. Zu welchem Ergebnis Au-Ja dabei letztlich kam, erfährt man im Review.
[pg]

Neues bei TweakPC

Unsere Kollegen von TweakPC haben in den vergangenen Tagen einige neue Berichte veröffentlicht. Im Bereich Motherboards musste das EPoX EP-4PCA3+ mit Intel i875P Chipsatz zeigen, was in ihm steckt. Alt aber noch immer gut, gilt sicherlich für das ASUS A7N8X Deluxe. Die jüngste Version mit nForce2 400 Ultra Chipsatz ausgestattet und damit schon für AMD Prozessoren mit 200 MHz FSB geeignet. Was die Kollegen vom ASUS Produkt halten, erfährt man hier. Zu guter letzt gilt es dann noch in einem Gehäusereview zu schmökern. Hier hat TweakPC das Design Gehäuse R101 von 3RSystems auf den Prüfstand geholt. Ob dieser optische Leckerbissen auch funktionell und als qualitativ hochwertig zu bezeichnen ist, haben die Kollegen in ihrem Bericht dargelegt.
[pg]

Inoffizielle NVIDIA Detonator-Treiber aufgetaucht

Kürzlich fanden sich im Web wieder neue, sogenannte leaked Treiber für NVIDIA Grafikkarten. Zum einen handelt es sich dabei um den Detonator in der Version 45.20. Der Treiber ist ca. 8 MB groß (mehrsprachiges Paket) und unterstützt alle derzeitigen NVIDIA Karten. Es gilt aber zu beachten, dass es sich um einen Beta-Treiber handelt, der nicht von NVIDIA offiziell freigegeben wurde.

Absolut nicht empfehlenswert, aber dennoch erwähnenswert, scheint dann auch noch ein leaked Detonator Treiber der Version 45.00 zu sein. Wie mutige Anwender bereits herausfinden durften, handelt es sich dabei offenbar um ein von Dell veröffentlichtes Paket, welches allerdings keinesfalls komplett in seinen Bestandteilen ist und in seiner Grundstruktur auf der Version 44.90 aufsetzt. Von dieser Treiberversion sollte man also gleich Abstand nehmen, sei die Versuchung auch noch so groß ;).
[pg]

LEVICOM präsentiert Multifunktionspanel

Unter der Bezeichnung SYS Guard stellt LEVICOM einen kleinen Allrounder unter den Frontpanels vor. Dabei fehlen diesem "Wächter" neben der Überwachung von 3 variabel anzubringenden Temperaturfühlern, natürlich auch nicht Funktionen wie Lüftersteuerung, oder die Möglichkeit Audio-Anschlüsse auf die Front des Gehäuses zu führen. Ebenfalls ermöglicht der SYS Guard den Front-Anschluß von 2 USB-Geräten und 1 Firewire-Gerät (falls Firewire-Funktionalität im System bereits gegeben ist). Aber das ist noch nicht alles was SYS Guard zu bieten hat:

Der SYS Guard von LEVICOM bietet je nach Ausführung Temperaturüberwachung, Lüftersteuerung, diverse Audio-Anschlüsse und einen 6in1 Card Reader. Neben diesen zahlreichen Features weiß der SYS Guard aber auch durch sein edles Design zu überzeugen.

Sehnde, 17. Juli 2003 - Wer auf der Suche nach einer integrierten Lösung von Temperaturkontrolle und Lüftersteuerung ist, dem gibt JET COMPUTER PRODUCTS mit zwei neuen SYS Guard Modellen von LEVICOM ab sofort ein nützliches Tool an die Hand. Das einbaufertige Multifunktionspanel kann problemlos in jeden 5,25'' Schacht eingebaut werden. In puncto Design wurde eine Kombination aus Alu-Optik und transparentem Acryl gewählt, die zu jedem modernen Tower passt.

Drei Sensoren ermitteln die Temperaturwerte im Bereich der CPU, der Festplatte und dem System. Die Ausgabe erfolgt über das große, blau beleuchtete LCD-Display. Sobald definierte Grenzwerte überschritten sind (CPU 65°C, HDD 55°C, SYS 50°C) meldet sich das integrierte Alarmsystem mit einem eindringlichen Warnton. Über die manuell regelbare, IC basierte Lüftersteuerung läßt sich die Umdrehungszahl von bis zu sechs 80 mm oder 120 mm Lüftern je nach Auslastung der CPU regulieren.

Zur Ausstattung des SYS Guard gehören selbstverständlich auch Frontanschlüsse wie USB, Firewire und Audio. SYS Guard III bietet zusätzlich einen praktischen 6in1 Card Reader für alle gängigen Flash Card-Formate, von Compact Flash, Smart Media, MultiMedia, Secure Digital bis zum MemoryStick und IBMs Microdrive.

SYS Guard II und SYS Guard III von LEVICOM sind ab sofort im Fachhandel zu einem empfohlenen VK von 39,90 € bzw. 59,90 € erhältlich. Zum Lieferumfang gehören ein englischsprachiges Handbuch sowie eine Treiberdiskette für Windows 98, 98 SE und 2000.

[pg]

Nero Burning ROM in Version 6 erhältlich

Für die Fans des überaus beliebten Brennprogrammes Nero Burning ROM hat das Warten nun ein Ende. Hersteller Ahead hat nun endlich die komplett überarbeitete Version 6 des Programmes vorgestellt und zum Download freigegeben. Dabei ist der Download in drei Grundpakete unterteilt, welche komplett geladen werden müssen, will man die gesamte Nero Burning ROM 6 Suite genießen:

Nero 6 Paket 1 enthält Nero StartSmart, Nero Burning ROM 6, Nero Express 6, Nero BackItUp, Nero Cover Designer, Nero Wave Editor, Nero SoundTrax, Nero Toolkit und Nero Image Drive. Das Paket ist knapp 21 MB gross.

Nero 6 Paket 2 beinhaltet Nero Vision Express 2, Nero Showtime, Nero Cover Designer und Nero Recode. Auch dieses Paket ist mit knapp 15 MB nicht gerade als klein zu bezeichnen.

Nero 6 Paket 3 beinhaltet dann noch den Nero Media Player und ist mit runden 5 MB das kleinste der drei Pakete.

Zu den Änderungen / Verbesserungen gibt der Hersteller folgende Informationen:

  • Neues Design macht die Programmoberfläche noch übersichtlicher
  • Neue und moderne Icons wurden hinzugefügt
  • Integration des "Brenn"-Fensters in die Nero-Oberfläche ermöglicht das Weiterarbeiten in Nero während des Brennnes sowie das gleichzeitige Brennen auf mehren Rekordern
  • Schnellere Verschiebung von Daten per Drag&Drop in das Zusammenstellungsfenster
  • Unterstützung von miniDVD
  • Unterstützung von extralangen Joliet-Datennamen bis zu 109 Zeichen
  • Integration eines intelligenten Laufwerks-Locking: Nero und InCD 4 wissen dadurch, welche Lauftwerke genutzt werden können
  • Unterstützung von Disks, die mit InCD formatiert wurden
  • Schnellere MPEG-1/2 Enkoder mit besserer Qualität
  • HE-AAC Codec inklusive
  • DVD Video Plug-in inklusive
  • Kopieren von CD+G CDs wird nun unterstützt (Vorausgesetzt, dass Quelllaufwerk dieses Format unterstützt
  • Überstützung des Brennens auf 4 Rekordern gleichzeitig

    Zu allgemeinen und speziellen Systemvoraussetzungen liefert Ahead hier weitere Informationen. Die drei Programmpakete können unter oben angegebenen Links bezogen und als Demoversion getestet werden.
    [pg]

    Montag, den 28. Juli 2003

    Prescott mit Leistungsaufnahme über 100W

    Kürzlich berichteten wir darüber, dass aufgrund der veränderten Anforderungen für Mainboarddesigns bisher nicht absehbar ist, ob und inwieweit Intels Prescott zu derzeit erhältlichen i875- und i865-Mainboards kompatibel ist. Dazu hat die japanische Seite PC Watch herausgefunden, dass der Prescott anscheinend eine Thermal Design Power (TDP) von 103W verbraucht, was nicht unerhebliche 13% über der erwarteten TDP von 89W liegt und entsprechend höhere Anforderungen an die Spannungsregler stellt. Die hohe Verlustleistung ist überraschend, sie sollte beim Die-Shrink von 130nm Strukturbreite auf 90nm eigentlich deutlich zurückgehen.

    Es stellt sich also die Frage, ob Intel ein Prozessproblem mit dem neuen 90nm Strained Silicon-Prozess hat und dadurch zu große Leckströme in Kauf nehmen muss, oder ob die hohe Leistungsaufnahme von der gesteigerten Funktionalität kommt. Ersteres wäre durch Optimierungen im Herstellungsprozess verbesserbar, zweiteres würde größere Veränderungen an der Architektur benötigen, um höhere Taktfrequenzen mit vertretbarer Kühlung betreiben zu können. Intel scheint allerdings noch genug Potential in der Architekur und dem Fertigungsprozess zu sehen, denn Gerüchten zufolge soll Prescott rund 4GHz und der ebenfalls im 90nm-Prozess auf Strained Silicon hergestellte Nachfolger Tejas rund 9GHz erreichen, bevor 2005 die Netburst Microarchitecture in Ruhestand geschickt wird. Wir können also gespannt sein, wie sich die Leistungsaufnahme zum Launch und in den Monaten danach entwickelt.
    [tm]

    Sonntag, den 27. Juli 2003

    Neuer Artikel online: Thermaltake SubZero4G

    Bereits im letzten Oktober wurde von ActiveCool eine scheinbar bahnbrechende Peltierkühlung für PC-Prozessoren angekündigt, mit welcher man eine CPU auf 26°C bringen wollte. Nun hat es einige Monate gedauert, ehe dieser Kühler in Form des Thermaltake SubZero4G auf den Markt gekommen ist, wobei auch die ersten Testberichte nicht unbedingt vielversprechend ausfielen.

    Wir wollen uns - da wir schon anfänglich recht skeptisch ob der von ActiveCool versprochenen sensationellen Kühlleistungen waren - natürlich trotzdem nicht nehmen lassen, dem Peltierkühler selber auf den Zahn zu fühlen. Was sich zu Peltier-Kühlungen in der Theorie sagen läßt und wie sich der Thermaltake SubZero4G bezüglich Kühlleistung, Geräuschentwicklung und Strombedarf schlägt, lest Ihr im Artikel.

    zum Artikel
    [rg]

    ALi bietet neue Treiber für verschiedene Plattformen an

    Hersteller ALi hat neue Treibervarianten für Plattformen mit ALi-Chipsätzen veröffentlicht. Dabei handelt es sich zum einen um das komplette Treiberpaket, bei ALi als Integrated bezeichnet, in der Version 2.05. Die Treiber sind für die Betriebssysteme Windows 98SE, WindowsME, Windows2000 und Windows XP geeignet und unterstützen folgende ALi Chipsätze:

    M1621 M1631 M1632M M1641 M1644 M1646 M1647 M1649 M1651 M1671 M1672 M1543C M1535 M1535D M1535+ M1535D+ M1563

    Die Treiber Integrated 2.05 beinhalten:
    1. AGP driver 2.01 for Win95 OSR2.1/Win98/Win98SE/WinME/Win2K/WinXP.
    2. IDE Cache Utility 1.06 for Win95 OSR2.1/Win98/Win98SE/WinME.
    3. Mini-IDE driver 1.5.1.0 for Win2K/WinXP(WHQL).
    4. FIR driver 1.150 for Win98(WHQL)/Win98SE(WHQL). FIR driver 1.141 for WinME(WHQL)
    FIR driver 2.01 for Win2K(WHQL)/WinXP(WHQL).
    5. Audio M5451 WDM driver 5.12.01.5260 for Win98SE/WinME(WHQL)/Win2K(WHQL)/WinXP(WHQL).
    6. Audio M5455 WDM driver 5.12.01.7005 for Win98SE/WinME/Win2K/WinXP(WHQL).
    7. Memory Stick driver 1.32.1018 for Win98SE/WinME,and 1.32.1030 for Win2000/WinXP.
    8. SD/MMC driver 1.10.1018 for Win98SE/WinME,and 1.10.1030 for Win2000/WinXP.
    9. LAN driver 5.1.2600.0130 for WinXP(WHQL) and 5.1.2600.0132 for Win98SE/Me/2000.
    10.USB 1.1 controller 1.03 for Win95 OSR2.1.
    11.M7101 Patch 1.01 for Win95.
    12.IRQ Miniport driver 0.1 for Windows95
    13.USB 2.0 controller 1.13 for Win98SE/WinME/Win2K/WinXP.
    14.AGP driver 8.104 for M1687 chipset in Win98SE/WinME/Win2000/WinXP.

    Der Download ist direkt hier beim Hersteller möglich. Darüber hinaus hat ALi ebenfalls noch einen aktuallisierten USB Treiber in der Version 1.52 vorgestellt, welcher für die Plattformen M5271 und M5273 geeignet ist. Auch hier werden die bereits oben genannten Betriebssystem unterstützt. Ein Download ist hier möglich.
    [pg]

    AOpen präsentiert AK77-600 Familie

    Mit der AK77-600 Familie setzt nun auch Hersteller AOpen auf Mainboards mit VIAs KT600 Chipsatz. Dabei wird es vorerst zwei Varianten mit dem AK77-600 Max und dem AK77-600 N geben, die sich durch die zusätzlichen Ausstattungsmerkmale unterscheiden lassen.

    Dabei stellt bei AOpen die Max-Version die am besten ausgestattete Variante dar, die neben den üblichen beiden SATA-Ports der VT8237 Southbridge noch zwei weitere Serial ATA Anschlüsse bietet, ermöglicht durch einen zusätzlichen Promise PATA-/SATA-Controller. Darüber hinaus verfügt das AK77-600 Max ebenfalls über Gigabit Ethernet von Broadcom und Firewire-Funktionalität durch einen Agere PCI-Chip. Onboard Sound wird es natürlich nach AC'97 bei beiden Versionen geben, allerdings bietet die Max-Version zusätzlich noch 6 Kanal Sound von Realtek.

    In beiden Varianten braucht man nicht auf AOpen gewohnte, spezielle Features wie DieHard BIOS (Dual BIOS Chip) oder SilentTek2 zu verzichten. Ab Anfang August soll die AK77-600 Serien in den Regalen der Händler zu finden sein. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Max-Variante liegt bei 109 € und jene der N-Variante bei attraktiven 79 €.
    [pg]

    Tyan präsentiert Tomcat K8S (S2850) für Opteron 100 Prozessoren

    Mit dem Tomcat K8S (S2850) stellt Hersteller Tyan eine hochwertige Plattform für AMDs Server- und Workstation-Prozessoren OpteronT vor. Dabei setzt Tyan auf den AMD eigenen Chipsatz und stattet die Platine mit sinnvollen Erweiterungen aus, wie beispielsweise Dual Gigabit Ethernet von Broadcom oder aber ATi onboard Grafik. Dass diese Plattform sich nicht an den HighEnd Desktop Markt richtet, wird durch den fehlenden AGP Port deutlich. Im Server-/Workstation-Segment ist dies jedoch kein Hindernis.

    Tyans Tomcat K8S (S2850) bietet den preisgünstigen Einstieg in die AMD OpteronT Server-Klasse

    Das Tomcat K8S (S2850) ist das erste Server-Motherboard für Single-OpteronsT im ATX-Formfaktor

    Freemont, Kalifornien, 25. Juli 2003 - Tyan­ stellte mit dem Tomcat K8S (S2850), die erste Single-Prozessor Serverplattform für AMD OpteronsT vor. Mit Eckdaten wie ATX-Formfaktor, Unterstützung für 64-bit Architektur und Dual-Gigabit Ethernet LAN, ist es eine ideale Wahl für alle, die nach einer leistungsstarken und dennoch erschwinglichen Serverlösung auf OpteronT-Basis suchen.

    Das Tomcat K8S (S2850) verfügt über zahlreiche nützliche Funktionen. Es bietet mit dem ATI­ RageT XL Grafikcontroller eine ausgezeichnete Onboard-Grafik, ausreichend Bandbreite im LAN dank Dual-Gigabit-Ethernet-Ports, integrierte Unterstützung für 4-Kanal Serial-ATA sowie sechs PCI-Steckplätze. Das alles findet Platz auf Standard ATX-Board. Eine zweite Version des Tomcat K8S, mit einer zusätzlich integrierten RAID-Lösung, ist für all jene verfügbar, die auf erhöhte Datensicherheit achten müssen.

    Überzeugende Bandbreite und kurze Latencys werden durch die OpteronT HyperTransportT Technologie und den integrierten Memorycontroller gewährleistet. In den vier Speicherslots finden bis zu 8 GB registered DDR333 (PC2700) Arbeitsspeicher, wahlweise mit oder ohne ECC Platz. Zudem wird auch registered DDR200/266 (PC1600/2100) Speicher unterstützt.

    "Das Tomcat K8S ist die Antwort mit dem besten Preis/Leistungs-Verhältnis für alle, die einen Server benötigen", beschrieb Danny Hsu, Director of Sales and Marketing bei Tyan das neue Board. "Es bietet durch den ATX-Formfaktor vielseitige Optionen, was das Gehäuse und Netzteil betrifft, niedrige Anschaffungskosten durch die Single-Prozessor-Lösung und einen hohen Gegenwert, durch die vielen standardmäßig integrierten Funktionen."

    Das Tomcat K8S (2850) ist ab sofort zu einem Preis von ca. 275.- Euro incl. MwSt. verfügbar.

    [pg]

    Samstag, den 26. Juli 2003

    NVIDIAs NV38 kommt noch im Herbst?

    Bereits vor einigen Tagen berichteten wir über den NV36 Grafikchip, welcher nach unseren letzten Informationen im September den Markt erreichen und mit 500 MHz getaktet werden soll. Doch nun tauchten weiteren Informationen zu einem bis jetzt vollkommen unbekannten Grafikchip von NVIDIA auf.

    Der NV38 soll ersten Gerüchten zufolge im Herbst als weiterer NV35-Abkömmling angekündigt werden, der dann vermutlich noch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die Läden erreichen könnte. Wie der NV35 wird er vier Rendering-Pipelines und zwei Textureinheiten besitzen, die auf der GPU bei einem Takt um 500 MHz arbeiten werden. Der Speicher soll mit über 500 MHz DDR betrieben werden. Höchstwahrscheinlich wird dieser Chip als direkter Konkurrent für ATIs R360 angesetzt werden, welcher ebenfalls in den Herbstmonaten den Handel erreichen soll.

    Verwunderlich ist jedoch, dass man bisher noch nichts von dieser Grafikeinheit gehört hat, zumal sie ja für die nächste Zeit bis zum NV40 die Performance-Krone übernehmen und verteidigen soll. Eine mögliche Begründung könnte der zu erwartende Angriff von ATI auf den ersten Platz der Grafikkarten kurz vor dem Weihnachtsgeschäft sein, den NVIDIA seinem Gegner nicht einfach so überlassen wollte. Das deutet auch auf eine kurzfristige Entscheidung hin, die auch vermuten lässt, dass sich im NV38 nur kaum Änderungen am Chipdesign abgespielt haben. Eher dürfte man hier mit einer hochgezüchteten NV35 rechnen.

    Wirtschaftlich macht der ganze Trubel allerdings kaum Sinn, denkt man an die komplett neuen Chip-Architekturen im Frühjahr alias NV40 und R420... Außer man weiß bereits, dass die Auslieferung genannter Neuentwicklungen nicht pünktlich beginnen kann. Bei beiden Grafikchip-Entwicklern kein unübliches Bild.

    So steht mit den bisherigen Erkenntnissen definitiv ein heißer Winter bevor, der noch einmal frischen Wind in den Grafikkarten-Markt bringen wird, bis schließlich irgendwann früher oder später im ersten Halbjahr 2004 die nächste Chipgeneration den Handel erreicht ;-).
    [rl]

    Benchmark-Cheating auf dem Prüfstand @ 3DCenter

    In einem umfangreichen Artikel haben unsere Partner von 3DCenter sich einmal mit den aktuellen Treibern für ATIs und NVIDIAs Grafikkarten auseinander gesetzt und überprüft, inwiefern die häufig diskutierten Optimierungen sich auf das Ergebnis diverser Benchmarks auswirken. Dabei ist man zu einem keinesfalls überraschenden Ergebnis gekommen, das belegt, dass beide Hersteller ihr Treiber nachweislich für wichtige Benchmark-Software optimieren. Als Beispiele seien hier die wohl beliebtesten synthetischen Benchmarks von Futuremark aus der 3DMark-Reihe und die Benches aus Unreal Turnament 2003 genannt. Wer genauere Details zu den Tests und Ergebnissen erfahren will, findet diese im Artikel bei 3DCenter.

    Mit den Resultaten wirft man jedoch eine entscheidende Frage auf: Gewichtet man zukünfitig wie bisher die Leistung oder das sichtbare Ergebnis. Bei letzterem bleibt wieder die Möglichkeit der Realisierung. Bei den Screenshots, welche 3DCenter zum Vergleich verschiedener Rendering-Verfahren erstellt hat, fällt teilweise deutlich die enorme Ähnlichkeit auf. Nur bei genauem Betrachten findet man mit Mühe einige winzige Detail-Unterschiede, die während eines spannenden Spiels allerdings vollkommen Bedeutungslos werden dürften. Sieht man jedoch Leistungsunterschiede beider Verfahren, sind die Ergebnisse fantastisch. An der richtigen Stelle gespart, öffnen sich Leistungsreserven, die fast traumhafte Ergebnisse ermöglichen.

    Zum Leidwesen der Grafikkartentester, die aufgrund der Optimierungen kaum noch eine Chance haben, objektiv zwei Technologien zu vergleichen, zeigt sich für den Enduser doch ein Leistungs-Potential bei entsprechenden Treibern, das kaum Wünsche offen lässt. Performance-Sprünge von teilweise 50 Prozent bei nahezu gleichbleibender Bildqualität zeigen, was die Programmierer der Treiber alles ermöglichen können.

    Im Endeffekt ist für den Anwender entscheidend, was er sieht. Wenn es möglich ist, ohne sichtbare Nachteile deutlich mehr aus der Hardware "herauszukitzeln", warum sollte man es nicht tun? Kaum einen Spieler dürfte interessieren, ob er nun zum Beipspiel echtes Trilineares Filtering bekommt oder nicht. Wichtig ist das Ergebnis. Als kritisch möchte man nur den Weg der Optimierung von Treibern auf Anwendungen betrachten, der es bei entsprechendem Umfang an Applikationen unmöglich macht, alles zu berücksichtigen. Zu schnell kann Software benachteilig (aber auch bevorteiligen) werden. So bleibt derzeit offen, ob die umgekehrte Richtung der optimierten Anwendungen auf die Hardware nicht effektiver ist.
    [rl]

    AOpen kündigt Aeolus FX 5600S an

    Mit der Aeolus FX 5600S präsentiert AOpen nun eine Grafikkarte auf Basis der GeForce FX 5600, die mit 128 oder 256 MB DDR-RAM ausgestattet ist. Angesprochen werden die 3,6 ns Speicherchips über ein 128bit-Speicherinterface bei einem Takt von 275 MHz DDR. Die GPU arbeitet bei einer Frequenz von 325 MHz.

    Neben einem üblichen Standard VGA-Ausgang verfügt die Karte über einen DVI Anschluss und TV-Out. Zusätzlich erlaubt man über 9 integrierte LEDs die direkte Informationen über den Status der Karte verraten. So wird der Zustand des Lüfters, der Stromversorgung von Speicher und GPU über die farblichen Lichter mitgeteilt. Wer nicht gerade ein Gehäuse mit Seitenfenster bestitzt, dürfte hiervon jedoch kaum profitieren. Viel interessanter ist die Möglichkeit, über diverse Monitor-Funktionen die Temparturen und Spannungen von Chip und Speicher auslesen zu können. Ein Feature, auf das nur selten von den Herstellern zurückgegriffen wird.

    Ab August sollen beide Varianten zum Preis von 169 Euro mit 128 MB Speicher beziehungsweise für 199 Euro bei einer Speicherkapazität von 256 MB in den Handel kommen.
    [rl]

    Freitag, den 25. Juli 2003

    PNY präsentiert neue Quadro FX Grafikkarten

    Nur wenige Zeit nach der offiziellen Vorstellung der neuen Quadro FX 3000 und 3000G Grafikchips von NVIDIA stellt der Hersteller PNY auch erste Grafiklösungen für den Workstation-Markt vor. Anbieten wird man zwei verschiedene Modelle, die auf der FX 3000 oder der FX 3000G basieren. Beide werdem mit 256 MB DDR-RAM augestattet und arbeiten mit Taktraten von 400/425 MHz für GPU bzw. Speicher. Weitere Informationen gibt es auf der Produktseite von PNY.

    Aachen-Würselen, 25. Juli 2003. PNY Technologies GmbH - die deutsche Niederlassung des gleichnamigen US-Unternehmens liefert mit der PNY Quadro FX Serie den performantesten Grafik-Speicher, der momentan für professionelle Workstation Grafik-Karten verfügbar ist.
    PNYs Quadro® FX 3000 und Quadro® FX 3000G, basierend auf NVIDIAs neuen Quadro GPUs, erhöhen die Gesamtperformance durch 27,2 GB/Sekunde Speicher Bandbreite und durch Powerwall-Fähigkeiten. Für die industrieweit höchste Auflösung sorgen Genlock- und Framelock-Funktionen. Die Serie der PNY Quadro FX 3000 wird anlässlich der diesjährigen Siggraph in San Diego vom 29- 31. Juli am Stand von PNY, Stand-Nummer 2522, vorgestellt.

    "Mit der Verfügbarkeit der PNY Quadro FX 3000 Serie beweist PNY erneut, konsequent die technisch ausgereifteste Workstation Grafik-Hardware zu liefern," sagt Uli Kübler, Sales Director der PNY Technologies GmbH. "Das neue Board spricht eine Vielzahl von Märkten innerhalb des fortschrittlichen Visualisierungs-Markts an. Dazu gehören die Automobil-Industrie, die Radiologie, die volumetrische Darstellung in der Medizin, Satellitenbilder sowie die Exploration von Öl und Gas. PNY Quadro FX ist die ideale Lösung, gemeinsam an Entwicklungen und Überprüfungen zu arbeiten. Ein komplettes Entwicklungs-Team wird somit in die Lage versetzt, in Echtzeit zu entwickeln, zu visualisieren und Probleme zu lösen. Den professionellen Video-Markt revolutioniert die PNY Quadro FX 3000G hinsichtlich Video-Nachbearbeitung und -Übertragung," ergänzt Kübler.

    PNY Quadro FX 3000 Serie
    PNY Quadro FX ist das erste Grafik-Board von PNY, dass sowohl über Framelock- als auch über Genlock-Funktionalitäten verfügt. Framelock ermöglicht es professionellen Anwendern multiple Systeme in einem Cluster zusammen zufügen um Darstellungen in lebensgroßer Umgebung abzubilden. Mittels Genlock können Grafiken mit anderen Medien wie Audio- und Video-Streams für Compositing und Editing synchronisiert werden. Diese Funktionen sind bei der PNY Quadro FX 3000G einzigartig. Eine weitere Funktion, die sowohl die PNY Quadro FX 3000 als auch die Quadro FX 3000G auszeichnet, ist der Einsatz einer Single-System Dual-Channel Powerwall. Jede einzelne Applikation kann somit auf eine große Fläche, mit Edge-Blending um eine einheitliche Luminosität zu erzielen, projiziert werden.

    PNY Quadro FX 3000 und PNY Quadro FX 3000G Spezifikationen
    - PNYQuadro FX 3000: 256MB Hochgeschwindigkeits-Speicher und NVIDIAs patentierter Single System-Powerwall Technologie ermöglichen es der NVIDIA Quadro FX 3000 texturreiche Modelle bei höchster Auflösung mit Full Scene Antialiasing zu visualisieren. Das Board wird Standard mäßig mit einem Dual DVI- (1 Dual Link TMDs Display), einem BNC- (Genlock), zwei RJ45- (Framelock) sowie einer Workstation Stereo-Schnittstelle ausgeliefert. (EVK 2.650,- Euro inklusive MwSt.)
    - PNY Quadro FX 3000G: verfügt über alle Funktionalitäten der NVIDIA Quadro FX 3000 GPU. Zusätzlich ermöglichen die einzigartigen Genlock-Funktionen die Synchronisation von Standard-Grafiken mit Standard-Video-Formaten und House-Sync-Signalen für die Video-Nachbearbeitung und das -Editing. Außerdem synchronisiert die PNY Quadro FX 3000G den Output von multiplen Systemen für geclusterte Applikationen. Standard mäßig kommt das Board mit einem Dual DVI- (1 Dual Link TMDs Display), einem BNC- (Genlock), zwei RJ45- (Framelock) sowie einer Workstation Stereo-Schnittstelle. (EVK 3.500,- Euro inklusive MwSt.)

    Die PNY Quadro FX 3000 Serie wird exklusiv von PNY System-Integratoren, Distributoren und VARs in den USA und in ganz Europa vertrieben.

    PNYs Quadro FX Serie steht für noch nie da gewesene Geschwindigkeit und Effizienz. Sie verfügt über eine Architektur, die eine Performance-Steigerung bis zu 20% (gemäß Messungen von NVIDIA) gegenüber älteren Modellen der Quadro4 Workstation-Produkte erreicht. Die Boards verfügen über echte 128-bit IEEE Floating-Point Präzision, die atemberaubende realistische Darstellungen ermöglicht. Fortschrittliche Cg Programmierbarkeit revolutioniert Spezialeffekte für OpenGL® und DirectX® Applikationen für Echtzeit-Rendering. Die neue PNY Quadro FX 3000 Serie unterstütz fast alle der bekanntesten CAD- und DCC-Anwendungen und ist für diese zertifiziert.


    [rl]

    ABIT präsentiert neues Luxus-Mainboard für Pentium 4 und Prescott

    Der älteste Hersteller hochwertiger Overclocking-Motherboards stellt heute sein aktuellstes Flaggschiff IC7-MAX3 vor. Es basiert auf Intels 875 Canterwood Chipsatz mit Unterstützung für FSB800, HyperThreading sowie DDR400 und lässt in punkto Features keine Wünsche offen. Während das von uns getestete IC7-G bereits vollends überzeugte, präsentiert ABIT nun das i-Tüpfelchen.

    So wirbt der Hersteller mit bestmöglicher Kühlung bei höchster Performance und Qualität, zu erreichen durch die OTES Technologie, welche die bisher vernachlässigten Spannungswandler kühlt und dadurch bis zu 17 Prozent mehr Performance erreichen soll. Zudem verbaute man 4-Phasen Spannungswandler, durch die ABIT "garantiert, die nächste Prozessor-Generation zu übertakten". Bedenkt man, dass nach dem Pentium 4 der Prescott ansteht, so wird klar, dass man sich indirekt auf diesen bezieht und folglich daraus abgeleitet werden kann, dass ABIT diese CPUs mit ihrem neuen Produkt unterstützen wird. Zusätzlich ermöglicht man mit FanEQ eine temperaturgeregelte Kühlung des Prozessors und mit ThermalGuard dessen Schutz vor zu hohen Temperaturen.

    Ein weiteres Merkmal des MAX3 ist die enorme Sicherheit des Systems auf Basis von Hardware-Verschlüsselung. Kaum bei anderen Herstellern zu finden bietet man damit dem Sicherheitsbewussten Anwender die Möglichkeit, auf Festplatte gespeicherte Daten vor Zugriffen Unbefugter zu schützen. Dazu wird ein zusätzlicher eNOVA X-Wall Chip verwendet, der die Daten, welche per IDE an die Festplatte gesendet werden, zunächst verschlüsselt, so dass diese für andere Systeme ohne den nötigen Schlüssel unlesbar bleiben.

    Um den enormen Bedarf an Speicherplatz zu stillen, bietet man zwei Parallel-ATA und sechs Serial-ATA Anschlüssen, von denen vier über einen extra Silicon Image PCI Chip realisiert werden. Weiterhin integrierte man Intels Gigabit LAN, Firewire, USB 2.0 und 6-Kanal Sound.

    Zur Einführung Mitte August soll das IC7-MAX3 etwa 260 Euro kosten, was natürlich nicht gerade ein Schnäppchen ist, in Anbetracht der gebotenen Features aber durchaus noch im Rahmen liegt.
    [rl]

    Verschiedene Sockel für den AMD Athlon64

    Zwei Monate vor dem geplanten Start des AMD Athlon 64 erreichten uns aus herstellernahen Kreisen nähere Informationen über die geplanten Stückzahlen für den kommenden Jahreszeitraum*. Interessant ist hierbei, dass es anscheinend bereits zum Start im 3. Quartal zwei verschiedene Versionen des Athlon64 geben soll. Zum einen wird es den Athlon 64 basierend auf dem Sockel 754 mit SingleChannel Speicherinterface, sowie zum anderen eine DualChannel Variante basierend auf dem Sockel 940 geben. Die 940 Pins der DualChannel Variante entsprechen dabei dem Pincount des Opteron. Die Variante für den Sockel 940 wird allerdings nur in kleinen Stückzahlen erscheinen, verglichen mit den Werten für den SingleChannel Athlon 64.

    Im 1. Quartal 2004 wird es dann einen DualChannel Athlon 64 geben, der auf dem Sockel 939 aufsetzt und einen schnellen Ramp-Up in den Produktionszahlen erleben soll. Bereits im 2. Quartal 2004 soll der "neue" Athlon 64 einen Großteil der Produktion ausmachen und die beiden anderen Versionen wohl schnell ersetzen. Leider ist bislang nicht bekannt, ob die 939 Pin Variante trotz des fehlenden Pins in Mainboards mit Sockel 940 betrieben werden kann.

    * exakte Stückzahlen auf Bitten von AMD entfernt
    [tm]

    Donnerstag, den 24. Juli 2003

    Microsoft DirectX 9.0b und NVIDIA Detonator XP 45.00

    Mit der ersten offiziellen Version von DirectX 9 hat Microsoft auch gleich einen schwerwiegenden Fehler in den Vorgängerversionen ab 5.2 behoben. Er ermöglicht es, über Webseiten beliebigen Code auszuführen und so im schlimmsten Fall private Daten auszulesen oder zu löschen. Dazu stellt der Software-Riese verschiede Patches bereit, die das Sicherheitsloch schließen sollen. Ein Update ist wärmstens zu empfehlen.

    Sicherheitspatch für DirectX 9.0 und 9.0a
    DirectX 9.0b SDK Developer Runtime
    DirectX 9.0b End-User Runtime

    Des Weiteren ist ein neuer Grafiktreiber für NVIDIAs Grafikchips aufgetaucht. Der Detonator XP 45.00, der sich in verschiedenen Dateien aber auch noch als 44.90 zu erkennen gibt, ist für alle Grafikkarten mit Chip ab GeForce4 TI geeignet und kann bei Station-Drivers heruntergeladen werden. Informationen zu Verbesserungen oder Neuerungen sind derzeit noch rar, weshalb auch diesmal die Verwendung wieder auf eigene Gefahr ist.
    [rl]

    Computex 2003 wird doch noch ein Erfolg?

    Noch in den vergangenen Monaten während der SARS-Gefahr sprachen die Veranstalter der Computex von mangelnder Nachfrage und zu geringer Auslastung der taiwanischen Computer-Messe aufgrund des Virus. Nun, nachdem die Gefahr gebannt ist, scheint sich wider Erwarten doch noch alles zum Besten zu wenden. Nach einem Bericht der DigiTimes geht man sogar von neuen Rekordzahlen aus. Die Computex 2003 sei so gut besucht, dass man sogar aus Platzmangel eine weitere Halle bauen lassen müsse, welche wiederum schon jetzt vollkommen ausgebucht ist.

    So kann man überaus gespannt auf den 22. September warten, wenn die Messe schließlich ihre Pforten öffnet. Eventuell bietet sich mit dieser Veranstaltung auch gleich die Gelegenheit, durch SARS erlittene Verluste wieder etwas auszugleichen. Gespannt schauen außerdem viele Menschen der für den 23. September erwarteten Vorstellung des Athlon 64 von AMD entgegen, die ebenfalls im Rahmen der Messe stattfindet.
    [rl]

    NVIDIA kündigt Quadro FX 3000 Serie für Workstations an

    Der Grafikchip-Entwickler NVIDIA hat seine neue Grafiklösung Quadro FX 3000 angekündigt, welche insbesondere auf den Einsatz im professionellen Umfeld zielt. Das Unternehmen bietet zwei Modelle an, welche eine Bandbreite von über 27 GB/s liefern können und mit 256 MB Grafikspeicher ausgestattet sind. Im Unterschied zur Quadro FX 3000 verfügt die FX 3000G über weitere Features wie Framelock und Genlock. Sie sollen die Darstellungen verschiedener Systeme zusammenfügen und so Darstellungen in lebensgroßen Umgebungen zu projezieren. Genlock bietet zusätzliche Funktionen zur Videoverarbeitung und -übertragung.

    Die Karten befinden sich bereits in der Serienproduktion und sollen unter anderem in verschiedenen Workstation-Systemen von HP und IBM zum Einsatz kommen. Zur diesjährigen Siggraph in San Diego, die vom 29. bis 31. Juli stattfindet, will man die Profikarten am eigenen Stand ausführlich vorstellen. Zu Preisen und Erscheinungsterminen im Handel ist uns zum aktuellen Zeitpunkt noch nichts bekannt.

    Update: Unsere Kollegen der X-bit labs haben nun die Preise für die Karten heraus gefunden. Nach ihren Angaben wird die Quadro FX 3000 circa 2395 US-Dollar kosten, die etwas besser ausgestattete Quadro FX 3000G soll mit 2995 US-Dollar zu Buche schlagen. Mit diesen Preisen dürfte sie für den Normal-User erst einmal unerreichbar bleiben. Deutlich wird dadurch aber auch, dass man vorerst nicht plant, die Vorgänger Quadro FX 1000 und 2000 zu ersetzen. Das Angebot wird lediglich im Highend-Sektor erweitert.
    [rl]

    VIA präsentiert neue Gehäuse für das EPIA M10000

    VIA und Casetronic erweitern ihre Produktpalette um die beiden Mini-ITX Gehäuse Travla C137 und Travla C138, welche die Nachfolge des bisher kleinsten VIA M10000 Gehäuses C134 antreten. Sie sind ausbaufähiger als ihr Vorgänger und wurden mit einer verbesserten Stromversorgung ausgestattet, um auch anspruchsvollen Anforderungen gerecht zu werden.

    Das Travla C137 bietet Platz für zwei PCI-Karten, eine Festplatte und ein CD/DVD-Laufwerk. Zudem bietet es vier USB 2.0 Ports und zwei Firewire Ports. Das C138 ist mit 20 x 10 x 20 cm etwas kleiner, besitzt dafür aber nur einen PCI-Slot sowie zwei USB 2.0 und Firewire Ports. Beide Modelle enhalten wahlweise ein Power Board mit 90 oder 120 Watt und bestehen aus silber oder schwarz lackiertem Aluminium.

    Bestückt mit dem VIA EPIA M10000 Mini-ITX Mainboard eigenen sich die kompakten Systeme besonders für den leisen Einsatz im Wohnzimmer als Video-Player oder Audio-Anlage. Für hardwareintensive Spiele dürfte das System aufgrund des VIA KM266 Chipsatzes eher ungeeignet sein. Das Board ist bereits für circa 178 Euro im Handel erhältlich. Wann und zu welchem Preis die neuen Gehäuse den europäischen Markt erreichen werden, ist uns zur Zeit noch nicht bekannt.


    [rl]

    Mittwoch, den 23. Juli 2003

    ASUS stellt mit dem AW171 die weltweit erste Opteron Workstation Basis vor

    Mit dem AW171 präsentiert ASUS ein Barebone-System, dessen Herzstück aus dem SK8N Mainboard mit NVIDIA nForce3 Pro 150 Chipsatz besteht. Dabei ist dieser neue Chipsatz für Opteron 100 Prozessoren gedacht, also jene Single Opteron CPUs, welche AMD für den Workstation Bereich vorgestellt hat. Das SK8N bietet dabei 6 USB 2.0 und 2 Firewire-Ports, sowie onboard Gigabit Ethernet. Zusätzlich ist es mit dem Promise R20378 SATA- / PATA Controller ausgestattet, welcher Serial ATA RAID (RAID 0, 1, 0+1) Funktionalität bietet.

    Obwohl die Bezeichnung Barebone von den meisten Anwendern derzeit als Mini-Gehäuse Form verstanden wird, ist dies beim AW171 nicht der Fall. Es handelt sich dabei um ein vollwertiges Midi-Tower-Server Gehäuse mit den Abmessungen 60 (Länge) x 22 (Breite) x 44 (Höhe) cm. Um die Bezeichnung Barebone zu erfüllen, wird das Gehäuse neben der Hauptplatine natürlich mit einem Floppy-Laufwerk ausgestattet sein. Zudem kann der Käufer optional wählen zwischen verschiedenen optischen ASUS-Laufwerken.

    Taipei, Taiwan; July 22, 2003 - ASUSTeK Computer Inc. (ASUS), a leading provider of high-performance computer systems, today introduced the AW171, the world's first workstation to support the latest AMD Opteron processor. The all-new ASUS workstation, based on the NVIDIA nForce 3 pro 150 chipset, incorporated cutting-edge technology and unique designs to offer a high-performance and cost-effective solution.

    With the AMD Opteron processor, the AW171 provides 32-bit and 64-bit computing capability for the most demanding applications. Combined with four 184-pin DIMM sockets supporting a maximum of 8GB memory capacity, it is the perfect device for excellent performance. For peripheral connection and networking, the AW171 supports six USB 2.0 ports, up to two IEEE 1394 ports, one onboard audio port and high-speed Gigabit LAN technology.

    The AW171 comes equipped with the Promise R20378 RAID controller onboard to offer support for two IDE and two Serial ATA hard disk drives, which enable RAID 0, 1, 0+1, functions for better performance and data protection.

    The AW171 allows superior performance without the extra baggage of overheating through an excellent system layout that increases airflow. In addition, the unique Smart Fan technology, found only on ASUS systems, monitors system temperatures and automatically adjusts fan speeds to maintain acoustics at the most suitable level.

    Key Specifications:

    AW171
    Processor Socket 940 for AMD Opteron processor
    Chipsets NVIDIA nForce 3 pro150
    Memory 4 x 184-pin DIMM Sockets support max. 8GB PC2700 / PC2100/ PC1600 ECC DDR SDRAM Registered memory
    Expansion 1 x AGP 8x slot, 5 x 32-bit/33MHz PCI slots
    Hard drive bay 5 x Internal HDD Bays
    Built-in devices 1 x Gbit LAN, 6 x USB ports
    Hard disk drives 5 x 3.5" ATA 133 IDE/SCSI Internal hard drive bay
    Others 320W power supply and 218x445x610 19", 5U rack

    Weitere Informationen zum AW171 finden sich hier auf der Hersteller Webseite. Die letztendliche Preisgestaltung steht zur Zeit noch nicht fest und ist natürlich auch abhängig von der Wahl des optionalen Zubehörs. Inkl. dem SK8N, einem Floppy-Laufwerk und einem ASUS CD-ROM Laufwerk, wird sich der Preis bei ca. 450 €uro bewegen.
    [pg]

    Fujitsu-Siemens mit i875P Mainboards

    Wie das ZDNet berichtet, hat sich Hersteller Fujitsu-Siemens Computer, entgegen erster Planungen nun doch dazu entschlossen, Mainboards auf Basis des i875P Chipsatzes zu produzieren. Grund dafür sei wohl die hohe Kundennachfrage. Die FSC Platinen wird es mit dem D1683 als Micro-ATX und dem D1688 als ATX Format geben. Dabei sollen die beiden Produkte etwa im August im Handel erscheinen. FSC habe dabei Verzögerungen in Kauf genommen, um die beiden Mainboards bereits gem. den Intel Änderungen im FMB 1.5 (Flexible Motherboard Design) zu produzieren und damit die derzeitigen Voraussetzungen zur Prescott Kompatibilität zu erfüllen.

    Wie viele Hersteller, wird auch FSC bei beiden Hauptplatinen eigen entwickelte Techniken zur Geräuschreduzierung einsetzen, welche sich hierbei sogar auf Festplatten und CD-Laufwerke auswirken sollen. Die Preise bei Einführung sollen sich zwischen 180 und 190 €uro bewegen.
    [pg]

    Au-Ja mit einer Fülle an neuen Reviews

    Unsere Kollegen von Au-Ja waren wieder einmal überaus fleißig und präsentieren uns einige neue Artikel. Dabei nahm man sich unter anderem dem Shuttle XPC SB61G2 Barebone-System mit Intel i865G Chipsatz an. Shuttle, schon eine ganze Weile sehr rege im Barbone-Segment tätig, verwendet hierzu das bekannte Alu-Gehäuse, welches beispielsweise auch als XPC-SN41G2 mit nForce2 Mainboard erhältlich ist.

    Weiterhin haben die Kollegen ihren großen Grafikkarten Benchmarkvergleich mit insgesamt 27 Grafikboards um die Vertreter HIS Radeon Excalibur 9200 ViVo und AOpen Aeolus FX5600 128MB ergänzt. Wo sich die beiden Testkandidaten im gesamt Parcours platzieren, erfahrt ihr hier.

    Mit dem Z-Cyber Proton Stick betrachten die Kollegen einen USB 1.1 fähigen Flash-Speicher-Stick, dessen Besonderheit allerdings in der Größe liegt, denn mit nur 3mm Dicke verspricht der Stick absolute Mobilität ohne den Träger dabei in irgendeiner Form zu stören. Allerdings bietet der Stick auch noch weitere, feine Details, die man hier nachlesen kann.

    And last but not least, haben unsere Partner sich mit dem MR Chieftec Minivario die schwarze, schallgedämmte Variante diese Gehäuses angesehen, welches auf der Chieftec CS-Gehäuseserie aufsetzt.

    Viel Spaß beim lesen.
    [pg]

    SiS648FX im Test @TweakPC

    Kollege Thomas Kallwass von TweakPC hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, in welchem Leistungssegment sich wohl der aktuelle SiS648FX Chipsatz für Pentium 4 Prozessoren platzieren kann. Dabei sollte es dieser FSB800 fähige Ein-Kanal Speicher-Chipsatz nicht unbedingt einfach haben, im Vergleich zu den Plattformen mit Zwei-Kanal Speicherinterface. So musste sich der 648FX mit den Kontrahenten 845PE (Single-Channel), 850E (Dual-Channel RDRAM), 865PE (Dual-Channel), 875P (Dual-Channel) und natürlich der SiS hauseigenen Konkurrenz mit Zwei-Kanal Speicherinterface SiS655 messen.

    Als Plattform für den SiS648FX Chipsatz trat das Hersteller eigene Referenzboard an, welches sich, trotz der geringeren Speicherbandbreite recht gut schlug. Im Ergebnis, nach sehr vielfältigen Benchmarks, zeigte sich im Mittel, dass der für den Einsteiger gedachte SiS648FX lediglich knapp 4% hinter den derzeitgen High-End Plattformen liegt. Wo genau sich nun die Leistungsunterschiede zeigten, erfahrt ihr im Bericht der Kollegen.
    [pg]

    Dienstag, den 22. Juli 2003

    Macweites

    Das Thema G5 wird diesmal nur kurz angeschnitten. Wir berichteten ja bereits vor 2 Wochen über die beiden G5 Artikel bei Ars Technica, der Autor führte nun ein Interview mit zwei IBM-Entwicklern und konnte noch einige zusätzliche Informationen, zum Beispiel über den Aufbau der Altivec Einheit, in Erfahrung bringen. Ob es SMT (simultaneous multithreading), dem Äquivalent zu Intels Hyperthreading, und/oder einen integrierten Speichercontroller, wie im AMD Opteron und Athlon 64, in zukünftigen Prozessoren von IBM geben wird, wurde nicht klar beantwortet.

    Letzte Woche vermeldete Apple die aktuellen Quartalszahlen. Bei einem Umsatz von 1,545 Mrd US-Dollar und einem Gewinn von 19 Mio Dollar wurde ein leichter Zuwachs gegenüber dem Vorjahr und dem letzten Geschäftsquartal erziehlt. Viel wichtiger für uns als Computermagazin sind die Verkaufszahlen der einzelnen Modelle.

    Modellverkaufte EinheitenÄnderung gegenüber Vorjahr
    iMac/eMac287.000-24 %
    iBook190.000+12 %
    PowerBook161.000+71 %
    PowerMac133.000-20 %
    iPod304.000+462 %


    Wie man deutlich sieht, haben vor allem die Zuwächse im mobilen Bereich für das positive Ergebniss gesorgt. Der Anteil dieser Geräte ist auf 46 Prozent gestiegen. Weiterhin ist das Geschäft mit dem iTunes Music Store sehr erfolgreich. Es wurden bisher 6,5 Millionen Titel verkauft und man steht kurz vor der Gewinnschwelle. Apple hofft nun mit dem G5 die rückläufigen Desktopverkaufszahlen zu stoppen und mit der Windows Version von iTunes den Marktanteil des eigenen Online-Musikangebots weiter zu erhöhen. Als Reaktion auf die über den Analystenerwartungen liegenden Zahlen kletterte die Apple Aktie anschließend auf über 20 US-Dollar.

    Für Windows gibt es jetzt ebenfalls die QuickTime Version 6.3 zum Download. Apropos QuickTime, Apple stellte den aktuellen G5 Werbespot online. Die Apple Fans waren auch nicht untätig, so hat ein iPod Besitzer ein lustiges Video über sein "Verhältnis" zu dem mobilen Abspielgerät hier online gestellt. [ch]

    OpenOffice 1.1rc1 zum Download freigegeben

    Die Office-Suite basierend auf SUNs Star Office ist seit heute auch in deutscher Sprache zum Download freigegeben. Im Release Candidate 1 wurden zahlreiche Neuerungen wie der direkte Export ins PDF-, AportisDoc- (Palm), Pocket Word- oder XHTML-Format eingeführt. Außerdem ist es mit den integrierten Zeichenprogrammen Draw und Impress nun möglich, ins Flash-Format zu exportieren. Zudem wurden die Filter für MS Office Formate verbessert und ein Assistent eingearbeitet, welcher Fehlermeldungen direkt an die Entwickler senden kann.

    Die fertige Version von OpenOffice.org 1.1 wird für Ende August erwartet. Bis dahin sollen noch zahlreiche Testversionen erscheinen, um möglichst viele Fehler vor dem endgültigen Release zu finden. Die deutsche Version kann nun von den Servern des Projektes und zahlreichen Mirrors bezogen werden und steht zur Zeit für Windows, Linux und Solaris bereit.
    [rl]

    Montag, den 21. Juli 2003

    Erstes ITX-Board für den Pentium 4

    Die hochintegrierten Mainboards im von VIA inaugurierten ITX-Format gab es zunächst nur für den betagten Sockel 370 bzw. mit fest aufgelötetem VIA C3-Prozessor, der trotz zuletzt 1 GHz Taktfrequenz weiterhin eher schwach auf der Brust ist - verglichen zu einem gleichgetakteten Celeron - und daher wohl eher etwas für etwas anspruchslosere User bzw. absolute Silentfreaks ist. Nichtsdestotrotz sind die Boards angesichts ihrer hochintegrierten Architektur mit onboard Grafik, LAN, USB 2.0, FireWire etc. recht interessant, auch sind inzwischen formschöne Gehäuse dafür erhältlich.

    Aus dem Hause Commell Systems kommt seit einigen Wochen eine auch unter Leistungsaspekten sehr interessante ITX-Lösung, die per Sockel 478 und i845GV-Chipsatz Pentium 4-M-Prozessoren mit FSB400 bis hin zu 2,5 GHz unterstützt und mit Intels "Extreme Graphics" auch eine stärkere integrierte Grafikeinheit verglichen zum VIA-Savage mitbringt.

    Weitere Features sind - wie bereits genannt - neben LAN, USB 2.0 und FireWire noch 5.1-Sound, TV-out und ein Solid State Disk Interface. Auch zwei PCI-Karten können mittels optionaler Riser-Karte noch untergebracht werden. Erhältlich sind die Commell-ITX-Boards z.B. bei Spectra ab 175 Euro.
    [vw]

    Neues zum nVIDIA NV36 Chip

    In einer Newstabelle bei den Kollegen von NFI kann man Details zum nächsten nVIDIA Chip, dem NV36, einsehen. Dieser soll bekanntlich, den letzten Gerüchten zufolge, im September auf den Markt kommen und ins (obere) Mainstreamsegment drängen. Den Informationen nach sehen die Daten zum Chip wie folgt aus:

    • 0,13µm Chip, gefertigt bei IBM, 82 Millionen Transistoren
    • 500 MHz Chiptakt
    • 325 MHz Speichertakt
    • 256 Bit DDR-Speicherinterface
    • Architektur im Vergleich zum NV35 halbiert, sprich von 4x2 auf 4x1
    • soll als GeForceFX 5700 auf den Markt kommen

    Auf dem Papier sieht der neue NV35 Abkömmling schon recht gut aus. Vor allem der Chiptakt überrascht auf den ersten Blick, da die GeForceFX 5900 Ultra mit 50 MHz weniger als der neue NV36 taktet. Dies lässt auf einen sehr guten 0,13µm Fertigungsprozess schließen, wobei der Chip sicherlich auch auf eine geringe Verlustleistung getrimmt wurde. Der Kühler sollte aus diesen Gründen in Kombination mit dem kleineren Transistoraufkommen auch nicht zu groß und vor allem auch nicht zu laut ausfallen.

    Insgesamt läßt die GeForceFX 5700 auf eine schnelle Mainstreamkarte hoffen, welche aus Käuferinteresse natürlich nicht zu teuer sein sollte. Die ATi Konkurrenz im Mainstreamsektor Radeon 9600 Pro sollte man mit dieser Karte jedenfalls abhängen können.
    [mg]

    Samsung präsentiert neusten PDA-Prozessor

    Der Halbleiter-Hersteller Samsung präsentiert einen neuen Prozessor für PDAs, welcher bei einer Taktfrequenz von bis zu 533 MHz und Spannungen von circa 1,3 Volt betrieben werden soll. Der S3C2440 soll ab dem vierten Quartal in hohen Stückzahlen produziert werden. Erste Muster mit 533, 400 und 300 MHz stehen aber bereits zur Verfügung. Unterstützt werden alle gängigen Betriebssysteme für PDAs wie Windows CE, Palm OS, Symbian OS und Linux.

    Ersten Informationen zufolge soll man sich bereits mit der 266 MHz-Variante gut gegen den 400 MHz XScale aus dem Hause Intel durchsetzen können, der bis jetzt das schnellste Modell repräsentierte. Mit der 533 MHz-Version erwartet man einen noch deutlicheren Vorsprung zur Konkurrenz, so dass Samsung anscheinend mit Recht von der "schnellsten CPU für mobile Anwendungen" sprechen kann.

    Schwalbach/Ts., 21. Juli 2003: Samsung Electronics, einer der führenden Halbleiterhersteller, hat den weltweit schnellsten CPU für mobile Anwendungen, den S3C2440, mit einer Core-Geschwindigkeit von 533 MHz auf den Markt gebracht. Der neue CPU wird die Entwicklung neuer Dienste, Funktionen und Multimedia-Inhalte für mobile tragbare Geräte wie beispielsweise PDAs und Smartphones vorantreiben.

    "Die zunehmende Popularität mobiler Anwendungen lässt den Bedarf an mobilen Hochleistungs-Prozessoren mit niedrigem Energieverbrauch ansteigen", sagt Vice President Yun-Tae Lee vom Mobile Design Project Team im SOC R&D Center von Samsung Electronics. "Samsung entwickelte den neuen 533-MHz-Prozessor unter Verwendung des eigenen, einzigartigen Hochgeschwindigkeitsprozesses und der Low-Power-Design-Technologie in Verbindung mit einem optimierten Power-Management-Verfahren, das höchste Leistungsfähigkeit bei einer minimalen Energieversorgung erlaubt."

    Der Prozessor von Typ S3C2440 bietet Leistungsmerkmale, die einen Mehrwert für den Endverbraucher bedeuten, wie beispielsweise Schnittstellen zu Kameras, Unterstützung von TFT- und STN-LCD-Displays, SD/MMC/SDIO, USB-Host- und -Device sowie einTouch-Screen-Interface. Aufgrund der umfassenden Reihe an gängigen System-Peripheriefunktionen reduziert der Prozessor vom Typ S3C2440 die Gesamtsystemkosten und macht es überflüssig, zusätzliche Komponenten zu konfigurieren.

    Der CPU unterstützt die führenden Betriebssysteme einschließlich Microsoft Windows CE, Palm OS, Symbian OS und Linux. Außerdem ist auf dem CPU ein Flash-Speicher vom NAND-Typ zum booten integriert, so dass sich NAND-Speicherkarten hoher Kapazitäten nutzen lassen, ohne dass dazu ein weiterer Chip erforderlich ist.

    Der S3C2440-CPU enthält den ARM920T-Core. Dabei handelt es sich um einen 16/32-Bit-RISC-Mikroprozessorkern, der höchste Leistungsfähigkeit bei geringem Flächenverbrauch auf dem Chip erreicht und eine niedrige Spannungungsversorgung von lediglich 1.3 V benötigt. Der Baustein wurde auf Basis einer CMOS-Standardzellen-Technologie mit Strukturgrößen von 0.13 µm sowie einem Memory-Compiler entwickelt und übernimmt die Advanced-Microcontroller-Bus-Architecture (AMBA).

    Eine kürzliche Prognose von Gartner Dataquest besagt, dass der weltweite Markt für Applications- und Multimedia-Prozessoren 2003 voraussichtlich 25 Millionen verkaufte Einheiten erreichen wird und bis 2007 auf bis zu 170 Millionen Einheiten steigt. Muster der Hochgeschwindigkeits-Low-Power-CPU S3C2440 für mobile Anwendungen stehen ab sofort in 533-MHz-, 400-MHz- und 300-MHz-Versionen zur Verfügung. Die Fertigung in hohen Stückzahlen wird ab dem vierten Quartal 2003 beginnen.


    [rl]

    Zur Prescott Gerüchte-Küche

    Mit den Gerüchten der vergangen Wochen wurde eine zunehmend größere Anwender-Zahl unruhig gestimmt, weil ihre eben erst teuer erworbenen Springdale- und Canterwood-Mainboards nicht mehr zukunftssicher sein sollten, und für den Prescott angeblich aufgrund anderer Anforderungen neue Motherboards fällig werden sollten.

    Bereits vor einigen Tagen berichteten wir, dass sich Intel quasi noch im Validierungsprozess für den Prescott befindet und selbst noch keine hundertprozentigen Aussagen treffen kann. Jedoch äußerten sich auch schon erste Mainboard-Hersteller zu den Problematik und gaben anfängliche Erklärungen mit schwammigen Begründungen ab. Fasst man diese zusammen so scheint zumindest als sicher zu gelten, dass irgend ein Prescott-Prozessor auf den derzeitigen Mainboards laufen wird – und sei es ein Celeron auf Prescott-Basis. Welche technischen Details dieser letztendlich besitzen wird, sei dahingestellt. Fakt ist, dass die Chipsätze selbst Prescott-tauglich sind.

    Zu bedenken bleibt, dass der Prescott für einen neuen Sockel entwickelt wird und mit den Sockel-478-Modellen nur eine gewisse Abwärtskompatibilität für den Übergangszeitraum geschaffen werden soll. Ein ähnliches Vorgehen war zuvor beim Wechsel von Sockel 423 auf 478 zu beobachten, mit dem erstgenannter recht schnell an Aufmerksamkeit verlor. So kann man auch für die kommende Umstellung erwarten, dass der Sockel 775 seinen Vorgänger in kurzer Zeit verdrängen wird.

    Das heißt, es werden vermutlich gerade diejenigen, die aktuellste Prozessor-Technologie einsetzen wollen, am ehesten den Sockel wechseln, um dann auch die schnellsten Modelle verwenden zu können. Der zurückhaltende Anwender, der seine Hardware für längere Zeit behält, wird meist auch nicht zu den teuersten Komponenten greifen, woraus sich ableiten ließe, dass für ihn der Prescott als neuestes Highend-Produkt vom Preis-Leistungs-Verhältnis her gar nicht in Frage kommt. Schließt man diese beiden Benutzergruppen aus, bleiben noch jene, die sowieso vorhaben, demnächst ein neues System anzuschaffen und dann je nach Geldbeutel zum aktuelleren Prescott oder zum preiswerten Northwood tendieren. Wer voll Prescott-Unterstützung braucht, wird allerdings noch einige Monate mit dem Kauf warten müssen.

    Gerade jetzt, im Sommerloch, wo gute Nachrichten rar sind, sollte man das Thema nicht überbewerten. Bei Intel ist das Umstellungsverfahren durchaus üblich und stellt bisher keineswegs ein Skandal dar, wie einige Seiten gern glauben machen wollen. Wie hoch die Performance der Sockel-478-Prescotts letztendlich liegen wird, sei vorerst noch dahingestellt. Dies wird sich zeigen, wenn Intel das Sample-Stadium hinter sich gelassen hat, seinen Prozessor ausreichend validiert und schließlich offiziell vorgestellt hat.
    [rl]

    VIA zu Gast bei den Kollegen des Planet 3DNow!

    Unsere Kollegen vom Planet 3DNow! erwarten zu ihrem heutigen Themen Nachmittag mal wieder hohen Besuch. Dieses mal wird Chipsatzspezialist VIA sich den Fragen der Anwender stellen (und hoffentlich beantworten können ;)).

    Da sich unter den anwesenden VIA-Mitarbeitern auch Mitarbeiter befinden, die kein Deutsch sprechen, wird dieser Themennachmittag teilweise in Englisch erfolgen müssen. Zum Planet 3DNow! Themennachmittag mit VIA gelangt ihr über vorstehenden Link. Um ca. 16.00 Uhr solls losgehen. Somit bleiben noch ein paar Minuten sich Fragen auszudenken ;).
    [pg]

    Sonntag, den 20. Juli 2003

    Neue Celeron Mobil-Prozessoren auf Basis des "Banias"

    Der Prozessor-Hersteller plant anscheinend für das erste Quartal im kommenden Jahr seine Mobile-Celeron Sparte aufzustocken. Nach Informationen der DigiTimes soll dann die ersten Celeron-CPUs mit Banias-Kern erscheinen, welcher zur Zeit in aktuellen Pentium-M Prozessoren verwendet wird. Wie üblich wird beim Celeron jedoch etwas an den Features gespart, sodass dieser dann bei einer Taktrate von 1,3 GHz bei FSB400 nur mit halbem L2-Cache von 512 KB auskommen muss. Im zweiten Quartal soll dann ein Modell mit 1,4 GHz folgen. Zudem sollen die aktuellen CPUs mit 256 KB L2-Cache stückweise aus der Produktion genommen werden.

    Der neue Mobile-Celeron soll seinen Einsatz in Notebooks und Tablet-PCs finden, und dort vor allem durch seinen geringen Preis die Centrino-Technologie auch für den Mainstream und Low-Cost Sektor interessant machen. So werden erste Notebooks mit Celeron-Prozessor im Preisbereich zwischen 1000 und 1300 US-Dollar erwartet. Durchaus eine Alternative zu den teuren Pentium-M Systemen, zumal auch die Performance des Celerons für den mobilen Einsatz meist ausreichen dürfte.
    [rl]

    Freitag, den 18. Juli 2003

    Auch Corsair mit "DDR500" Speichern

    Nachdem wir heute erst über die seitens Kingston angekündigten DDR500 Speichermodule berichteten, möchten wir euch natürlich auch nicht Corsairs Mitteilung vorenthalten. Dabei mag zu berücksichtigen sein, dass es offiziell keine von der JEDEC verabschiedete Spezifikation für DDR500 Speichermodule gibt, in beiden Fällen aber die Hersteller den Betrieb bei dieser Taktfrequenz (250 MHz DDR) garantieren.

    "Fremont, CA, July 14, 2003: Corsair Memory, Inc., a global leader in ultra-performance DDR memory modules for PC gamers and enthusiasts, today announced their first XMS4000 product, the TWINX1024-4000. Corsair's new XMS4000 part, based on 500MHz DDR technology, delivers extreme memory performance when used with the new breed of overclockable dual channel DDR motherboards.

    Corsair designed this new module to support the highest clock speeds possible which translates to optimum performance. To select the fastest available components Corsair’s Compatibility Lab performed exhaustive benchmark tests on a broad range of RAM chips from a multitude of different chip makers.

    Moreover, the company developed a stringent battery of tests which every XMS module built must pass at its rated speed before being shipped. XMS4000 modules are tested at 500MHz with 3-4-4-8 latency settings at 2.75V. All XMS4000 modules are tested in an Asus P4C800 dual channel DDR motherboard based on the Intel 875P “Canterwood” chipset. TwinX kits are tested as a matched pair and physically packaged together immediately after passing test, guaranteeing that the customer receives a product that has been verified in the dual channel environment.

    All XMS modules are delivered in a stylish aluminum heat spreader that enhances performance by keeping the components cool. "Our XMS4000 memory modules simply out-perform all existing parts on the market” said Corsair VP of Product Development, John Beekley. “Corsair’s elaborate test methodology ensures that every XMS module we ship will perform at its rated specifications. As a result, our customers can be assured that our products are not only the fastest, but also the most reliable on the market” continued Mr. Beekley.

    The TWINX1024-4000 is a 1 GByte, 500 MHz DIMM module pair consisting of two matched CMX512-4000 DIMMs available in either black or silver (PT) heat spreaders. It is available immediately from resellers worldwide. A list of frequently asked questions on XMS4000 can be found here.


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    MemorySolutioN bietet nun auch 1 GB DDR-SDRAM Module DDR333

    Ab sofort gibt es vom Hersteller Memory SolutioN auch DDR-SDRAM Speicher der DDR333 Spezifikation mit Kapazitäten von 1 GB. In anbetracht der derzeitig günstigen Speicherpreise, sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

    Breisach 17. Juli 2003 - Zuwachs bei den takeMS-Speicherriegeln, der bekannten Eigenmarke des Herstellers MemorySolutioN. Die neuen PC2700 Module mit 1 GB Speicherkapazität sind ab sofort verfügbar. Die DDR333 Speicher markieren den gegenwärtigen Spitzenposition im takeMS-Portfolio, was die Kapazität betrifft und stoßen damit bei Speicher-Upgrades für PCs, Workstations und Server in eine neue Leistungsklasse vor. Mit Latencies von 2,5-3-3 bietet die 1 GB Version dieselben, schnellen Zugriffe, wie die kleineren Module.

    Angesichts des geringen Preisunterschieds zu den bisher im 1 GB Segment maßgeblichen DDR266-Modulen glaubt Edmund Dägele, Geschäftsführer bei MemorySolutioN, dass Kunden gern auf die DDR333-Technik umschwenken werden, denn: "Die neuen Module sind selbstverständlich abwärtskompatibel und zugleich zukunftssicher. Damit steht einer Erstausstattung oder dem Aufrüsten bestehender Rechner-Systeme mit moderner Speicher-Technologie eigentlich nichts mehr im Wege. DDR400 Module bieten zwar weiterhin einen Performancevorteil, jedoch ist nicht mehr damit zu rechnen, dass sie je mit einer Kapazität größer als 512 MB gefertigt werden. Wer also wirklich viel Arbeitsspeicher in seinem Rechner benötigt, kann guten Gewissens auf die nur unwesentlich langsameren DDR333 Module setzen."

    Wie gewohnt sind alle takeMS Markenspeicher sorgfältig auf Kompatibilität und Zuverlässigkeit getestet. "Jeder einzelne Chip wird vor der der Assemblierung geprüft", versichert Edmund Dägele. "Das gleiche geschieht dann nocheinmal mit den fertigen Modulen. Daher kann MemorySolutioN auf alle takeMS Speichermodule problemlos zehn Jahre Garantie gewähren."
    Tagesaktueller Preis auf Anfrage.


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    Starttermin für den Athlon 64 nun offiziell

    Der Prozessorhersteller Advanced Micro Devices verkündete mit seinen Umsatzstatistiken für dieses Quartal gleichzeitig den offiziellen Starttermin des langerwarteten Athlon 64.

    Nur mit Mühe können den Bilanzen einige positive Aspekte abgewonnen werden, die sich im Wesentlichen auf eine Verlustminimierung um circa 45 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Quartal des Vorjahres beschränken. Zwar liegt der Umsatz mit 645 Millionen US-Dollar sogar etwas höher als nach der Korrektur im Juni ursprünglich erwartet, doch hinterließ die SARS-Krise im asiatischen Raum trotzdem ihre Spuren. Während AMD von einer beachtlichen Nachfrage nach den im April vorgestellten Opteron Serverprozessoren spricht, klagen Unternehmen wie Newisys über mangelnden Absatz.

    So scheint der in Aussicht gestellte AMD Athlon 64 einer der wichtigen Lichtblicke zu sein, auf die sowohl Hersteller als auch die Kundschaft hoffen. Er wird nun offiziell am 23. September auf der Computex 2003 präsentiert. Ob nun 940, 939 oder doch nur 754 Pins, vermag momentan keiner mit Sicherheit zu sagen, sodass es wieder einmal mehr an der Zeit ist, abzuwarten bis sich der Nebel lichtet.
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    Neues bei TweakPC

    Unsere Kollegen von TweakPC haben sich mit dem Lian Li PC60 einen Klassiker aus der Reihe der Aluminiumtower angesehen. Neben Optik und Gewicht kann der PC60 trotz seiner inzwischen schon recht langen Marktpräsenz immer noch durch seine reichlichen Lüftungsmöglichkeiten, Luftfilter und die integrierte Lüftersteuerung überzeugen, wobei Material und Ausstattung natürlich ihren Preis haben.

    In Anbetracht der hochsommerlichen Temperaturen dürfte der eine oder andere sich Gedanken über eine adäquate Festplattenkühlung machen. Eine Möglichkeit, hier Abhilfe zu schaffen und u.a. die elektronischen Bauteile an der Unterseite zu kühlen, könnte der TTC-HD12-Festplattenkühler von Titan sein, der zudem noch in netter Farbgebung daherkommt. Die Casemodder dürften zusätzlich den beleuchteten Lüftergittern von Revoltec einigen Reiz abgewinnen, wenn es nicht nur eine effiziente, sondern auch eine auffällige Gehäuselüftung sein soll.
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    Kingston präsentiert DDR500 Speicher

    Der Speicherhersteller Kingston erweiterte nun seine HyperX Produkt-Serie um DDR500 und DDR466 Speichermodule, die wahlweise mit Kapazitäten von 256 oder 512 MB erhältlich sind. Zudem befinden sich auch hier wieder Kits im Programm, welche zwei zusammen getestete Module mit insgesamt 512 MB oder 1 GB Speicher enthalten. Im Gegensatz zu Modulen anderer Hersteller mit gleicher Frequenz glänzen die HyperX-Modelle durch ihre außergewöhnlich niedrigen Spannungswerte von 2,65 V bei 3-4-4-8 Timings und sollen so die Temperatur-Belastung in den Systemen verringern.

    Der empfohlene Verkaufspreis für ein 256 MB PC4000 (DDR500) Module beträgt 105 Euro sowie 210 Euro für die doppelte Kapazität. Der PC3700 DDR466 Speicher liegt bei 94/ 178 Euro für das das 256/ 512 MB Modul. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Herstellers.
    [rl]

    ATI startet Serienproduktion des R360 Grafikchips

    Nachdem erste Vermutungen in Bezug auf die zu erwartende Serienproduktion des nächsten Grafikchips von ATI bereits Mitte Mai laut wurden, will TheInquirer nun erfahren haben, dass diese nun angelaufen sei. Da der Chip schon im Herbst auf dem Markt erwartet wird, kann man davon ausgehen, dass die Zeitspanne zwischen Tape-Out und Start der Massenproduktion, welcher bei neu entwickelten Karten gut zwei bis drei Monate dauern kann, relativ gering ausfällt, zumal Änderungen am Layout und damit begründete Testzeiträume wegen der Ähnlichkeit zum R350 kaum zu erwarten sind.

    Man vermutet, dass sich die Taktraten für Chip und Speicher im Bereich um 400 MHz bewegen werden, auf jeden Fall zumindest höher als beim Vorgänger R350. Da als Konkurrent zur GeForce FX 5900 Ultra (NV35) von NVIDIA angesetzt, werden mit dem R360 wahrscheinlich nur wenige Neuerungen kommen, die sich hauptsächlich auf die Steigerung der Frequenzen und kleineren Optimierungen beziehen. Verschiedenen Spekulationen zufolge, sei dieser Chip in der Lage, NVIDIAs aktuelles Flaggschiff problemlos in die Schranken zu weisen und somit für einige Zeit die Performance-Krone für sich zu s