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Freitag, den 30. September 2005

AMD mit Lieferschwierigkeiten einiger Prozessoren in Asien

Die Einstiegsprozessoren der Dual-Core-Reihe und der Single-Core Prozessoren scheinen in Asien nach Angaben von AMD stärker gefragt zu sein, als zunächst erwartet. So zeigen sich im asiatischen Raum bereits Lieferschwierigkeiten des Athlon 64 X2 3800+ und des Athlon 64 3000+, die laut AMD wohl in den nächsten zwei Wochen wieder behoben sein sollen. Fraglich ist jedoch die Ursache, die einige Hersteller gegenüber der Gerüchteküche Inquirer geäußert haben. So vermute man statt der offiziellen Begründung der unerwartet hohen Nachfrage gegenüber der DigiTimes vielmehr eine schlechte Planung von Seiten des Managements.

Obgleich eine Bewertung beider Aussagen objektiv kaum möglich ist, so eröffnet sie doch einen interessanten Blick auf die seit einiger Zeit stattfindenden Bemühungen gerichtlicher Seite gegen die Konkurrenz, der man unerlaubte Absprachen mit einigen Herstellern vorwirft. Und gerade dies soll doch die Ursache der unvorteilhaften Position von AMD im asiatischen Raum darstellen, die weit hinter den Erwartungen und Möglichkeiten zurückliegt.

Doch stellt sich die Frage, welche großen Hersteller gern auf Produkte eines Unternehmens setzen, dem es schwer fällt, für eine ausreichende Verfügbarkeit dergleichen zu sorgen, sei es, weil die Nachfrage plötzlich etwas höher als erhofft ausfällt oder schlicht, weil Fehler bei der Organisation gemacht wurden? Unter diesem Blickpunkt erscheinen die Vorwürfe krimineller Machenschaften der Konkurrenz nur schwer haltbar.

Zugute halten muss man AMD eventuell, dass auch die Konkurrenz derzeit mit Kapazitätsproblemen in einem wichtigen Marktbereich zu kämpfen hat, die sich allerdings in Hinblick auf die ungleich größeren Stückzahlen jedoch schwerlich gegeneinander aufwiegen lassen. Zumindest an der Börse zeigen die Anleger ein ungebändigtes Vertrauen in die Advanced Micro Devices, hatte sich der Wert der Anteile in den vergangenen Monaten doch nahezu verdoppelt.

Nun liegt es an AMD die eigenen Chancen richtig auszuspielen. Die eigenen Technologien sind prinzipiell gut im Markt positioniert. Jetzt gilt es zu beweisen, dass man auch in er Lage ist, die konkurrenzfähigen Produkte in den benötigten Stückzahlen auszuliefern.
[rl]

Solarzellen und Computerchips: Die Zukunft auf Sand gebaut?

Was haben Solarzellen und Computerchips gemeinsam? Beide bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Silizium — und das könnte in der nächsten Zeit durchaus knapp werden. Zwar wird das reine Silizium in einem aufwändigen Prozess aus Siliziumdioxid gewonnen, von dem es sprichwörtlich so viel gibt wie Sand am Meer. Denn im Sand befinden sich die meisten Vorkommen dieses Rohstoffs. Doch zeigen sich die Fabriken, die diesen energieintensiven Prozess durchführen, zunehmend ausgelastet.

So bestand allein in der Halbleiterbranche 2005 ein Bedarf an sogenannten Prime-Silicon von rund 21 Tausend Tonnen. Die Solarbranche, die in der Vergangenheit ihre Rein-Silizium als Abfallprodukt von der Halbleiterbranche bezog, hat mit der wachsenden Entwicklung seit 2000 ebenfalls einen Bedarf von nunmehr rund 12 Tausend Tonnen jährlich. Von der Halbleiterindustrie bleiben aber lediglich 8000 Tonnen für die Produktion von Solarzellen übrig. Bisher hatte sich dieser Fakt dadurch kompensieren lassen, dass die IT-Branche in der Anfangszeit des Solarbooms mit Schwächeanfällen zu kämpfen hatte und das übrige Silizium an die Solarbranche abgegeben werden konnte.

Mit dem Erstarken der Halbleiterindustrie wuchs deren Nachfrage jedoch wieder deutlich an, sodass die Menge an insgesamt produziertem Silizium nicht mehr für beide Branchen ausreicht. Die Folge sind steigende Preise sowohl für den Rohstoff der Solarzellen als auch für den der Computerchips. Allein bis 2010 rechnet die Solarbranche mit einer jährlichen Zunahme des Bedarfs von rund 25 Prozent — eine Menge, die allein durch die Abfälle der florierenden Chipschmieden kaum zu decken sein wird. Allein in Deutschland soll die Nachfrage die bisher weltweit verfügbaren Kapazitäten übersteigen.

So sehen zunehmend mehr Unternehmen in diesem Bereich eine überdurchschnittliche Wachstumschance und arbeiten an Verfahren, spezielles Silizium für die Solarbranche herzustellen, das nicht so hohen Anforderungen genügen muss. Gerade hierzulande stehen zahlreiche Betriebe wie Solarworld, Wacker-Chemie oder PV Crystalox Solar in den Startlöchern, um diese Nachfrage zu befrieden. Bis die Fabriken jedoch ausreichende Kapazitäten erreichen, ist es noch ein langer Weg, der die Preise bis dahin zu neuen Höchstständen treiben könnte. Die so schon relativ teure Produktion von Solarzellen könnte daher auf absehbare Zeit trotz explosionsartiger Nachfrage, die bisher insbesondere staatlich gefördert wird, weiterhin ein Zuschussgeschäft bleiben. Doch wenn die Bedeutung auf dem Weltmarkt mit zunehmender Effektivität wächst, könnte eine Spitzenposition in dieser Technologie zahlreiche herausragende Vorteile bieten.

Doch gilt es auch die Hochtechnologie in der Halbleiterbranche nicht zu vergessen. Während die Firmen im Ausland zunehmend neue Technologien entwickeln, die für die Zukunft richtungsweisend sein dürften, tut sich Deutschland hier in Sachen Innovation recht schwer. Gilt es schließlich nicht allein, als Zulieferer von Rohstoffen wie Silizium seinen Platz auf dem Weltmarkt zu finden, sondern auch als Motor mit kreativen Ideen die Entwicklung führend voranzutreiben.
[rl]

StarOffice 8 und OpenOffice 2.0 Release Candidate verfügbar

Das Officepaket StarOffice gibt es seit wenigen Tagen in der Version 8. Hauptsächliche Neuerungen sind das XML-basierte OASIS-Dateiformat, dass Interoperabilität mit anderen Office-Programmen ermöglicht, die verbesserte Unterstützung von MS-Office-Dokumenten und eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die eine leichtere Bedienung ermöglichen soll. In den USA ist StarOffice 8 bereits für 69,95 US-Dollar online und für 99,95 US-Dollar als CD-Version für Windows, Linux und Solaris erhältlich.

Von der Open-Source-Ausgabe OpenOffice.org 2.0 von StarOffice 8, der einige kommerzielle Komponenten wie Rechtschreibprüfung und Thesaurus fehlen, wurde gestern der erste Release Candidate veröffentlicht. Um die Download-Server zu entlasten, gibt es auch die Möglichkeit zum P2P-Download per BitTorrent. Ein Datum für die Veröffentlichung der finalen Version von OpenOffice.org 2.0 gibt es derzeit noch nicht.
[ch]

AMD vs. ZMD oder das verrückte Spiel mit den Markennamen

Der Dresdner Halbleiterhersteller Zentrum Mikroelektronik Dresden AG kurz ZMD hat gemäss heise online Post von Advanced Micro Devices kurz AMD bekommen, mit der Aufforderung künftig auf die Bezeichnung ZMD zu verzichten, da eine Verwechslungsgefahr bestehe.

AMD begründet seine Aufforderung, damit, dass ZMD seine Aktivitäten ausdehnt und seine Marke weltweit eintragen bzw. schützen lässt. Würde der Dresdner Halbleiterhersteller auf seinem Kurs bleiben, wäre die - gemäss AMD Sprecher – bedauerliche Auseinandersetzung nicht nötig und zu Vermeiden gewesen. Die ZMD hingegen versteht nicht so ganz, was denn wie verwechselt werden kann. Zum einen sind die Logos komplett unterschiedlich zum anderen spricht sich ein A nicht gleich aus wie ein Z. Dazu kommt, dass beide Unternehmen zwar in der Halbleiterindustrie tätig sind aber keines Wegs im gleiche Marktsegment operieren.

Heute beschäftigt ZDM rund 750 Mitarbeiter und wurde 1961 gegründet. Zur Blütezeit des Unternehmens und noch zu Zeiten der DDR beschäftigte der Hersteller über 4.000 Mitarbeiter. In Dresden werden unter anderem anwendungsspezifische ICs für die Automobil- und Industrieelektronik sowie Medizintechnik hergestellt.
[as]

Donnerstag, den 29. September 2005

Media Labatory zeigt Bilder des 100$-Laptops

Am Weltwirtschaftsforum 2005 in Davos hat Nicholas Negroponte des Media Labratory der US-Universität MIT angekündigt einen Laptop zu bauen, welcher nur 100 US-Dollar kosten soll und als Betriebssystem Linux einsetzen werde. Der Zielmarkt sind die Schwellenländer und Teile der dritten Welt, wo das Gerät zu Ausbildungszwecken eingesetzt werden soll. Nun sind erste Bilder des Prototypen aufgetaucht.

Die Idee baut auf der Logik auf, dass ein Mensch, welcher keine oder wenig Bildung hat, weil er sie nur schlecht bekommen kann, nie die Chance hat, in seinem Leben und letztlich mit seinem Land den Fortschritt in eine bessere Welt aktiv mitzugestalten. Daher hat das Media Lab mit privaten Unternehmen sich zum Ziel gesetzt, ein Laptop zu bauen, welche die als Zielmarkt angepeilten Länder kaufen können und zu Ausbildungszwecken in der Schule verteilen sollen, "One Laptop per Child" ist dabei das Motto. Umso mehr ist es äusserst wichtig, dass das Gerät kaum Kosten verursacht.



Der Prototyp des 100$-Laptops wird von einem mit 500MHz getakteten und bisher nicht näher spezifizierten Prozessoren angetrieben. Das Gerät soll mit einem Gigabyte Speicher und einem 1 Megapixel-Display - was eine Auflösung zwischen 1024 x 768 und 1280 x 1024 entspricht - ausgerüstet werden. Das Besondere ist das Displaygelenk, welches es dem Nutzer ermöglicht, das geschlossene Notebook wie eine Tragtasche zu tragen und gleichzeitig als Dynamo fungiert – auf dem ersten Bild ist rechts der Drehgriff zusehen – welcher es ermöglich, nach einer Minute drehen, rund zehn Minuten mit dem Gerät ohne Netzanschluss zu arbeiten. Gemäss Hersteller soll das Gerät, ausser dass es keine enormen Datenbestände aufnehmen kann, kaum hinter einem 1000$-Notebook stehen.



Der geringe Preis des Gerätes kommt zum einen durch eine konsequente Entschlackung des Notebooks auf das Wichtigste und zum anderen durch ein LCD-Dual-Mode Display, welches nur 35 US-Dollar kosten soll. Dabei ist es dem Nutzer möglich, zwischen Farb- und Schwarz/Weiss-Betrieb umzuschalten, was im letzteren Modus den Vorteil eines höheren Kontrasts mitbringt. Der 100$-Laptop soll Ende 2006 in die Fertigung gehen.

Wer nun denkt, super, so ein Ding will ich auch haben, muss enttäuscht werden! Die Geräte können – zumindest so angedacht – nicht von Einzelpersonen sondern nur von Ländern und deren Behörden in grossen Stückzahlen gekauft werden, denn die minimale Bestellgrösse bei der ersten Bestellung liegt bei einer Million Stück.
[as]

Skype steht als Version 1.4 zum Download bereit

Das beliebte Voice-over-IP Programm Skype ist in der Version 1.4 für Windows freigegeben worden und steht ab sofort als Download auf dem Server von Skype bereit. Als Neuerung ist unter anderem die Möglichkeit, Anrufe weiterzuleiten. Wobei eine Weiterleitung an einen anderen Skype-Account kostenlos ist und Weiterleitungen ins Festnetz im Minutentakt abgerechnet werden. Das umfangreiche Changelog kann ebenfalls auf der Webseite eingesehen werden. Gemäss Skype telefonieren schon 56 Mio. Nutzer über das System und täglich kommen 17.000 neue Nutzer hinzu.
[as]

Portable Brennstoffzellen befeuern in Zukunft Notebooks

In Zukunft könnten sich Notebooks und andere mobile Endgeräte mit Hilfe mobiler Brennstoffzellen noch länger und unabhängiger vom Stromnetz betreiben lassen. Wie das Unternehmen LG Chem — eine Tocher der LG Corporation — offiziell bekannt gab, habe man die Entwicklung an der mobilen Brennstoffzelle beendet und sei bereit erste Produkte noch zum Ende des Jahres in den Handel zu bringen. Die mobilen Stromlieferanten sollen in der Lage sein, Notebooks mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 25 Watt über 10 Stunden zu versorgen. Weitere Abwandlungen für schwächere und stärkere Verbraucher wie Highend-Portable-PCs oder Mobiltelefone seien in Vorbereitung.

Die Grundlage der Technologie ist vergleichbar mit Brennstoffzellen in Autos. Ähnlich wie bei Batterien wird aus chemischer Energie elektrische Energie erzeugt, die schließlich für den Verbraucher verwendet werden kann. Im Unterschied dazu muss diese Batterie jedoch nicht ständig aufgeladen werden, sondern kann durch nachfüllen mit der entsprechenden chemischen Flüssigkeit — in diesem Fall Methanol — wieder aufgeladen werden. Die Energie ensteht dabei vereinfacht durch das Mischen von Methanol mit Sauerstoff. Der Vorteil der Brennstoffzelle besteht nun insbesondere in der rund zehnmal höheren Energiedichte von rund 4700 Wh/l, während traditionelle Batterien lediglich mit 470 Wh/l bieten können.


LG Chem rechnet noch 2006 mit einem Marktvolumen der portablen Brennstoffzellen von rund 600 Millionen US-Dollar, das bis 2010 auf über 1,9 Milliarden US-Dollar anschwellen soll. Preislich rechnet man für die Basis-Einheit mit Brennstoffzelle um 500 US-Dollar, während die Methanol-Patronen zunächst etwa einen US-Dollar kosten werden.

Fraglich bleibt, wie viel Anklang diese Entwicklung zunächst haben wird. Einerseits dürfte insbesondere die Größe, die fast an die ersten tragbaren Computer aus den achtziger Jahren erinnert, nur bedingt dazu einladen, das Gerät ständig mit sicher herumzutragen, andererseits dürfte wohl auch die Preispolitik der Patronen eine wesentliche Rolle spielen. Vielleicht bietet sich ja auf absehbarer Zeit die Möglichkeit sein Notebook an der Tankstelle gleich gemeinsam mit dem Auto aufzutanken. ;-) Vorteil wäre zumindest, dass man nicht erst zwei Stunden warten muss, bevor das Gerät wieder mobil einsetzbar ist. Als schwieriger Konkurrent dürfte sich zudem das zunehmende Angebot an Steckdosen an öffentlichen Orten wie in Zügen erweisen. Denn wozu seinen "Methanol-Kanister" mit sich herumtragen, wenn der Strom schon dort ist?
[rl]

ATIs R580 bereits in den Startlöchern?

ATI-LogoInzwischen gilt relativ sicher, dass ATIs kommende Grafikkartengeneration, voraussichtlich mit dem Namen X1800, X1600 und X1300 bedacht, entsprechend dem Countdown auf ATIs offizieller Homepage, in knapp 6 Tagen, genauer gesagt am 5. Oktober um 9 Uhr unserer Zeit, das Licht der Welt erblicken soll. Jetzt will die chinesische Website HKEPC Hardware an zwei angeblich von ATI stammende Folien gelangt sein, wobei laut letzterer der Beiden der mutmaßliche Refreshchip der neuen Generation, der R580, bereits genauso wie die anderen Chips der neuen Generation als "In House and Working!" sowie gar als "Ready NOW for Fall Shipments" bezeichnet wird, somit also ebenfalls innerhalb kürzerer Zeit auf dem Markt erscheinen könnte.

Obwohl ATI sich normalerweise mindestens ein halbes Jahr Zeit lässt, der jeweils aktuellen Generation einen Refresh-Chip zu spendieren, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das eigentliche Flagschiff R520 innerhalb kürzester Zeit wieder abgelöst wird, garnicht so gering. Immerhin war Anfang dieses Jahres noch von einem Launch im 2. Quartal dieses Jahres die Rede, der wohl auch von ATI so eingeplant worden sein dürfte, hätte man nicht bei der Umstellung auf die neue 90nm-Fertigung aufgrund von Leckstromproblemen ganze drei Tapeouts benötigt, um brauchbare Chipausbeuten zu erreichen. Demnach dürfte der R580 ursprünglich wohl auch für Ende dieses Jahres geplant gewesen sein, immerhin hätte der R520 bereits seit fast einem halben Jahr auf dem Markt sein müssen. Auch dass obwohl inzwischen relativ sicher ist, dass der R520 mit nur 16 Pixelpipelines an den Start gehen wird, immernoch häufig von derer 24 oder gar 32 die Rede ist, könnte für einen Refresh-Chip sprechen. Mit der Kombination aus dem hohen Takt, der dank der fortschrittlichen 90nm-Fertigung für ATIs neue Generation erwartet wird, und eben dieser hohen Zahl an Pixelpipelines dürfte der R580 dann in der Lage sein, NVIDIA wirklich zum Handeln zu zwingen, während der R520 voraussichtlich höchstens mit NVIDIAs 7800 GTX gleichziehen wird. Wieviel an den Gerüchten dran ist und wann der R580 wirklich das Licht der Welt erblicken wird, ist noch ungewiss und ein Erscheinen noch im Herbst dürfte kaum der Realität entsprechen, zumindest für ein Erscheinen zum Jahreswechsel stehen die Chancen aber garnicht schlecht.

Da ja bereits von zwei Folien die Rede war, möchten wir natürlich auch den Inhalt der ersten Folie nicht vorenthalten, auf der unter Anderem nochmal die schon sicher geltenden Daten über Pipelinezahl der drei kommenden Chips und die Unterstützung des Shader-Modell 3.0 bestätigt werden. Weiterhin sollen sowohl der kommende Mid-Range-Chip RV530 als auch der R520 Crossfire-geeignet sein und sämtliche neuen Chips neben der Beschleunigung des Video-Standards H.264 auch ATIs neue AVIVO-Technologie unterstützen.
[ll]

DivX feiert fünfjährigen Geburtstag und verschenkt Software-Paket

Vergangenen Samstag feierte die Entwicklerfirma des bekannten Video-Codecs DivX ihren fünften Geburtstag. Diesen Event nahm man zum Anlass um heute für einen Tag lang das DivX Create Paket kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen. Damit ist es möglich, selbst digitale Aufnahmen mit dem Codec zu encodieren und ohne wesentlichen Qualitätsverlust platzsparend zu archivieren. Bisher hatte das Software-Paket, welches aus dem DivX Converter, dem DivX Pro Codec und dem DivX Player besteht, mit einem Preis von 19.90 US-Dollar zu Buche geschlagen.

Wer sich das Paket mit einer Größe von rund neun Megabyte für Microsoft Windows herunterladen möchte, findet den direkten Link auf der Webseite des Unternehmens. Alles was dazu benötigt wird, ist eine gültige E-Mail-Adresse, an welche der Code zum Freischalten gesendet wird. Allerdings ist beim Empfang wohl etwas Geduld gefragt, denn obgleich der Download-Server mit den Zugriffen wohl recht gut zurecht kommt, scheint der Mailserver etwas in Verzug zu sein...

Allgemein scheint sich das Konzept der Geburtstagsversionen wohl recht gut durchzusetzen. Hatte vor einiger Zeit bereits Opera mit einer Geburtstagsaktion seines Webbrowsers ohne die störende Werbung auf sich aufmerksam gemacht, zieht nun auch DivX nach. Gespannt darf man sein, ob das Unternehmen auch den zweiten Schritt von Opera folgt und seine Software später komplett kostenlos anbieten wird. ;-) Sehr wahrscheinlich halten wir diesen Schritt allerdings nicht, da es nur bedingt Möglichkeiten einer Quersubventionierung über Kooperationen zum Beispiel mit Werbetreibenden gibt.
[rl]

Mittwoch, den 28. September 2005

Stilles Mac mini Update

Das kürzlich von uns angesprochene Mac mini Update scheint schneller als erwartet Realität geworden zu sein. Nach Quellen von Think Secret und Mac Rumors werden die neuen Versionen des kleinsten Macintoshs bereits ausgeliefert. Allerdings sind die Änderungen weder auf der Packung noch im Apple Online Store erkennbar.

Die einzige Abweichung zu den bereits von uns gemeldeten Neuerungen ist, dass auch der Grafikspeicher auf 64 MByte verdoppelt wurde. Allerdings kommt immer noch der recht betagte ATI Radeon 9200 Chip zum Einsatz, der nicht alle neuen Grafik-Features von Mac OS X 10.4 "Tiger", wie z.B. CoreImage, unterstützt.

Von Apple gibt es derzeit noch keine Stellungnahme. Bisher waren solche "versteckten" Updates bei Apple nicht üblich.
[ch]

2400 MHz beflügeln Dual-Core Opterons bei AMD

Die Advanced Micro Devices haben nun ihre Opteron-Serie um drei weitere Modelle ergänzt, die nunmehr mit einer Frequenz von 2,4 GHz arbeiten. Sowohl der Opteron 180, 280 als auch 880 für Ein-, Zwei- und Achtfachsysteme übernehmen in ihrer Klasse der Dual-Core-Prozessoren nun die Spitzenpositionen.

Insbesondere die beiden letzteren sollen ab sofort lieferbar sein, während der Opteron 180 noch etwas auf sich warten lässt. Er arbeitet im Gegensatz zu seinen beiden größeren Brüdern auch nicht auf dem bisher für Opteron-Prozessoren üblichen Sockel 940 sondern ist auf den Sockel 939 ausgelegt. Offiziell soll er Ende Oktober in den Handel gelangen.

AMD gibt für die Prozessoren Großhandelspreise von 799 US-Dollar für den Opteron 180 sowie 1299 und 2649 US-Dollar für den Opteron 280 beziehungsweise 880 an. Auf der offiziellen Preisliste sind die drei Modelle jedoch noch nicht zu finden.
[rl]

Firmware 2.0 der Playstation Portable kann umgangen werden – Kopierschutz unbrauchbar

Ein kleiner Softwarefehler mit letztlich grosser Wirkung; Bei der PSP Firmware 2.0 erzeugt ein präpariertes TIFF Bild ein Buffer Overflow, welchen nun findige Hacker ausgenutzt haben um die Firmware trotz Sperre von Sony wieder zu downgraden. Dadurch kann auch der Kopierschutz der PSP umgangen werden.

Durch den Buffer Overflow kann die als Version 2.0 markierte Firmware im System als Version 1.0 umgelabelt werden. Dadurch lässt sich wiederum die Firmwareversion 1.5 aufspielen, welche eine Sicherheitslücke aufweisst und es dem Nutzer ermöglicht fremde Software auf seiner PSP auszuführen. Mit passenden Programmen lassen sich die Spiele die auf bisher nicht kopierbaren UMD Discs ausgeliefert werden, auch ab einem Memory Stick abspielen. Dies eröffnet nun den Cyberpiraten entsprechende Spiele als Download anzubieten.

Wie heise online berichtet, waren kurz nach der Veröffentlichung dieses Hacks durch die Hackergruppe deren Server im Internet nicht mehr erreichbar, offensichtlich war der Ansturm einfach zu gross. Die Spiele haben bisher keine Schutzvorrichtungen eingebaut, da dies von der Hardware - zum einen durch die UMD zum anderen durch die Firmware - übernommen werden sollte.

Sony wird mit Sicherheit sofort seine nächsten zum Verkauf gelangenden PSP Serien updaten, damit dieser Hack nicht mehr funktioniert, denn die Verkaufszahlen der Spiele ist ansonsten akut gefährdet. Eine Möglichkeit für Sony und die Spieleentwickler wäre, einfach künftig die Firmwareversion 2.0+ (für Version ohne Buffer Overflow) vorauszusetzen. Wiederum werden die Speicherstickhersteller wie SanDisk über diesen gravierenden Lapsus in Sonys Firmware insgeheim etwas Freude haben, denn die Nachfrage nach Memory Sticks könnte entsprechend steigen.
[as]

Dell will in Osteuropa sein Europawerk bauen

Nach der Eröffnung eines Vertriebszentrums von Dell in Halle machte sich die Region die Hoffnung, der Computerriese aus Round Rock in Texas werde erneut in Ostdeutschland investieren und sein Europawerk mit geplanten 1.000 – 2.500 Arbeitsplätze in der Region Halle/Leipzig bauen.

Nun aber hat Dell gegenüber der Wirtschaftswoche bestätigt, dass das neue Werk in Osteuropa vorzugsweise Ungarn, Polen, Tschechien oder Slovakei gebaut werde. Deutschland sei aber nicht nur aufgrund der hohen Lohnkosten aus der Betrachtung gefallen, auch andere, leider nicht benannte Kriterien seinen für die Standortentscheidung gegen Deutschland gewichtig gewesen.

Das Vertriebszentrum in Halle werde aber dennoch weiter ausgebaut und in den kommenden drei bis fünf Jahren soll die Zahl der Mitarbeiter auf 1.000 ausgebaut werden. Das neue Europawerk soll bis Ende 2006 gebaut sein und in Betrieb gehen, dabei wird Dell rund 100 Mio. Euro ausgeben.
[as]

Shuttle kommt mit einem Barebone, welcher SLI mit der GeForce 7 Serie unterstützt

Barebones sind der Renner der letzten Zeit, denn im Gegensatz zu früher sind die Mini-PCs keinesfalls langsame Enten, sondern können wie der XPC SN26P echte Powerpakete sein. Shuttle erweitert sein Produktportfolio um ein Modell, welches SLI mit der GeForce 7 Serie von Nvidia unterstützt.

Der kleine Kubus ist mit dem nForce 4 SLI Chipsatz ausgestattet und unterstützt die aktuellen Sockel 939 AMD Athlon 64 Prozessoren. Zudem kommt Serial-ATA - wenn gewünscht im Raidbetrieb – und Gigabit Ethernet mit Firewall mit on Board, der Via Envy24P Soundchip sorgt für 7.1 Surround Sound. Für High End Gaming können zwei Grafikkarten im SLI Modus zusammen geschaltet werden, was zusammen mit einer Spitzen CPU das Maximum an Leistung aus dem XPC SN26P kitzelt. Shuttle gibt an, dass für die GeForce 7 Serie keine Heatpipe benötigt wird um sie zu kühlen und daher auch diese Serie für den SLI-Betrieb empfiehlt.



Der XPC SN26P wird demnächst für 660 Euro im Fachhandel verfügbar sein. Der Hersteller hat eine ausführliche Kompatibilitätsliste auf seiner Webseite online gestellt auf der die unterstützen Prozessoren, Speichermodule und Grafikkarten aufgelistet sind.
[as]

ATI gibt Crossfire-Technologie frei

Bereits Ende Mai kündigte ATI seine Crossfire-Technologie, das direkte Gegenstück zu der SLI-Technologie aus dem Hause NVIDIA, an und nun, vier Monate später, gibt der kanadische Grafikhersteller endlich seine Crossfire-Plattform frei.

Für große Enttäuschung sorgt jedoch die Bestätigung der Gerüchte um die maximalen Auflösung und der dazugehörigen Bildwiederholungsrate. So ist bei der aktuellen Grafikkartengeneration, bei dem Betrieb eines Crossfire-Verbundes, nur eine maximale Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten bei einer Refresh-Rate von gerade einmal 60 Hz möglich, was Crossfire in einer Weise ad Absurdum führt. Der Sinn von Multigrafikkarten-Technologien wie Crossfire oder SLI liegt schließlich darin, auch bei hohen Auflösungen mit zugeschalteten Filtern noch genügend Performance zu liefern. Ist man nun jedoch gezwungen bei der Verwendung solch hoher Auflösungen ein 60 Hz-Flimmerbild zu ertragen, darf man durchaus den Sinn Frage stellen. Jedoch liegt dieses Manko nicht an der Crossfire-Technologie selbst sondern an den auf den Karten der X800 und X850-Serie verbauten DVI-Konnektoren. Dieser Umstand dürfte folglich mit der in kurzem bevorstehenden Erscheinung des R520 beseitigt werden.

Des Weiteren konnte auch ATI seine Behauptungen rund um Crossfire leider nicht aufrecht erhalten. Sprach man bei der Vorstellung der neuen Technologie noch von großer Flexibilität bezüglich der kombinierbaren Karten und einem System das unabhängig von Treiberoptimierungen ist, so muss der Hersteller nun in beiden Punkten Abstriche zugestehen. Grundsätzlich können zwar, wie von ATI angegeben, Karten aus der X850 und X800-Serie kombiniert werden, jedoch sollte man bei der Auswahl Vorsicht walten lassen, denn kombiniert man eine 12-Pipeline-Karte mit einer 8-Pipeline-Karte, so werden automatisch 4 Pipelines deaktiviert, wodurch die höhere Performance wieder negativ ausgeglichen wird. Die Taktung der beiden Karten hingegen bleibt jedoch erhalten. Der zweite Punkt war die von ATI propagierte Treiberunabhängigkeit von Crossfire. Hier sprechen die im Netz verfügbaren Benchmarks andere Worte. So zieht die Crossfire-Technik bei manchen Spielen enorme Vorteile, während es bei wenigen Ausnahmen sogar zu Perfomance-Verlusten führt. Demnach darf man annehmen, dass auch ATI seine Crossfire-Technologie speziell für die einzelnen Spiele über den Treiber optimieren.

Trotz dieser beachtlichen Menge an Kritik, sind die positiven Züge der Crossfire-Technologie nicht von der Hand zu weisen. Leistungstechnisch gesehen, konnte Crossfire durchaus überzeugen und mit dem SLI-Gespann der vergangen Generation von NVIDIA durchaus mithalten. Vor allem in hohen Auflösungen mit aktivierten Filtern überzeugt das Crossfire-Gespann durch hohe Effektivität. Auch in Punkto Flexibilität kann ATI, obwohl die Versprechungen nicht wirklich eingehalten werden konnte, gegenüber NVIDIAs SLI punkten. Ist SLI noch auf zwei vollkommen identische Karten angewiesen, erweist Crossfire hier schon wesentlich mehr Freiraum.

Alles in allem kann man sagen: Für die jetzige Grafikkartengeneration kommt Crossfire einfach zu spät. Jedoch konnte ATI zeigen, dass Crossfire durchaus ebenbürtig zu SLI ist und man darf gespannt auf ein Crossfire-Verbund mit zwei R520-Karten warten.

Abschließend noch eine kleine Übersicht von Reviews zu ATIs Crossfire-Technologie:

Computerbase - ATi CrossFire - Jetzt auch ATi mit der Kraft der zwei Grafikkarten
X-bit Labs - Swords Crossed: ATI CrossFire Platform Review
Anandtech - ATI's X8xx CrossFire Graphics Arrive
Digit-Life - ATI CrossFire: Part 1, First 3D Tests Based on 2 x RADEON X850 XT
Beyond3D - ATI Crossfire

[ls]

Dienstag, den 27. September 2005

Die ersten Bilder einer PhysX Erweiterungskarte von ASUS aufgetaucht

Die chinesische Webseite Hardspell hat Bilder einer Physikerweiterungskarte von ASUS veröffentlicht, welche die verbauten PPU von AGEIA zeigt. Die Karte hat einen aktiv gekühlten Kühler in der Grösse wie er auf Einsteigergrafikkarten zu finden ist und ist mit einem Molex Stromanschluss bestückt, wie wir es bisher von den Grafikkarten kennen. Offensichtlich verbraucht der PhysX Prozessor einiges an Strom und muss auch entsprechend gekühlt werden. Die Karte ist mit 128MB RAM von SAMSUNG bestückt.





Weitere Bilder sind im Artikel von Hardspell einzusehen. Wie die Kollegen berichten, soll die Karte noch vor Ende des Jahres auf den Markt kommen.
[as]

ASUS stellt passiv gekühlte Radeon X700 Grafikkarte mit speziellem Design vor

ASUS hat erbarmen mit den Ohren sensibler Computeranwender, welche den Krach erzeugende Grafikkartenkühler beim Arbeiten nicht ertragen und stellt nach der EAX800 nun die ebenfalls komplett passiv gekühlte EAX700 PCI-Express Grafikkarte vor.

Das Besondere an der vorgestellten Grafikkarte, ist die von ASUS genannte "Reverse Cooling Technologie", welche den Grafikchip nicht wie üblich auf der Vorderseite und daher im Gehäuse nach unten verbaut, sondern auf der Rückseite des PCB, daher Richtung CPU bzw. nach Oben im Gehäuse zeigend. Zudem ist ein passiver Kühler über eine Heatpipe mit einem schwenkbaren zweiten Kühler verbunden, welcher so eingestellt werden kann, dass die Abluft des CPU Kühlers die Grafikkarte gleich mitkühlt. Durch die nicht übliche Bauweise kann es durchaus sein, dass der Kühler der Gafikkarte mit dem Kühler der Northbride auf dem Mainboard oder den teilweisen sehr grossen CPU Kühlern in Konflikt kommt.



Die EAX700 basiert auf einer Radeon X700LE und wird mit den Taktraten von 400MHz Core- und 250 MHz Speichertakt betrieben. Die EAX700 mit 256MB Speicher kommt für 110 Euro im Oktober auf den Markt.
[as]

Sharkoon stellt neue Lüfterserie vor

Sharkoon-LogoReichlich erweitert zeigt sich Sharkoons neues Lüfterangebot durch die neue System Fan Series. Die insgesamt 17 40-, 60-, 70-, 80-, 92- und 120 mm-Lüfter werden dabei in vier Gruppen, von Silent über Low Noise und Midrange bis Power, unterteilt. Die Lautstärke wird dabei zwischen 15 und 39 db(A), die Drehzahl zwischen 1000 und 6200 rpm angegeben. Die Tiefe beträgt je nach Modell 15 mm bis 25 mm, die des 40 mm-Lüfters nur 10mm, was ihn z.B. für den Einsatz als Mainboardlüfter anbietet.

Sharkoon System Fan Series


Sämtliche Lüfter verfügen über robuste Gleitlager und werden per 3-Pin-Molex-Anschluss inkl. Tachosignal mit Strom versorgt. Im Lieferumfang finden sich noch jeweils 4 Schrauben zur Montage, die unverbindlichen Preisempfehlungen der ab KW 41 im Fachhandel verfügbaren Reihe sollen zwischen 4,90 und 9,00 Euro liegen.
[ll]

Ritek und CMC Magnetics erhöhen die Produktion von DVD DL Medien

Gemäss einem Forecast von Ritek wird die Nachfrage nach Dual und Double Layer DVD Rohlinge von 50 Mio. Stück im 2005 auf 200 Mio. Stück im 2006 steigen. Dies bewog nun Ritek sowie CMC Magetics die Produktionsvolumen der jeweiligen DVD DL Produkte beinahe zu verdoppeln.

Derzeit liefert Ritek rund drei Mio. DVD DL Medien pro Monat aus und will seinen Ausstoss auf fünf Millionen erhöhen. CMC Magnetics produziert derzeit im Monat rund eine Million Double Layer DVD Medien und will die Stückzahl auf zwei Millionen erhöhen. Ritek und CMC sind derzeit an der Entwicklung einer DVD+R DL, welcher für 8-fache Geschwindigkeit freigegeben werden soll.

Nach wie vor kosten DVD DL Medien - vor allem die erst kürzlich erschienenen DVD-R Dual Layer - sehr viel im Vergleich zu Single Layer DVD±R Medien. Die beiden Hersteller erhoffen sich ein grosses Stück des Kuchens in diesem Marktsegment abscheiden zu können um entsprechende Gewinne einzufahren, jedoch – so ist es für den Verbraucher zu hoffen – bedeutet mehr Ausstoss eine tiefere Nachfrage am Markt – wobei Ritek von einer Vervierfachung der Nachfrage im 2006 aus geht - was meistens auch zu einem tieferen Preis führt.
[as]

Apple will frühzeitig neue Intel-Prozessoren

Nach einer spekulativen Meldung des Inquirer möchte Apple die ersten Macintosh-Modelle im Juni 2006 mit Intel-Prozessoren mit Merom- und Woodcrest-Chips austatten. Der Merom ist der Nachfolger der für Anfang 2006 erwarteten Dual-Core Notebook-CPU Yonah auf 65nm-Basis. Woodcrest ist die entsprechende Server-Variante. Zudem sind beide Prozessoren die ersten Produkte, die die derzeit aktuelle Netburst-Architektur der Desktop-Prozessoren mit der Technik der mobilen Pentium-M Modelle kombinieren.

Das Delikate an der Sache ist nun, dass die CPUs frühestens für das 3. Quartal 2006 im Handel erwartet werden. Intel sieht nun keinen Grund für den relativ kleinen Abnehmer Apple exklusiv die Produktion vorzuziehen. Andere Großabnehmer wie z.B. Dell beziehen wesentlich größere Stückzahlen und kommen so eher in den Genuss neuer Prozessoren.

Bei PowerPC CPUs war Apple der Abnehmer schlechthin und konnte entsprechende Vereinbarungen mit Freescale bzw. IBM treffen. Bei Intel ist man nun ein Kunde unter vielen und muss mit den Gegebenheiten des Marktes zurechtkommen. Es wird sich also in einem Dreivierteljahr zeigen, ob der recht kurzfristige Entschluss die Rechner-Architektur zu wechseln erfolgreich war.
[ch]

Kleineres Mac mini Update erwartet

Nach einem Bericht von Think Secret soll es in Kürze noch ein kleines Refresh des Mac mini geben. Das kleinste Modell bekommt einen kleinen Geschwindigkeitszuwachs auf 1,33 GHz gegenüber den bisherigen 1,25 GHz. Die beiden Varianten mit 1,42 GHz bekommen einen G4 Prozessor mit 1,5 GHz Takt spendiert.

Zudem wird bei allen Modellen die eingebaute 2,5" Festplatte mit 4200 U/min gegen eine schnellere Ausführung mit 5400 U/min ausgetauscht. Die Kapazität bleibt unangetastet. Die höheren Modellvarianten bekommen zudem ein neues Airport- und Bluetooth-Modul mit "Bluetooth 2.0+EDR"-Unterstützung. Der DVD-Brenner des Top-Modells wird von 4-fache auf 8-fache Brenngeschwindigkeit geupdatet. Die Preise bleiben mit 519 bis 719 Euro unverändert.
[ch]

Montag, den 26. September 2005

Zweilagige HD DVD-RW mit 32 GByte von Ricoh

Ricoh hat ein neues Fertigungsverfahren für zweilagige HD DVD-RW entwickelt. Diese Medien bieten 32 GB Speicherplatz, einlagige HD DVD-RWs bieten 20 GB. Ähnlich dem Inverted-Stack-Verfahren, welches Ricoh für seine DVD+R DLs verwendet, ist auch dieses Verfahren recht kostengünstig. Ebenso wie CD-RWs und DVD±RWs können die Medien etwa 1000 Mal überschrieben werden.

Einlagige HD DVD-R(W) sollen Anfang 2006 auf den Markt kommen, die von Toshiba entwickelten HD DVD-R DL sollen ebenfalls noch im Frühjahr erscheinen. HD DVD-RW DL werden allerdings noch etwas auf sich warten lassen, was vermutlich auch bedeuten wird, daß die ersten HD DVD - Brenner damit nichts anfangen können werden.
[an]

ATI bestellt weitere GPUs in 90nm bei UMC

Bis jetzt war der Fertiger der R520 GPU die taiwansche TSMC, welche vor kurzem den Grosserieanlauf des R520 angekündigte. Nun wurde der DigiTimes bekannt, dass ATI weitere GPUs in 90nm Strukturgrösse bei UMC einkaufen wird.

Die Quellen sprechen von der schlechten Ausbeute (Yield Rate), die TSMC aus einem Wafer herausholt, welche nun UMC die Chance eröffnete, selber für ATI ins 90nm Business einzusteigen um die Chips RV521, RV531 und RV516 zu produzieren. Die drei Chips haben das gleiche Design wie die "Original" GPUs, nur wurde die Nummer erhöht, wohl um die Fertigungstätten 100 Prozent auseinander zu halten. Wenn alles nach Plan verläuft, soll die Fertigung bei UMC bis Ende Jahr anlaufen und die geforderten Mengen produziert werden.

Offensichtlich sind die Probleme bei TSMC noch nicht ganz aus der Welt geschaffen, so dass sich ATI mit einem zweiten Fertiger absichern will bzw. muss. Es ist zu hoffen, dass TSMC zumindest die geforderten Stückzahlen erreicht um die Nachfrage nach einer X1800 alias R520 Grafikkarte abzudecken und das zweite Fertigungsstandbein nur der Kostenreduktion dienen wird.
[as]

Palm setzt künftig auch auf das Betriebssystem Windows Mobile

Heute wurde an einer Pressekonferenz von Palm und Microsoft ein Palm Treo Smartfon – bis jetzt ohne Namen - vorgestellt, welcher anstatt auf das Palm OS zu setzen, das Betriebssystem Windows Mobile einsetzt. Schon seit längerem kursierte das Gerücht, Palm werde in Zukunft auch auf das Betriebssystem von Windows setzen und die Ankündigung einer Pressekonferenz mit Microsoft nährten heute Morgen die Spekulationen.

Entgegen einiger Meldungen im Internet, wird Palm künftig nicht voll auf das Windows Mobile Betriebssystem setzen, sondern wird weiterhin Geräte mit dem Palm OS anbieten. Diese Zusammenarbeit eröffne dem Kunden mehr Auswahlmöglichkeiten um künftig das richtige Gerät zu finden und überhaupt ist Palm CEO Ed Colligan überzeugt, dass der mobile Sektor die Zukunft ist und die Zusammenarbeit mit Microsoft ein historischer Schritt im immer grösser werdenden Markt bedeutet. Die Zusammenarbeitspläne mit dem einstigen Erzfeind Microsoft bestehen schon seit der Abspaltung der Betriebssystemsparte PalmSource in eine eigene Firma, denn damit sei man nicht mehr gezwungen nur auf das eigene Betriebssystem zu setzen sondern könne eben auch Alternativen – zu Gunsten des Kunden – einsetzen.



Zum Start des noch nicht benannten Smarttelefons Treo mit Windows Mobile wurde der US-amerikanische Mobilfunkanbieter Verizon mit an Board gezogen, welcher das neue Smartphone vorerst exklusiv nur für den US-Markt anbieten wird. Das Telefon wird mit Windows Mobile 5 für Pocket PC und einiger besonderen Softwareanpassungen für das Palm-Gerät auf den Markt kommen. Dabei ist unter dem Display eine kleine Tastatur angebracht, welche es dem Nutzer ermöglicht einfach und ohne Handschrifterkennung das Gerät zu bedienen und Texte zu verfassen. Leider wurden an der Pressekonferenz keine weiteren technischen Details bekannt gegeben. Einzig, dass das Gerät im ersten Quartal 2006 auf den Markt kommen soll ist derzeit bekannt.
[as]

Die Antivirensoftwarehersteller einigen sich zur Nutzung einheitlicher Namen der gefundenen Schädlingen

Tauchten bisher Schädlinge wie Würmer oder Viren im Internet auf, so bekam der Übeltäter vom Finder einen Namen z.B. W32.Netsky.AN@mm. Leider galt dann dieser Name nicht internetweit, sondern jeder Hersteller nannte den Schädling anders, was es für den Anwender eher schwierig machte, zu eruieren, ob er schon gegen den Übeltäter gewappnet ist, sprich seine Virensignaturen aktuell waren.

Nun haben sich die führenden Hersteller entsprechender Sicherheitssoftware unter Führung des US-CERT entschlossen, künftig einheitliche Namen für Würmer und Konsorten zu verwenden.
[as]

Sonntag, den 25. September 2005

Apple veröffentlicht iTunes 5.0.1

Apple-Logo Nachdem nach dem offiziellen Release von iTunes 5 Anfang September vermehrt Probleme mit der neuen Version aufgetreten waren, veröffentlicht Apple jetzt die fehlerbereinigte Version 5.0.1. Wie üblich wird bei der Windows-Version QuickTime in der derzeit aktuellen Version 7.0.2 mitgeliefert.

Download:

  • 5.0.1 und QuickTime 7.0.2 – Deutsch – Windows 2000/XP (32,46 MB)
  • iTunes 5.0.1 – Deutsch – Mac OS X (13,84 MB)

  • [ll]

    Grafikkartenhersteller erwarten Gewinnsteigerung durch Windows Vista

    Mit der Einführung von der nächsten Windows-Generation Vista erwarten die Hersteller von Grafikkarten durchschnittliche höhere Gewinne als zuvor zum Beispiel mit Windows XP. Dies läge daran, dass die Hardware-Anforderungen mit dem neuen Betriebssystem aufgrund der grundlegenden grafischen Umgestaltung erheblich höher ausfallen werde als bei allen bisherigen Betriebssystemen von Microsoft zuvor. So nutzt Microsoft für die optisch ansprechendere Darstellung intensiv Funktionen, die bisher nur im Einsatz mit 3D-Applikationen benötigt wurden und stelle daher besondere Anforderungen an die Grafikhardware wie zum Beispiel mehr Grafikspeicher.

    Aufgrund dieser Tatsache erwarten die Hersteller nach Angaben der DigiTimes mit der Einführung von Windows Vista deutlich mehr Gewinn, weil man hoffe, dass gleichzeitg vermehrt auf leistungsfähigere Grafikkarten im Mainstream- und Highend-Bereich (GeForce 6600 und höher) zurückgegriffen werde. Dort liegen die Bruttogewinnspannen bei rund sech bis zehn Prozent, während im Entry-Level-Bereich (zum Beispiel GeForce 6200) die Gewinnspanne lediglich um drei Prozent beträgt.

    Wie weit diese Hoffnungen erfüllt werden, gilt zunächst abzuwarten, denn einerseits schlägt das neue Betriebssystem nicht unmittelbar auf die Nachfrage neuer Hardware durch, sondern diese setzt erst um einige Monate verzögert ein. Weiterhin gilt zu abzuwägen, wie weit die Hersteller ihre Zielgruppe im Endkundengeschäft sehen und wie groß der Anteil an OEM-Kundschaft ist. Während gerade erstere häufiger zu Modellen aus dem mittleren und oberen Preisbereich greifen, sind OEMs preisabhängiger. Jedoch sind sie die Großabnehmer, mit denen viele Hersteller ihren Hauptumsatz erzielen. Sollte von ihnen verstärkt Nachfrage nach mehr Leistung enstehen, kann man eher erwarten, dass mehr Features in den Einsteigerbereich übernommen werden, bevor Großabnehmer die deutlich teureren höherklassigen Modelle in großen Stückzahlen kaufen.

    Damit entsteht jedoch die Frage nach der Berechtigung von Mainstream- und Highend-Modellen, die sich mit diesen Änderungen noch weniger von den Low-Cost-Karten unterscheiden würden. Hier liegt die Aufgabe wohl bei den Herstellern, um weitere Anreize außer höhere Taktraten und mehr Beigaben zu bieten.
    [rl]

    Webweites

    Bei Au-Ja! hat sich das Festplattenkarussel gedreht und so wurden vier aktuelle Festplatten der 250GB-Klasse durch den synthetischen Benchmarkparcours geschickt. Dabei konnte sich das Laufwerk aus dem Hause Samsung ein wenig von der Konkurrenz absetzen. Weiterhin hat Au-Ja! mit dem Asrock 939Dual-SATA2 das z. Zt. einzige Mainboard mit ULi M1695 Chipsatz getestet. Durch den gleichzeitig möglichen Betrieb von je einer PCIe-, AGP- und PCI-Grafikkarte verfügt das Board über ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, das die eine oder andere Schwäche bei Layout und Ausstattung relativiert, zumal zu einem sehr günstigen Preis auch ordentliche Übertaktungsmöglichkeiten geboten werden.

    Auch das aktuelle Review des Planet 3DNow! dreht sich um das Thema Storage. Dabei konnte die Seagate External Storage, basierend auf einer 200 GB Festplatte der 7200.7er Serie von Seagate, insbesondere hinsichtlich Optik und Verarbeitung überzeugen, da die verwendeten Bridgechips sowohl bei Anschluß per USB 2.0 als auch bei Firewire maximal UDMA33-Performance zulassen. Schneller als die zum Vergleich mitgeführte Notebook-Festplatte war die Seagate-Lösung jedoch allemal.

    Die LostCircuits haben sich mit dem Athlon 64 X2 3800+ den am niedrigsten getakteten Vertreter von AMD's Dual-Core-CPUs angesehen. Angesichts des "sehr rund" laufenden Systems - ein Eindruck, der sich nur schwer in Benchmarks fassen läst - sowie trotz niedriger Taktrate hinreichender Performance in single-threaded Anwendungen sprechen die LostCircuits sogar vom aktuell besten verfügbaren Prozessor.

    Bei der ComputerBase sind zwei Vertreter der aktuellen PCIe-Chipsätze von NVIDIA und VIA für den Athlon 64 in den Ring gestiegen. Dabei konnte sich der nForce4 SLI gegenüber dem K8T890 hinsichtlich Performance und Ausstattungsvielfalt absetzen, letzterem bleibt immerhin ein gewisser Preisvorteil.

    Die Kollegen von Hartware haben sich wieder einmal ein Highlight aus dem Coolingbereich angesehen. Denn der High-Riser Heatpipe-Tower von Thermalright kann auf allen aktuellen Prozessorsockeln eingesetzt und problemlos passiv betrieben werden, sofern auf Overclocking verzichtet wird. Mit einem langsam drehenden Lüfter ist dann auch dies kein Problem mehr.

    Bei der Spieleflut finden wir ein Review der WKII-Simulation Codename: Panzers Phase Two. Wie der Name schon sagt, geht es wie beim ersten Teil dieses Spiels um Kampagnen und Missionen der damals kriegführenden Seiten aus der Sicht der Panzertruppen. Dabei geht es nicht immer realitätsnah, sondern auch etwas arcadelastig zu und sorgt so auch bei weniger erfahrenen Spielern für Erfolgserlebnisse.

    Der neueste Artikel von WinTotal erläutert den Umgang mit Dokumentvorlagen und Autotexten in MS Word. Dabei zeigt eine Musterlösung, wie AutoText-Einträge effektiv verwaltet werden können. Ebenso werden Zusammenhänge zwischen der Dokumentvorlage Normal.dot, globalen und "normalen" Dokumentvorlagen am Beispiel der AutoText-Einträge verdeutlicht.
    [vw]

    Samstag, den 24. September 2005

    Neuer Artikel online: Samsung DVD-Brenner TS-H552U

    Brenner gibt es wie Sand am Meer. Der Unterschied der Geräte zeigt sich in den Brenngeschwindigkeiten, dem Preis und – den meisten Käufer nicht so bewusst – in der Qualität, wie die verschiedenen Rohlinge gebrannt werden. Das Erwachen kommt oft erst nach dem Kauf, wenn ein Medium nicht auf dem DVD-Gerät läuft oder wenn es Fehlbrände gibt. Die Enttäuschung ist jeweils sehr gross und die Sachlage auch unverständlich, so muss ein Brenner vermeintlich doch „nur“ brennen. Aber halt, neben der Brennerqualität ist auch die Qualität der Rohlinge wichtig, nicht jedes Medium verträgt sich gleich gut mit jedem Brenner. Es kommt also auf die richtige Kombination Brenner und Marke der Rohlinge beziehungsweise dem eigentlichen Rohling-Hersteller an. Wie unsere bisherigen Reviews zeigen ist vor allem der passende Rohlingkauf kein einfaches Unterfangen. Ob das Leiden der Brennernutzer durch den Samsung TS-H552U gelindert wird, erfahrt Ihr in unserem Artikel

    Samsung TS-H22U im Test

    [bf]

    Taktraten und Benchmarks zum RV515 (Radeon X1300-Serie) aufgetaucht

    Im Forum der asiatischen Hardware-Seite Coolaler sind erste Benchmarks zum RV515 sowie Angaben zu den Taktraten der kompletten Radeon X1300-Serie aufgetaucht. Diese Angaben wurden jedoch bisher in keinster Weise bestätigt und sind wie immer mit Vorsicht zu genießen.

    Pipelines Chip-Takt Speichertakt Speicherinterface
    X1300 Pro 4 550 MHz 500 MHz 128-bit
    X1300 LE 4 450 MHz 400 MHz 128-bit, 64-bit
    X1300 HyperMemory 4 450 MHz 500 MHz „64-bit“

    Die Taktraten erscheinen realistisch, vergleicht man diese mit denen, welche bereits vor geraumer Zeit von Anandtech in den Raum geworfenen wurden. Erstmals findet auch eine Karte mit der Shared Memory Technolgie "Hyper Memory" Erwähnung. Neben Bildern einer fertigen Karte, präsentiert man auch erste Benchmarks, welche stark auf die des RV515 hinweisen, auch wenn die konkrete Bezeichnung der Karte im 3D-Mark selber nicht zu erkennen ist. Ob die Benchmarks nun von einer X1300 Pro oder gar X1300 LE stammen, bleibt unklar, genauso wie der Fakt ob es sich nicht um einen Fake handelt. Nichtsdestotrotz möchten wir die Ergebnisse nicht vorenthalten:

    RV515 ?
    3DMark 05 2894 Punkte
    3DMark 03 6375 Punkte
    3DMark 01 19064 Punkte

    Da es sich beim RV515 um einen Chip für den Einsteigerbereich handelt, kann man diese Benchmark-Werte als durchaus positiv für ATI ansehen. Jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass es sich hierbei um keinerlei bestätigte Werte handelt. Die Bilder der Karten sowie der Benchmark-Ergebnisse sind im Forum von Coolaler einzusehen.

    Neue Informationen ob die Karten auch für AGP erhältlich sein wird, bleiben wir leider schuldig, hier müssen wir auf ältere Informationen zurückgreifen, welche besagen, dass es im Willen von ATI stehen soll, sowohl den RV515 als auch den RV530 für AGP erscheinen zu lassen. Wobei die Grafikkartenhersteller letztendlich auch für die Top-Modelle mit R520-Chip eine AGP-Version über einen Brigde-Chip jederzeit realisieren könnten, insofern eine ausreichende Nachfrage auf dem Markt vorhanden ist.
    [ls]

    Freitag, den 23. September 2005

    ASUS veröffentlicht A8N32-SLI Deluxe und P5N32-SLI Deluxe

    ASUS stellt seine zwei neuen Mainboards, das A8N32-SLI Deluxe und P5N32-SLI Deluxe, auf Basis des nForce4 SLI 16X Chipsatz vor. Die beiden Mainboards verfügen dementsprechend über zwei PEG-Slots welche über volle 16 PCIe-Lanes angesteuert werden. In der Praxis wird die höhere Bandbreite jedoch keinen positiven Einfluss, gegenüber den x8-Betrieb, auf die Performance haben, da selbst von aktuellen High-End-Karten die höhere Bandbreite nicht benötigt wird.



    Wie auf dem Bild zu erkennen ist, kommt erstmals bei ASUS auf einem NVIDIA-Chipsatz die Kühllösung „Stack Cool 2“ zum Einsatz. Die Kühllösung soll für niedrige Temperaturen bei lüfterlosen Betrieb sorgen. Die Spezifikationen der beiden Mainboards lauten wie folgt:

    A8N32-SLI Deluxe P5N32-SLI Deluxe
    AMD Athlon 64 FX/Athlon 64 X2/Athlon 64/Sempron Intel Pentium Processor Extreme Edition/Pentium D/Pentium 4/Celeron
    NVIDIA nForce 4 SLI X16 (NVIDIA nForce SPP 100 and NVIDIA nForce 4 SLI) NVIDIA nForce 4 SLI X16 (NVIDIA nForce 4 SLI Intel Edition and NVIDIA nForce 4 SLI)
    2000/1600 MT/s System Bus 1066/800/533 MHz Front Side Bus
    4 x DIMM, max. 4GB, DDR 400/333/266 4 x DIMM, max. 16GB, DDR2 667/533
    2 x PCIe x16, 1 x PCIe x4 (Support PCIe x4 or PCIe x1 card), 3 x PCI 2.2 2 x PCIe x16, 2 x PCIe x1, 1 x PCIe x4, 2 x PCI 2.2
    Dual Gigabit LAN Dual Gigabit LAN
    6 x Serial ATA 3 Gb/s ports including 1 external port 2 x IEEE 1394a
    2 x IEEE 1394a


    Über Preise und Verfügbarkeit der neuen Produkte von ASUS ist uns leider bisher noch nichts bekannt.
    [ls]

    Sony ruft via Zeitungsinserate weltweit eine Charge Playstation 2 Netzgeräte zurück

    Bei den betroffenen Netzgeräten zur Slimline Playstation 2 kann es zu Überhitzung kommen und dadurch könne Verletzungsgefahr bestehen. In ganzseitigen Zeitungsinseraten in den Tageszeitungen ruft Sony die Netzgeräte zurück und verweist auf die Webseite www.ps2ac.com.

    Wichtig: das Inserat ist für Schweizer Kunden gedacht, daher die aufgedruckte Hotline gilt nur für die Schweiz. Die gratis Telefonnummer für Deutschland lautet: 0800 984 8899 und für Österreich: 0800 202 060


    [as]

    ATI mit Countdown auf der Startseite

    Wie es aussieht bestätigt sich das Gerücht um den 05. Oktober als Launch-Termin für den R520. Seit neuestem wird auf der Homepage des kanadischen Grafikherstellers ein Countdown angezeigt, welcher eben an jenem 05. Oktober endet. Spekulationen, über die Intension welche ATI mit der eingeblendeten Formel d / t = v (Distance / Time = Velocity) beabsichtigt, überlassen wir an dieser Stelle dem Leser selbst ;).

    Bis zu dem Release des R520 werden wir jedoch noch weiter mit Gerüchten über angebliche Taktraten zum neuen Flaggschiff von ATI überschüttet werden. So ist es diesmal der Inquirer welcher die Angaben zu den Taktraten nochmals nach oben korrigiert. So soll die X1800 XT nun mit einem Chip-Takt von 625 MHz und einem Speichertakt von 750 MHz zu Werke gehen. Das der R520 mit 16 Pixel-Pipelines an den Start geht, darf mittlerweile wohl als gesichert betrachtet werden.
    [ls]

    Donnerstag, den 22. September 2005

    Opera bricht Rekorde: in zwei Tage 1,5 Mio. Downloads

    Seit Opera seinen Browser zu Freeware umfunktionierte, brach ein wahrer Downloadsturm über die Server von Opera herein. Innert zwei Tagen wurde der Browser rund 1,5 Millionen Mal herunter geladen, was ein neuer Rekord für den Hersteller ist. Zudem wurde nun bekannt, wie das neue Geschäftsmodell von Opera aussieht, daher wie der Hersteller künftig Geld verdient.

    In einem Interview zwischen dem Blog Operawatch und dem CEO Jon von Tetzchner wurde nun bekannt, dass sich der Hersteller schon lange Gedanken über das Entfernen der Werbebanner gemacht hat. Künftig will Opera Geld mit Service-Verträge und Suchdienstleistungen verdienen und weltweit zur Nummer Zwei hinter dem Internet Explorer aufsteigen. Auf die Frage, was denn mit Firefox und dessen Erfolg sei, meinte der CEO, dass dies ein Ansporn für seine Firma sei. Damit man am Ball bleibt, wird bereits emsig an der Version 9 Codename Merlin gearbeitet, welche unter anderem CSS3 Unterstüzung bieten wird.
    [as]

    Mozilla Firefox 1.0.7 nun auch in Deutsch verfügbar

    Gestern haben wir von der neuen Version, welche überwiegend Sicherheitslücken behebt, des Open-Source-Browsers Firefox berichtet und bereits heute steht nun auch die deutsche Version auf den Servern der Mozilla Foundation zum Download bereit.

  • Download Mozilla Firefox 1.0.7 - Deutsch


  • [ls]

    ATI Catalyst 5.9 erschienen

    Der kanadische Grafikhersteller ATI hat eine neue Version seines Grafikkartentreiber Catalyst mit der Versionsnummer 5.9 veröffentlicht. Neben zahlreichen Bugfixes (u.a. für die Spiele Battelfield 2 und Max Payne 2) und Perfomance-Verbesserungen wurden die Features „Driver Message Events“, welches Anwendungen über Konfigurationänderung informiert sowie eine überarbeitete De-Interlacing-Methode (Directional Motion Adaptive Deinterlacing Algorithm) hinzugefügt. Die komplette Liste aller Änderungen ist den Release Notes zu entnehmen.

  • Download ATI Catalyst 5.9


  • [ls]

    Sony baut weltweit rund 10.000 Stellen ab

    Der Elektronikkonzern Sony hat angekündigt, weltweit rund 10.000 Stellen abzubauen. Dies entspricht 6,6 Prozent Stellenabbau, denn derzeit beschäftigt der japanische Hersteller rund 150.000 Arbeitskräfte. Die Stellen sollen im administrativen sowie nicht administrativen Bereich gestrichen werden, wobei rund 4000 Stellen in Japan selber und die restlichen 6000 Stellen im Ausland abgebaut werden. Zudem werden 11 Fertigungsstätten geschlossen.

    Sony erhofft sich davon eine Kostenreduktion von 200 Mrd. Yen (1,47 Mrd. Euro) wobei die Restrukturierung 210 Mrd. Yen (1,54 Mrd. Euro) kosten werden. Die Stellen- und Restrukturierungsmassnahmen sollen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2007 (März 2008) abgeschlossen sein. Sony wird gemäss Geschäftsprognose im laufenden Geschäftsjahr anstatt Gewinn rote Zahlen schreiben.
    [as]

    TSMC liefert die neuesten Grafikchips von ATI aus

    ATI-LogoDer taiwanische Halbleiterexperte TSMC befindet sich nun offiziell in der Serienproduktion für die Grafikchips von ATI und liefert nun die neuen Modelle R520 sowie RV530 und RV515 in großen Stückzahlen an die Hersteller. Die neuen Grafikchips sollen offiziell unter den Bezeichnungen X1800, X1600 und X1300 in den Handel kommen und zum Teil mit bis zu 512 MB Grafikspeicher ausgestattet sein.

    Die Modelle werden mit Hilfe des 90-Nanometer-Fertigungsprozesses bei TSMC produziert, der vor allem deutlich höhere Taktraten um bis zu 50 Prozent als die 130-nm-Technologie ermöglichen soll. Aufgrund des hohen Produktionsaufkommens habe sich ATI laut TSMC zu einem der wichtigsten Auftraggeber bei TSMC bei dieser Technologie entwickelt.

    Grafikkarten auf Basis der gefertigten Chips sollen noch im September in die Regale kommen. Damit liegt ATI nach langem Warten nun im aktuellen Zeitplan und kann endlich die neueste Grafikgeneration anbieten. Aufgrund der positiven Aussagen des Halbleiterherstellers darf man erwarten, dass es von Anfang an ausreichende Stückzahlen zu Kaufen geben wird. Bleibt nun nur noch abzuwarten, ob auch Performance und Darstellungsqualität den hohen Erwartungen gerecht werden. Mehr Details zu den einzelnen Chips finden sich in unserer Meldung von letzter Woche.
    [rl]

    Lieferengpass auch bei Intels Highend-Chipsätzen

    Die mangelnden Kapazitäten bei der Fertigung von Chipsätzen hat Intel in naher Vergangenheit dazu bewegt, die Zahl der produzierten Entry-Level-Chipsätze erheblich zu reduzieren, um im Mainstream-Bereich die Nachfrage ausreichend decken zu können. Nun kündigt sich jedoch auch im Highend-Sektor bei Intel ein Lieferengpass an, der die Situation eventuell nochmals verschärfen könnte. Speziell nennt die DigiTimes mit Bezug auf die Angaben von nicht genannten Mainboard-Herstellern den i945G-Chipsatz, der zum Beispiel die neuen Pendium-D-Prozessoren mit Dual-Core unterstützt.

    Die mangelnde Verfügbarkeit, die sich vom OEM-Bereich mit dem i915 nun auch im Highend-Bereich bemerkbar macht, dürfte vor allem auf die aktuelle Umstellung auf die DDR2-Speichertechnologie hemmende Auswirkungen haben. So können die Computer-Hersteller die DDR2-Systeme nicht ausliefern und senken entsprechend die Nachfrage nach DDR2-Seicher.

    Intel hatte aufgrund der aktuellen Bedingungen angekündigt, seine US-amerikanischen Werke mit Investitionen von rund 345 Millionen US-Dollar aufzustocken. Da die Maßnahmen jedoch erst Mitte 2007 abgeschlossen sein sollen, besteht die Befürchtung, dass bis dahin weitere Engpässe insbesondere bei den neuen Chipsätzen auf Basis der 90-nm-Fertigung zu erwarten sind.

    Positiv könnte dieser Verlauf für die taiwanischen Hersteller SiS und VIA enden, die vor allem in Niedrigpreisbereich den Großteil ihrer Umsätze erwirtschaften. Zwar zeigen sich bei SiS aufgrund der daraus resultierenden Nachfrage ebenfalls Lieferschwierigkeiten, doch wolle man diese bis Oktober in den Griff bekommen. Für die Chancen, die sich im Highend-Bereich bieten, haben beide Hersteller zu Beginn des nächsen Jahres ihre neuen Chipsätze in Planung. Intel selbst will den Engpass zunächst durch Zukäufe von Chipsätzen bei fremden Herstellern wie SiS oder ATI eindämmen.
    [rl]

    Mittwoch, den 21. September 2005

    Lenovo stellt Thinkpad Serie Z vor

    Der vom chinesischen Hersteller Lenovo übernommene Computerzweig von IBM umfasste auch die bekannte Thinkpad Notebookserie, welche vor allem in der Businesswelt einen sehr guten Ruf geniesst. Entsprechend hoch sind die Ängste, dass die Qualität, die Innovativität und der Support unter den Chinesen leiden könnte, sprich der Name Thinkpad nicht mehr für das steht, für was er bisher stand. Nun mit der Serie Z hat Lenovo nun eine neue Serie für Heimanwender und den SoHo-Bereich vorgestellt und hat einige Besonderheiten, welche die Serie von den bisherigen Thinkpad Serien abweichen lässt.

    Die Thinkpads sind seit sie bestehen immer schwarz, dies hat Lenovo nun geändert, die neue Z-Serie ist auch mit silberfarbigem Deckel aus Titan erhältlich. Die Serie besteht vorerst aus zwei Modellen: zum einen das Z60m zum anderen das Z60t. Beide Modelle sind wahlweise mit einem Pentium M oder Celeron M Prozessor und dem Intel 915GM mobile Chipsatz erhältlich. Dabei nutzt das Z60m die im Chipsatz integrierte Grafik, während das andere Modell auf ATIs Mobility Radeon X300 setzt, dabei wird ein 14,1 Zoll XGA-TFT angesteuert, während das Z60m ein 15,4 Zoll WXGA-Bildschirm eingebaut hat.

    Die Geräte haben einen S-Video und VGA-Eingang, sind mit einem 3-1 Kartenleser ausgestattet und besitzen einen DVD-Multiformatbrenner. Für die Kommunikation bietet sich Gigabit-Lan, WLan 802.11b/g und Bluetooth an, wobei letzteres nicht standartmässig verbaut ist. Das Gewicht des Z60t beträgt 1,9 Kg während das Z60m rund 3 Kg schwer ist.

    Die wichtigsten Features:

      ThinkPad Z60t Machine types 2511, 2512. 2513 ThinkPad Z60m Machine types 2530, 2531, 2511
    Processor (Processor speed, Technology, Level 2 cache) Intel Pentium®M Processor 740 (1.73GHz, 2MB L2, 533MHz)
    Intel Pentium M Processor 750 (1.86GHz, 2MB L2, 533MHz)
    Intel Pentium M Processor 760 (2GHz, 2MB L2, 533MHz)
    Intel Pentium M Processor 770 (2.13GHz, 2MB L2, 533MHz)
    Intel Celeron®M Processor 360 (1.4GHz, 1MB L2, 400MHz)
    Intel Celeron M Processor 370 (1.5GHz, 1MB L2, 400MHz)
    Preloaded operating system Microsoft Windows XP Home Edition or MicrosoftWindowsXP Professional
    Display/Resolution 14 WXGA (1280 x 768), 200nit 15.4” WXGA (1280x800) 200nit, 15.4 WXGA (1280x800) 300nit
    15.4” WSXGA+(1680x1050) 200nit
    Hard disk drive 40,60, 80, 100GB 5,400rpm
    Memory/max capacity 256MB, 512MB, 1,024MB/2GB PC2 – 4200 DDR2 533MHz SDRAM
    Optical drive CD-RW/DVD Combo, Multi-burner DVD recordable or 8X Max12 DVD
    Video graphics Intel Graphics Media Accelerator 900 Intel Graphics Media Accelerator 900
    ATI Mobility Radeon X300 64MB
    ATI Mobility Radeon X600 128MB
    Integrated communications Modem, Gigabit EthernetThinkPad 11a/b/g II9Bluetooth,10(select models) Modem, Gigabit EthernetThinkPad 11a/b/gII (select models)Intel PRO/Wireless 2915ABG Network Connection 802.11a/b/g (select models)Intel PRO/Wireless 2200BG Network Connection 802.11b/g (select models)Bluetooth (select models)
    Li-Ion battery life up to 3 hours (4 cell)up to 4 hours (7 cell) up to 4 hours (6 cell)up to 6 hours (9 cell)
    With optional extended-life battery up to 7.4 hours (7 cell) up to 8 hours (9 cell)
    Ports Infrared, 3 USB 2.0, S-video out, dock/port replicator, external display, AC adapter, RJ-11, RJ-45; audio, headphone, external microphone, IEEE 1394 Infrared, 3 USB 2.0, S-video out, 3-1 Card reader (MS, MMC, SD), dock/port replicator, external display, AC adapter, RJ-11, RJ-45; audio, headphone, external microphone, IEEE 1394
    Slots 1 Type II PC Card slot 1 Type II PC Card, 1 Type II ExpressCard slot
    Dimensions 334 x 228 x 26.6-30.9mm 357 x 262.5 x 37.3 -40.2mm
    Travel weight/with optical drive 4 cell black: starting at 1.9kg/2.1kg cell black: starting at 2.1kg/2.2kg cell titanium: starting at 2.0kg/2.2kg cell titanium: starting at 2.2kg/2.3kg 6 cell black: starting at 2.7kg/2.9kg cell black: starting at 2.8kg/3.0kg cell titanium: starting at 2.9kg/3.1kg cell titanium: starting at 3.1kg/3.3kg
    Limited warranty 3 year or 1 year/1 year battery 3 year or 1 year/1 year battery


    Der Thinkpad Z60m wird ab 799 US-Dollar (UVP) Mitte Oktober im Fachhandel erhältlich sein. Ab sofort erhältlich ist der Thinkpad Z60t, welcher ab 1099 US-Dollar (UVP) über den Thekentisch wandert.
    [as]

    Roxio stellt das CD/DVD-Brennprogramm WinOnCD 8 vor

    Langezeit galt WinOnCD als die Brennersuite und war eines der meistempfohlenen Brennerprogramme. Mit der Zeit wurde die Programmsuite aber immer schlechter und gipfelte in der Version 6, welche vor allem aufgrund der verursachten Probleme auf sich aufmerksam machte. WinOnCD wurde von Programmsuiten wie Nero überholt und verschwand in der Versenkung.

    Roxio hat nun die Suite in der Version 8 – warum Version 7 übersprungen wird ist nicht bekannt – vorgestellt und hebt vor allem die eingebauten Videofunktionen heraus. Die Suite liefert DivX 6 Create-Bundle mit, mit welcher es möglich ist, schnell und einfach Videomaterial in DivX zu codieren und auf DVD zu brennen. Eine DVD mit 9GB kann so auf 4,7GB komprimiert werden, wobei auch unerwünschte Extras entfernt werden können, selbstverständlich nur mit nicht kopiergeschützten DVDs. Die integrierte 7-Spur Videobearbeitungsfunktion stellt 340 Spezialeffekte und Übergänge zur Verfügung, dabei kommt nach Wunsch auch Dolby Digital Sound zum Einsatz. Die Funktion kommt auch mit HD-Videos zurecht.

    Auch im Audiobereich hat WinOnCD 8 einiges zu bieten: Auf eine Standard-DVD können über 50 Stunden Musik gebrannt werden. Eine solche Musik-DVD wird automatisch über "Smart-Menüs" nach Interpret, Titel und Genre sortiert und ist auf jedem DVD-Player abspielbar, navigiert wird über die Fernbedienung. Maximal 23 virtuelle Laufwerke stellt die Brennersuite zur Verfügung, spezielle Programme welche virtuelle Laufwerke bereitstellen sind nicht mehr nötig, da WinOnCD diese Funktion übernimmt.

    Der Projektteamleiter für WinOnCD 8, Senior Engineering Manager Thorsten von Vietinghoff: "Wir sind sehr stolz darauf, WinOnCD 8 ausliefern zu können. Denn der Name "WinOnCD" steht seit dem Start im Jahr 1992 für die "Mutter aller Brennprogramme". WinOnCD setzte den Standard für Utilities im Bereich für digitale Medien in ganz Europa. In unserem neuen Produkt ist die beste Technologie der weltweit größten unabhängigen Softwaregruppe für digitale Medien vollständig integriert. WinOnCD 8 CD & DVD Pro bieten dem Endbenutzer eine einzigartige leistungsstarke Kontrolle über alle digitalen Medien - eine unglaublich wertvolle Funktionalität."

    Hans-Viktor Schmitz von Szymonski, Retail Sales und Marketing Manager Central & Eastern Europe, sieht für WinOnCD 8 eine große Akzeptanz im Markt: "Mit diesem Enternainment Paket haben wir seinerzeit Geschichte geschrieben und werden es jetzt wieder tun. Schon bei den ersten Vorstellungen der Beta-Version lösten wir große Begeisterung im Handel aus und wurden zum Timing beglückwünscht, da vor dem Hintergrund des Herbst- und des kommenden Weihnachtsgeschäfts diese Lösung zur richtigen Zeit kommt."


    Mal schauen, was die ersten unabhängigen Tests dazu sagen, denn die Konkurrenz ist gross und gut gerüstet. WinOnCD 8 ist ab Oktober zu einem Preis von 39.90 Euro (UVP) erhältlich, Nutzer vorgängiger Versionen können für 29,99 Euro auf die aktuelle Version updaten.
    [as]

    Sony's proprietäres UMD-Format schafft in den USA den Durchbruch im Massenmarkt

    Sony-LogoEin interessantes Detail der Vorstellung von Sonys Playsation Portable, damals am 1. September, war die Möglichkeit, Filme, die auf Sonys UMD- (Universal Media Disc) Format vorliegen, auf dem integrierten 16:9-Display anzuschauen. Wer sein PSP-Exemplar auf der offiziellen Website registriert, bekommt sogar ein Exemplar von Spider-Man 2 auf UMD gratis von Sony geliefert, ein intelligenter Schachzug, wie sich inzwischen herausgestellt hat. Nachdem man bisher davon ausgegangen war, dass die Möglichkeit, Filme auf der mobilen Spielekonsole anzuschauen, nur einen geringen Teil der Käufer ansprechen würde, Disney war anfänglich das einzige Hollywood-Studio, das sich von der Idee überzeugen ließ, überrascht die Nachricht um so mehr, dass der Start von Filmen auf UMD in den USA, trotz dem Preis einer vollwertigen DVD, einen regelrechten Durchbruch ausgelöst hat, vermutlich vorallem dem beeindruckend brillianten, detailreichen und mit 4,3 Zoll recht großen LCD-Display der PSP zu verdanken.

    So verkauften sich laut einem Bericht der Newsweek von Sonys ersten beiden angebotenen Filmen schon innerhalb von 2 Monaten ganze 100.000 Exemplare. Zum Vergleich brauchte Sonys erster Film auf DVD, "Air Force One", ganze 9 Monate um ähnliche Verkaufszahlen zu erreichen. Inzwischen hat auch der Großteil aller anderen großen Hollywood-Studios diesen neuen Verkaufsweg entdeckt, und stehen in den USA bereits heute über 150 verschiedene Filme, Fernsehzusammenstellungen, Konzerte und Trickfilme bereit, 250 weitere werden gegen Ende des Jahres erwartet. Nach dem langsam endenden Boom der DVD und der weiter anhaltenden Streitigkeiten um das Nachfolgevormat ebenselber, welches die besonders in Europa nur schleichend stattfindende Verbreitung von hochauflösendem Fernsehen ankurbeln soll, existiert mit der UMD ein wahrer Lichtblick für die Filmindustrie, zudem die Raubkopieenprolematik bisher schlicht nicht existent ist, die PSP stellt bisher das einzige Gerät dar, dass mit dem neuen Medium umgehen kann, aufnehmbare Medien werden in näherer Zeit nicht erwartet.

    Ob die UMD auch in Europa den Durchbruch im Filmbereich schafft, muss noch abgewartet werden, dank der bereits riesigen und weiterhin deutlich steigenden Auswahl an Videomaterial stehen die Chancen dafür allerdings sehr gut.
    [ll]

    GDDR4-Grafikspeicher ab 2006?

    Bei jeder Umstellung auf eine neue Speichertechnologie steht normalerweise immer eine Beschleunigung der aktuellen Technologie, möglichst in Kombination mit einer Kostenersparnis, im Mittelpunkt. So auch bei dem für nächstes Jahr erwarteten Update der inzwischen weit verbreiteten GDDR3-Technologie für Grafikkartenspeicher. Dabei sollen die Einstiegs-Chips der neuen GDDR4-Technologie vom Takt her etwa mit derzeitigen GDDR3-Top-Chips auf Augenhöhe sein, was einem Takt von etwa 800 Mhz (1600 Mhz effektiv) entspräche, und zudem eine deutlich günstigere Produktion ermöglichen.

    Genauere technische Details über GDDR4 sind derzeit noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt, allerdings darf davon ausgegangen werden, dass für die Unterstützung der neuen Speichertechnologie Änderungen am Speichercontroller vorgenommen werden müssen, sodass aktuelle Grafikchips noch nicht von der neuen, möglicherweise deutlich günstigeren Technologie profitieren dürften. Die Kollegen des Inquirer gehen davon aus, dass NVIDIAs voraussichtlich im weiteren Verlauf des Jahres 2006 erscheinender G80-Chip, der auch bereits Unterstützung für das Shader-Modell 4.0 mitbringen dürfte, auf GDDR4 als Grafikspeicher setzen wird.
    [ll]

    Mozilla Firefox in Version 1.0.7 erschienen

    Der, sich großer immer größerer Beliebtheit erfreuende, Open-Source-Browser Firefox, hat ein Update die Version 1.0.7 erfahren. Hierbei handelt es sich vorwiegend um ein Sicherheitsupdate, welches ein Sicherheitsloch beim Umgang mit International-Domain-Names-URLs sowie eine kritische Sicherheitslücke in der Linux Version, welches es Angreifern ermöglichte über bestimmte URLs Befehle auszuführen, behebt.

    Bisher steht nur die englischsprachige Version des Browsers zum Download bereit, jedoch sollte eine deutsche Version in absehbarer Zeit folgen.

  • Download - Mozilla Firefox 1.0.7

  • Release Notes


  • [ls]

    Picasa 2.1 jetzt auch auf deutsch

    Google stellte heute die neue Version 2.1 des Fotoverwaltungsprogramms Picasa Picasa vor. In den Release Notes gibt es eine Vielzahl von Änderungen, so ist die Benutzeroberfläche jetzt in 10 verschiedenen Sprachen konfigurierbar. Die Unterstützung des Google-eigenen Blogdienstes Blogger.com wurde verbessert, Bilder können jetzt mit einem Mausklick hochgeladen werden.

    Weiterhin werden mit dem Update mehr RAW-Formate von Digitalkameras unterstützt und die Geschwindigkeit des Konverters erhöht. Verbessert wurde auch die Unterstützung von externen Datenträgern, beim Wiederverbinden ist kein neuer Scanvorgang mehr notwendig. Nach dem Import und eventuellem Bearbeiten können die Bilder zu den Online-Bilderdiensten Pixum oder FastLab zum Entwickeln abgeschickt werden.

    Download:
    Picasa 2.1 für Windows 2000/XP - mehrsprachig (4 MByte)
    [ch]

    Dienstag, den 20. September 2005

    Erster Tag der Apple Expo in Paris

    Heute startete die Apple Expo in Paris. Im Mittelpunkt der Messe steht der kürzlich vorgestellte iPod nano. Obwohl es dieses Jahr keine Keynote von Steve Jobs gibt, war der Geschäftsführer von Apple anwesend und stellten sich den Fragen der Journalisten. Dem Thema "Mac OS X auf Drittrechnern" erteilte er eine klare Abfuhr. Dabei kritisierte er auch gehackte x86-Entwicklerversionen des Apple Betriebssystem als Diebstahl.

    Natürlich blieben auch Sticheleien gegen die Konkurrenz nicht aus. Intels Wohnzimmer-Kampagne Viiv bezeichnete er als Experiment, von einem Erfolg der Verschmelzung von Fernseher und Computer geht er aber nicht aus. Das gesteigerte Interesse an Apple Computern erklärt er ironisch mit dem Virenproblem bei Microsofts Windows. O-Ton Jobs: "Vielleicht liegt es daran, dass sie sich am Freitag ihren 30. Virus auf dem PC eingefangen haben und allein deshalb den Mac anschauen".

    Etwas unzufrieden ist er mit dem ROKR Mobiltelefon mit iTunes-Integration. Von einem Vetrieb von Musik-Titeln über Mobilfunknetze hält er ebenfalls nicht viel. Die Kosten für die UMTS-Netze seien viel zu hoch, so dass Stückpreise von 2-3 US-Dollar zu erwarten sind. Da könne man sich den Titel auch gleich am Computer online kaufen und dann auf das Handy übertragen.

    Ebenso kritisiert er die Forderungen von Sony Music nach höheren Preisen im iTunes Music Store. Jobs warnt davor, dass bei Preisen über einen Dollar bzw. Euro die Kundschaft wieder auf illegale Angebote ausweicht und somit keiner etwas verdient. Zudem sind die Gewinnmargen im Onlineverkauf bereits jetzt höher als bei der herkömmliche CD.

    Bei Macnews.de gibt es einige fotografische Impressionen von der Messe.
    [ch]

    Spezielle Fertigungstechnik für besonders niedrige Leistungsaufnahme

    Intel hat eine neue Fertigungstechnik für 65-nm-Strukturen entwickelt, die ab 2007 einsatzbereit sein soll. Die sogenannte P1265 ist dabei der Nachfolger der P1264, die ebenfalls auf 65 Nanometern basiert und deren Entwicklung bereits 2003 begonnen wurde. Während letztere jedoch für den Performance-Einsatz vorgesehen ist, richtet sich P1265 insbesondere an den mobilen Einsatz in Low-Power-Geräten wie PDAs, Mobiltelefonen oder vergleichbaren Geräten.

    Der neue Fertigungsprozess hat es ermöglicht, die Leckströme der Transitoren im Vergleich zu P1264 um nahezu das Tausendfache zu reduzieren. Dafür hat man das Design der Transistoren verbessert, um das Problem verpuffender Ströme unter Kontrolle zu bringen. Weiterhin setzt die Technik auf acht Ebenen mit Kupfer-Leitungen sowie low-k- und strained-silicon-Halbleitern Versuchsweise hat man mit der Technik schon SRAM-Testchips mit 350 Millionen Transistoren gefertigt.

    Ein Nachteil der sparsamen Prozesstechnik ist allerdings, dass sie im Vergleich zur Highperformance-P1264 nur halb so schnell ist und folglich bei hohen Leistungsansprüchen noch nicht den Anforderungen genügen kann.

    Zum Einsatz soll der neue Feritungsprozess zunächst im D1D-Werk in Oregon kommen. Die Fab12 in Arizona soll noch in diesem Jahr folgen; die Fab24 in Irland will das Unternehmen Anfang 2006 umstellen, sodass ab 2007 mit ersten Produkten gerechnet werden kann.
    [rl]

    Nvidia stellt Chipsatz mit integriertem Grafikkern für AMD-Systeme vor

    Nvidia schliesst die Lücke im Produktportfolio und schliesst mit der Vorstellung seiner Chipsatzlösung mit integriertem Grafikkern zur Konkurrenz auf. Für den OEM Bereich, bei dem es bei Einsteiger-PCs vor allem um niedrige Kosten geht denn maximaler Leistung, ist eine im Chipsatz integrierte Grafik sehr gefragt. Vor allem für Office PCs reicht die Leistung integrierter Systeme allemal.

    Die für AMD Systeme vorgestellte Lösung besteht aus zwei einzelnen Chips, dem von Nvidia genannten Media-Communication-Processor MCP und dem Integratet-Graphic-Prozessor IGP. Dabei wird es zwei verschiedene Varianten der für PCI-Express vorgesehenen nForce 400 MCP Serie geben. Zum einen den nForce 410 und zum anderen den nForce 430, welche beide zwei P-ATA Ports mit Raid 0 und 1, acht USB 2 Ports und High-Definition Audio bieten. Der nForce 410 bietet zusätzlich 2 Serial-ATA II Ports sowie 100Mbit LAN, während der nForce 430 mit vier Serial-ATA II Ports mit Raid 0/1 und 5, sowie einem Gigabit LAN daher kommt. Zusätzlich ist im Chipsatztreiber eine Firewall integriert, welche Nvidia Active Armor Firewall nennt.

    GeForce 6100 und GeForce 6150 sind die von Nvidia benutzten Bezeichnungen für die beiden IGP-Varianten. Die integrierten Grafikkerne basieren auf dem NV44, wie er auf der GeForce 6200 verbaut ist, wobei die IGPs auf bis zu 128MB RAM des Hauptspeichers zurückgreifen wird. Kurzum gesagt, entsprechen die IGPs in etwa einer abgespeckten GeForce 6200 TurboCache und unterstützen DirectX 9 und PixelShader 3.0. Die GeForce 6100 kann via PEG-Slot eine externe Grafikkarte sowie eine weiteren PCIe Erweiterungskarte anbinden, der Kern taktet mit 425MHz. Die GeForce 6150 ist mit 475MHz etwas höher getaktet und unterstützt neben einem PEG-Slot zwei PCIe Erweiterungskarten. Zudem beherrscht dieser IGP Dual-Head, DVI und kann HD-Videos im 720p oder 1080i Format ausgeben. Dazu kommt ein TV-Encoder.

    Die nForce 400 MCP Reihe unterstützt den AMD Sockel 754 und 939. Über eine Version für intelbasierende Systeme gibt es nur Gerücht, konkret hat hier Nvidia noch nichts bekannt gegeben. Wie Nvidia berichtet, haben die meisten Mainboardhersteller die Absicht Produkte mit der neuen Lösung von Nvidia auf den Markt zu bringen.

    Heise online berichtet von ersten Benchmarks mit nForce 410 und GeForce 6100 und einem Athlon 64 3500+. Dabei erreichte das System bei 3DMark 2003 rund 1300 Punkte, was auf dem Niveau einer Radeon XPress 200 von ATI liegt. Eine GeForce 6200 TC erreicht auf dem gleichen System die doppelte Punktzahl von 2650 Punkten in 3DMark 2003. Damit ist klar, dass die IGPs nicht zum Gamen geeignet sind, was aber kaum die Absicht von Nvidia war.
    [as]

    Intel verwirft Pläne für Testanlage in Indien

    Der Halbleiterexperte Intel hat die Pläne für eine Anlage zum Testen von Halbleiterchips im indischen Großraum Noida zunächst auf Eis gelegt. Berichten zufolge reichten die von der Regierung angebotenen Subventionen dem Unternehmen nicht aus, um an dem Standort die Investition von rund 700 Millionen US-Dollar zu tätigen. Indien hatte sich nicht in der Lage gesehen, Steuererlässe für die nächsten 15 Jahre bezahlen zu können, zumal die Höhe der Forderungen wohl in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Aktivitäten in der Fabrik standen. Intel hatte neben den Steuererlässen eine Vorauszahlung von 100 Millionen US-Dollar sowie weitere Handelskredite gefordert. Durch die Absage der Regierung, die damit einen Präzedenzfall für weitere Unternehmen mit ähnlichen Forderungen verhinderte, stehen die Planungen für den Bau der Testanlagen nun vorerst still. Mögliche Handlungsoptionen für die Zukunft halte man sich bei Intel aber weiterhin offen.
    [rl]

    Opera gibt seinen Browser ohne Werbebanner gratis zum Download frei

    Als vor kurzem zum zehnjährigen Jubiläum Opera eine Verschenkaktion startete und für 24h Lizenznummern für die aktuelle Version vergab, haben wir gedacht, dies sei eine einmalige Aktion und aufgrund der immer gleich bleibenden Seriennummer auch nur auf die aktuelle Version beschränkt.

    Der norwegische Hersteller seines gleichnamigen Browsers Opera hat nun sein Geschäftsmodell geändert und bietet die Version für die verschiedenen Desktopbetriebssysteme wie Windows, Linux, MacOS und weitere vollumfänglich gratis und ohne Werbebannerfinanzierung zum Download an. Weiterhin kostenpflichtig bleiben die Versionen für Handy und Handheldnutzer.



    CEO Jon S. von Tetzchner verspricht sich von diesem Schritt viele neue Nutzer und lädt die Anwender ein Opera auszuprobieren um zu sehen, wie Webbrowsing eigentlich sein soll. Bisher kostete Opera ohne Werbebannereinblendung zwischen 20 – 30 Euro, was für viele Nutzer nicht in Frage kam, denn die Alternativen wie Firefox oder Internet Explorer waren immer Grat